Sieg in der Champions League

Trotz Sieg gegen Zenit: Schwacher Auftritt des BVB – einmal Note 5 in der Einzelkritik

Späte Rettung für den BVB gegen Zenit St. Petersburg. In der Einzelkritik zur Champions League erhalten viele Spieler keine guten Noten.

Dortmund – Der Champions-League-Abend in Dortmund hat ein Ende genommen – hart umkämpfte drei Punkte kann Borussia Dortmund. auf dem Konto verbuchen Das Spiel zwischen den BVB und Zenit St. Petersburg ging 2:0 aus.

VereinBorussia Dortmund
TrainerLucien Favre
Gründung19. Dezember 1909
GründerFranz Jacobi, Hans Kahn, Hans Debest, Gustav Müller
StadionSignal Iduna Park

BVB gegen Zenit in der Champions League: Einzelkritik der Startelf von Borussia Dortmund

Roman Bürki: Die Nummer 1 von Borussia Dortmund war wohl der einsamste Mann auf dem Platz in der Champions-League-Partie gegen Zenit: Verdiente heute sein Geld für das Nix-Tun. Bei seiner Abwehr gegen Sebastián Driussi wurde er sogar beinahe auf der falschen Faust erwischt, als er in der 35 daneben boxte. Der Angreifer köpfte aber drüber – Glück für ihn. Note: 4

Raphael Guerreiro: Der Mann der zuletzt noch als Kreativfaktor für den BVB galt, konnte dies gegen Zenit St. Petersburg aber nur bis zur 35. Minute zeigen. Raphael Guerreiro musste das Spiel breit machen – deswegen wurde er nur selten in die torgefährliche Zone geschickt. Note: 3,5

BVB - Zenit EInzelkritik: Die Abwehr war da und erfüllte ihre Pflicht – mehr auch nicht

Manuel Akanji: Gegen Schalke 04 hat Manuel Akanji noch getroffen. Gegen Zenit St. Petersburg hatte er allerdings nur mit Spielaufbau und Balleroberung zu tun. Leistete sich einige kleinere Fehler, die glücklicherweise nicht bestraft wurden. Note: 3,5

Mats Hummels: Der routinierte Abwehrspieler vom BVB wurde defensiv kaum gefordert und offensiv nicht eingebunden, weil es gegen die russische Wand so gut wie keine Umschaltmomente gab. Note: 3,0

BVB-Einzelkritik in der Champions League: Zäher Kampf bis zum Elfmeter

Thomas Meunier: Er plätscherte auf der rechten Seite vor sich hin – wie der Regen unüberhörbar auf dem Stadiondach in Dortmund. Unaufgeregt bis zu seiner Flanke – dann gab es Elfmeter und daraufhin den Führungstreffer für den BVB. Note: 4,0

Mahmoud Dahoud: Der souveräne Passgeber im Mittelfeld war stets gefragt. Mahmoud Dahoud verabschiedete sich mit einem gefährlichen Distanzschuss und wurde dann auch noch von dem Schiedsrichter um die fällige Ecke gebracht. Note: 2,5

BVB-Angriff in der Einzelkritik: Keine Tor-Show im Champions-League-Spiel gegen Zenit

Axel Witsel: Zwar konnte Axel Witsel viele Ballkontakte verbuchen, Lösungen für eine Führung des BVB hatte er aber keine. Insgesamt ein eher schwacher Auftritt. Note: 4,0

BVB-Spieler Axel Witsel, Giovanni Reyna und Marco Reus ärgern sich über eine vergebene Torchance gegen Zenit.

Jadon Sancho: Ähnlich wie bei den Teamkollegen gelang auch dem jungen Superstar anfangs nicht viel. Kurz vor der Pause drehte er kurz auf, als er die Großchancen für Marco Reus und Erling Haaland auflegte. Danach wurde es wieder ruhiger um ihn. Bis zur 79. Minute, als er Verantwortung übernahm und den vorentscheidenden Elfmeter zum 1:0 sicher verwandelte. Deutlich mehr ins Spiel eingebunden als die anderen Offensiv-Kräfte bei Borussia Dortmund. Note: 2,5

Einzelnkritik mit Note 5: BVB-Youngster Giovanni Reyna nach passablem Start schnell abgemeldet

Marco Reus: Der Kapitän des BVB kehrte gegen Zenit in die Startelf zurück und verpasste es, dem Spiel seinen Stempel aufzudrücken. Eine gute Chance stand zu Buche, als er in der 39. Minute nach schönem Solo an Kerzhakov scheiterte (39.). Kurz nach der Pause traf er den Pfosten, stand dabei aber im Abseits. Als die beiden Tore fielen, hatte er schon für Julian Brandt Platz gemacht.  Note: 4

Giovanni Reyna: Der US-Boy lief erstmals in der Champions League von Beginn an für Borussia Dortmund auf. Seine beste Szene hatte er schon nach 15 Minuten, als er den Führungstreffer nur knapp verpasste. Anschließend nahezu komplett abgemeldet. Bessere Einzelkritiken werden für den talentierten Youngster garantiert bald folgen. Note: 5

Erling Haaland: Der Tor-Heiland ist einfach nicht aufzuhalten. Auch im zweiten Champions-League-Spiel trifft Erling Haaland für den BVB. Allerdings machte er vor seinem Beinschuss zum 2:0 (91.) eine eher unglückliche Figur. Oft einen Schritt zu spät oder zu ungenau, wie bei seinem Abschluss in der 42. Minute, als er freistehend vergab. Mit Tor-Bonus noch Note: 3,5

BVB gegen Zenit St. Petersburg Einzelkritik: Die Einwechselspieler retten Lucien Favre

Thorgan Hazard: Kam in der 67. Minute für Mahmoud Dahoud und brachte frischen Wind. Nicht von ungefähr kam es, dass er vor dem Elfmeter zum 1:0 im Kopfballduell gefoult wurde. Die kurze Spielzeit ist leider zu wenig für eine Einzelkritik, daher: Ohne Note

Jude Bellingham: In der 84. Minute für Giovanni Reyna eingewechselt und in der Nachspielzeit mit dem Kopfball-Assist zum 2:0 durch Erling Haaland. Effektiv! Ohne Note

Thomas Delaney: Er kam ebenfalls nach 84 Minuten für Jadon Sancho, um den Sieg gegen Zenit abzusichern. Ohne Note

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