Unauffälliger Auftritt trotz Tor-Fest

Die BVB-Einzelkritik gegen Werder Bremen: Einmal Note 1,5 – doch nicht jeder glänzt

Der BVB konnte einen Rückstand gegen Werder Bremen drehen und gewann zum Schluss klar mit 4:1. Dennoch konnten nicht alle Spieler in der Einzelkritik eine gute Note abstauben.

Dortmund – Am Sonntagnachmittag fuhr der BVB einen 4:1-Sieg gegen den SV Werder Bremen ein. In der Einzelkritik bekamen die Schwarz-Gelben allerdings nicht ausschließlich gute Noten.

BVB-Einzelkritik gegen Werder Bremen: Alle Noten für Borussia Dortmund nach 4:1-Sieg

Marwin Hitz: Der Torwart von Borussia Dortmund wurde am Sonntagnachmittag des Öfteren geprüft. Sah beim Tor durch Milot Rashica (14.) nicht gut aus. War ansonsten aber da, wenn der BVB ihn brauchte. Besonders stark: Bei der Torchance von Josh Sargent war der Keeper rechtzeitig unten und verhinderte den Anschlusstreffer. Note: 3,5

Mateu Morey: Hob vor dem 0:1 das Abseits auf. Dann seine Wiedergutmachung. Klasse Vorarbeit für Reyna beim Ausgleich. Doch das reichte nicht aus. BVB-Trainer Edin Terzic (38) nahm ihn nach der ersten Halbzeit vom Feld. Note: 3,5

BVB-Einzelkritik gegen Werder Bremen: Mats Hummels bekommt für Tor Note 2,5

Manuel Akanji: Mit 110 Pässen gab der Innenverteidiger die meisten des Spiels. Allerdings kamen nicht alle an. Sein Fehlpass in der 74. hätte durch Josh Sargent beinahe zum Anschlusstreffer verwandelt werden können. In der Einzelkritik gibt es die Note: 3,5

Mats Hummels: Gut für ihn, dass sich die Bremer beim 4:1 einmal mehr prächtig missverstanden. So konnte der BVB-Abwehrchef sein fünftes Saisontor erzielen. Konnte Milot Rashica beim Gegentor nicht mehr einfangen, weil Mateu Morey sich schwach verhielt. Machte selbst aber auch keine ganz glückliche Figur beim Bremen-Treffer. Ansonsten gewohnt souverän. Note: 2,5

Mats Hummels erzielte sein fünftes Saisontor. In der BVB-Einzelkritik gegen Werder Bremen bekommt er die Note 2,5.

BVB-Einzelkritik gegen Werder Bremen: Raphael Guerreiro in der Versenkung – nur Note 4 für Kreativkopf

Raphael Guerreiro: 17 Ballverluste muss sich der Linksverteidiger auf die Fahnen schreiben, einer davon sorgte für die erste Torchance von Werder Bremen (5.). Versuchte im Angriff kreative Ansätze zu liefern, vergaß dabei aber, dass sein Hauptjob in der Verteidigung war. Insgesamt eher ein unauffälliges Spiel. Dafür bekommt er in der Einzelkritik die Note: 4

Jude Bellingham: Weniger auffällig wie zuletzt gewohnt von dem Mittelfeld-Wirbelwind. Verpasste in der 53. Minute eine von Giovanni Reyna klug eingefädelte Großchance. Nicht so zweikampfstark wie in den vergangenen Spielen. Mit neun verlorenen Duellen versiebte Jude Bellingham die meisten im Spiel. In der BVB-Einzelkritik macht das die Note: 3

BVB-Einzelkritik gegen Werder Bremen: Julian Brandt kann Startelf-Chance nicht nutzen – Note 3,5

Mahmoud Dahoud: Kassierte für seinen Einsatz gegen Gebre Selassie die gelbe Karte (48.). Eine starke Passquote von 95 Prozent. Erlaubte Werder Bremen aber zu Beginn einige Konter. In der 61. Minute musste der Gelbverwarnte das Feld für Emre Can räumen. Note: 3

Julian Brandt: Wurde seit Langem wieder für die Startelf nominiert. Allerdings konnte er seine Chance nicht so gut nutzen wie Leidensgenosse Giovanni Reyna. Hatte eine Torchance in der 16. Minute, allerdings ungenutzt. Lief den Bremern oft hinterher, konnte nur selten sein Talent am Ball zeigen, wie bei der Kombination mit Marco Reus (67.). Note: 4

BVB-Einzelkritik gegen Werder Bremen: Marco Reus bekommt Note 2 für starken Offensiv-Auftritt

Marco Reus: Den Elfer holte Marco Reus raus, auch sonst sehr quirlig unterwegs. Immer wieder sehenswerte Szenen mit Erling Haaland und Julian Brandt. Wurde selbst nochmal in der zweiten Hälfte gefährlich vor dem Bremer Tor. Er war Teil einer starken Dortmunder Offensive bei der Mission Dreh-das-Spiel. Auftrag ausgeführt. Note: 2

Giovanni Reyna: Er nutzte seine Chance in der Startelf. Der Vollspann-Virtuose brachte den BVB nach Rückstand-Schock zurück ins Spiel. Beim 3:1 warf er den Bremer Flipper-Automaten an, ehe der Ball bei Erling Haaland landete. Für einen sauberen Startelf-Einsatz bekommt er in der Einzelkritik die Note: 2

Giovanni Reyna nutzte die Chance in der BVB-Startelf. Gegen Werder Bremen bekommt er die Note 2 in der Einzelkritik.

BVB-Einzelkritik gegen Werder Bremen: Doppeltorschütze Erling Haaland bekommt Note 1,5

Erling Haaland: Die Naturgewalt kann auch Abstauber. Hatte sich vom Punkt warm geschossen. Und nahm die Vorlage von Werders Kevin Möhwald in der 39. Minute dankbar an. Doch auf seinen Treffern ruhte er sich nicht aus. Meistens wenn es vor dem Bremer Tor gefährlich wurde, hatte Erling Haaland seinen Fuß im Spiel. Für den Doppeltorschützen gibt es in der Einzelkritik die Note: 1,5

Lukasz Piszczek: Bekam überraschend den Vorzug vor Thomas Meunier, als Mateu Morey in der 46. Minute vom Platz genommen wurde. Leitete in der 53. Minute mit einem langen Ball eine Großchance ein, die Jude Bellingham nicht nutzen konnte. Ansonsten solide, aber unspektakuläre Leistung. Note: 3

BVB-Einzelkritik gegen Werder Bremen: Note 3 für eingewechselten Emre Can

Emre Can: Musste heute zunächst auf der Bank Platz nehmen. Kam dann für Mahmoud Dahoud. Lieferte konstant ab. Um ihn war es während seiner Einsatzzeit unaufgeregt. Note: 3

Thorgan Hazard: Kam in der 75. Minute für Julian Brandt. Zeigte sein Gefühl am Ball, als er das Spielgerät gegen mehere Bremer behaupten konnte und zum Schluss auf Reyna flankte (85.). Der konnte den Kopfball allerdings nicht verwandeln. Thorgan Hazard bleibt in der Einzelkritik Ohne Note

BVB-Einzelkritik gegen Werder Bremen: Keine Note für Reinier und Steffen Tigges

Reinier: Kam in der 88. Minute für den BVB-Kapitän Marco Reus. Für den kurzen Auftritt bleibt er in der Einzelkritik Ohne Note

Steffen Tigges: Die Fußstapfen waren groß. Der Youngster kam für den Doppeltorschützen Erling Haaland. Sorgte für etwas Wirbel in der Offensive, allerdings war sein Einsatz zu kurz. Deswegen bleibt er in der Einzelkritik Ohne Note

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