Ausstiegsklausel ab Sommer 2022

BVB-Stürmer Erling Haaland: FC Bayern macht jetzt eindeutige Transfer-Ansage

Das Jahr mit der Ausstiegsklausel von Erling Haaland beim BVB rückt näher. Mischt dann auch der FC Bayern München im Transfer-Poker mit?

Dortmund/München – Viel Wirbel um nichts? Das Transferfenster in diesem Sommer war weit offen. Viele hindurch gegangen sind aber nicht. Auch nicht bei Borussia Dortmund.

NameErling Braut Haaland
Geboren21. Juli 2000 (Alter 21 Jahre), Leeds, Vereinigtes Königreich
Größe1,94 Meter
Gewicht88 Kg
Aktuelles TeamBorussia Dortmund

Erling Haaland (BVB) ist in Dortmund geblieben – trotz teurer Stürmer-Transfers in Europa

So spielt Erling Haaland nach wie vor beim BVB. Die schwarz-gelben Verantwortlichen hatten in den vergangenen Monaten gebetsmühlenartig darauf hingewiesen, den Superstar dieses Jahr nicht abzugeben.

Angesichts dessen, dass Transfers von Stürmern wie Lionel Messi, Cristiano Ronaldo oder Romelu Lukaku getätigt wurden und Manchester City über 100 Millionen Euro für den offensiven Mittelfeldspieler Jack Grealish ausgegeben hat, konnte sich aber wohl kein Fan von Borussia Dortmund wirklich sicher sein. Doch selbst ein vermeintliches 200-Millionen-Euro-Angebot von Paris Saint-Germain für Erling Haaland hat die Westfalen nicht schwach werden lassen.

Erling Haaland (BVB): Ausstiegsklausel greift in 2022 – Top-Klubs in Europa peilen Transfer an

Anders wird es allerdings im Sommer 2022 aussehen. Denn dann greift laut übereinstimmender Medienberichte bei Erling Haaland eine Ausstiegsklausel. Der Sockelbetrag soll bei 75 Millionen Euro liegen und kann durch Boni noch auf 90 Millionen Euro ansteigen.

Für die Crème de la Crème im europäischen Fußball ein vermeintlicher Kleckerbetrag. Angesichts dessen, wie der BVB-Stürmer Tore am laufenden Band erzielt oder vorbereitet, scheint diese Summe eine mehr als nur gute Investition zu sein.

BVB-Star Erling Haaland steht im Transfer-Fokus aller Top-Klubs.

Erling Haaland (BVB): Berater Mino Raiola hat völlig irre Transfer-Forderungen

Doch welche Klubs können sich den norwegischen Ausnahmespieler tatsächlich leisten? Der Berater von Erling Haaland hat unfassbare Transfer-Forderungen.

So soll sein Schützling bei dem Nachfolgeklub des BVB 50 Millionen Euro pro Jahr verdienen. Hinzu kämen 40 Millionen Euro Handgeld für den Wechsel sowie pro Jahr fünf Prozent des Gehalts für Mino Raiola selbst. Bei einem Fünfjahres-Vertrag wäre das fast ein 400-Millionen-Euro-Paket. Kann sich das tatsächlich jeder Top-Klub leisten?

Erling Haaland (BVB): FC Bayern hat laut Karl-Heinz Rummenigge keine Chance auf einen Transfer

Geht es nach Karl-Heinz Rummenigge, dann nicht. Der Ex-Bayern-Boss glaubt sogar, dass der FC Bayern München keine Chance auf eine Verpflichtung auf den BVB-Star hätte.

Karl-Heinz Rummenigge glaubt nicht an einen Transfer von BVB-Star Erling Haaland zum FC Bayern München.

„Ich befürchte, dass Haaland nicht in der Bundesliga bleiben wird. Er ist neben vielen Bayern-München-Spielern zu einem absoluten Aushängeschild der Liga geworden. Aber die Zahlen, die kursieren, zeigen: Es ist schwierig, ihn in Deutschland zu halten. Ich gehe davon aus, dass man Haaland in Zukunft im Ausland bestaunen wird“, so der 65-Jährige gegenüber der Sport Bild.

Erling Haaland (BVB): Angebliche Transfer-Zusage Real Madrid schon gegeben

Doch wer käme dann überhaupt noch infrage? Angeblich hat Erling Haaland Real Madrid schon eine Zusage für einen Wechsel gegeben. Die Königlichen könnten sich den 21-Jährigen leisten.

Im Sommer 2020 haben die „Galaktischen“ keinen Cent ausgegeben und obendrein noch 100 Millionen Euro durch Spielerverkäufe eingenommen. Darüber hinaus verließ Top-Verdiener Sergio Ramos diesen Sommer den Klub und der kostspielige Transfer von Kylian Mbappé ist geplatzt. Lediglich Eduardo Camavinga kam für 30 Millionen Euro von Stade Rennes.

Erling Haaland (BVB): Real Madrid und Manchester-Klubs kommen für Transfer infrage

Der FC Barcelona hat über eine Milliarde Euro Schulden und ist raus aus dem Rennen. Paris Saint-Germain dürfte aufgrund der Liga zu unattraktiv für Erling Haaland sein und der FC Chelsea hat mit Romelu Lukaku diesen Sommer erst viel Geld für einen ähnlichen Stürmer-Typen ausgegeben.

Bleiben neben Real Madrid vermutlich nur noch Manchester United und Manchester City. Letztere haben Harry Kane diesen Sommer nicht bekommen. Die „Red Devils“ wiederum haben mit dem norwegischen Trainer Ole Gunnar Solksjaer ein Faustpfand in der Hinterhand. Der 48-Jährige kennt den BVB-Star noch aus gemeinsamen Tagen bei Molde FK. Klar scheint derweil nur, dass die Zukunft in einem Jahr nicht mehr Dortmund heißt.

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