Spieler in der Pflicht

BVB-Star Emre Can hinterfragt: Bosse liefern vage Antwort zu seiner Zukunft

Vor der Ersatzbank ist kaum noch jemand sicher beim BVB. Manch einer steht sogar vor dem Aus - und ist nun gefordert, sich zu beweisen.

Dortmund – Borussia Dortmund hat sich im noch laufenden Sommer-Transferfenster massiv verstärkt. Kaum ein Spieler hat beim BVB noch einen Stammplatz sicher. Wer keine Leistung bringt, findet sich auf der Ersatzbank wieder.

VereinBorussia Dortmund
Gründung19. Dezember 1909
TrainerEdin Terzic
StadionSignal Iduna Park

BVB-Star spielt um seine Zukunft: Bosse fordern Leistungsexplosion

In der vergangenen Saison war der BVB personell weniger gut aufgestellt. Zum einen litt die Mannschaft unter einer enormen Verletzungsmisere, zum anderen war weniger Qualität vorhanden als nun.

Emre Can war einer dieser Profiteure, der trotz schwankender Leistungen auf 24 Bundesliga-Einsätze kam und die übrigen Partien nur verpasste, weil er verletzt oder gesperrt war. Mit den Neu-Verpflichtungen um Niklas Süle, Nico Schlotterbeck und Salih Özcan wird der Druck auf Can deutlich erhöht (alle BVB-Transfer-News bei RUHR24).

BVB-Star Emre Can ist jetzt gefordert

Sport1 geht sogar einen Schritt weiter: Das Sportportal stellt die Frage: Hat Emre Can bei Borussia Dortmund überhaupt noch eine Zukunft? Die vage Antwort: „vermutlich schon“.

Demnach fordern die BVB-Bosse „eine deutliche Steigerung“ von Can. Der 28-Jährige solle als Führungsspieler vorangehen. Um dies tun zu können, muss jedoch erst einmal die Leistung stimmen.

Muss um einen Verbleib beim BVB kämpfen: Emre Can.

Ein weiteres Problem bei Can, neben fehlender Konstanz: seine Emotionen. „Sein überaus selbstbewusstes Auftreten führte in der Kabine wiederholt zu Kopfschütteln“, hatte die Bild bereits kürzlich über Can geschrieben.

BVB: Störenfried Emre Can vor dem Aus bei Borussia Dortmund?

Emre Can, Teil des BVB-Mannschaftsrats, soll in der vergangenen Saison sogar Ex-BVB-Trainer Marco Rose bei einer Ansprache unterbrochen haben. Statt den Worten des Coaches zu lauschen, spreche der Defensivspieler lieber selbst, das komme allerdings nur selten gut an bei den Teamkollegen.

„Eigene Can-‘Vorträge‘ irritieren und belustigen Mitspieler zudem immer wieder“, hatte die Bild aus dem BVB-Umfeld erfahren haben wollen. Weiter hatte es geheißen, dass Emre Can den BVB sogar verlassen dürfe. Demnach würden Trainer Edin Terzic und Sportdirektor Sebastian Kehl einem „Transfer-Wunsch bei entsprechenden Konditionen sofort zustimmen“.

Rubriklistenbild: © Marco Steinbrenner/Kirchner-Media, Fotomontage: RUHR24

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