12. Bundesliga-Spieltag

BVB-Einzelkritik gegen VfB Stuttgart: Manuel Akanji erntet Szenenapplaus

Borussia Dortmund hat am 12. Bundesliga-Spieltag mit 2:1 gewonnen. Alle Noten zum Spiel des BVB gegen den VfB Stuttgart in der Einzelkritik.

Dortmund - Borussia Dortmund hat am 12. Bundesliga-Spieltag mit 2:1 gewonnen. Beim Heimspiel gegen den VfB Stuttgart war der BVB nur selten zwingend, fuhr aber am Ende ein zufriedenstellendes Ergebnis ein.

BVB-Einzelkritik gegen VfB Stuttgart: Alle Noten für Borussia Dortmund in der Übersicht

Gregor Kobel: Zwei eher harmlose Schussversuche von Massimo (21.) und Förster (22.) parierte er noch problemlos. Sein ganzes Können musste der BVB-Keeper dann gegen Coulibaly auspacken (38.), als er seine Mannschaft per Sensationsreflex vor dem 0:1-Rückstand bewahrte. Chancenlos bei Roberto Massimos Ausgleichstreffer (63.). Note: 2

Thomas Meunier: Der Rechtsverteidiger machte seine Sache defensiv ordentlich. Offensiv blieben nennenswerte Aktionen aber aus. In der Einzelkritik bekommt Thomas Meunier die Note: 4

BVB-Einzelkritik gegen VfB Stuttgart: Manuel Akanji sieht einmal schlecht aus und verpasst Note 1

Manuel Akanji: Nach einem Querschläger von Raphael Guerreiro stoppte er Tanguy Coulibaly in höchster Not mit einer riskanten aber fairen Grätsche. Wie er dem Stuttgarter Angreifer schon nach wenigen Minuten den Schneid abkaufte, wurde vom schwarz-gelben Publikum mehrfach mit Szenenapplaus bedacht. Eigentlich ein starkes Spiel des Schweizers. Schade, dass sein Ballverlust das 1:1 einläutete. Im Pech, als er in der 67. Minute mit einem abgefälschten Gewaltschuss aus der Distanz nur die Latte traf. Note: 2,5

Mats Hummels: Die Rolle des Abwehrchefs verdiente sich heute Manuel Akanji. Mats Hummels war eher Mitläufer. Sein überschaubares Tempo konnte der Routinier meist mit ordentlichem Stellungsspiel ausgleichen. Beim zwischenzeitlichen Ausgleich des VfB wurde er von Massimo ausgetanzt, stand hier aber am Ende einer BVB-Fehlerkette. Note: 4

Alle Noten der BVB-Profis in der Einzelkritik für das Spiel gegen den VfB Stuttgart

BVB-Einzelkritik gegen VfB Stuttgart: Note 4 für Axel Witsel

Raphael Guerreiro: Nach überstandenem Muskelfaserriss gab der Portugiese ein engagiertes Comeback. Richtig laut wurde es im Signal Iduna Park nach 28. Minuten, als Mavropanos seine Flanke blockte und die Dortmunder Handelfmeter forderten. Zu Unrecht, wie Schiri Harm Osmers richtigerweise entschied. Den spielerischen Glanz ließ der Zauberfuß nach längerer Abstinenz vermissen. Fehlte außerdem bei der Entstehung des 1:1 hinten. Immerhin: Die Vorlage zum Treffer von Donyell Malen darf er sich auf die Fahne schreiben. Nach einer guten Stunde kam Emre Can für ihn ins Spiel. Note: 4

Axel Witsel: Der erfahrene Mittelfeldspieler zeigte sich gegen den VfB Stuttgart wieder von seiner unauffälligen Seite. Zu häufig wirkt er zu teilnahmslos. Brachte zwar wie immer weit über 90 Prozent seiner (Quer-)Pässe zum Mann, gewinnbringend waren diese für den BVB aber nicht. Steuerte immerhin einzelne Ballgewinne bei. Note: 4

BVB-Einzelkritik gegen VfB Stuttgart: Note 2,5 für Jude Bellingham

Jude Bellingham: Gewohnt aggressiv unterwegs. Der Teenager geht mit Mut und Mentalität voran, scheut keinen Zweikampf und ist der unangefochtene Leader im Dortmunder Mittelfeld. Etwas mehr Unterstützung seiner Mannschaftskollegen hätte gutgetan. Note: 2,5

BVB-Profi Jude Bellingham warf sich gegen den VfB Stuttgart in jeden Zweikampf.

Julian Brandt: Unnötige Ballverluste und geniale Momente wechseln sich bei ihm stets ab. Schlug zwar einige gefährliche Flanken in den VfB-Strafraum. Zu oft leistete er sich aber Leichtsinnsfehler. Nach 76 Minuten brachte der für ihn eingewechselte Steffen Tigges neuen Schwung. Note: 4

BVB-Einzelkritik gegen VfB Stuttgart: Note 3 für Marco Reus

Marco Reus: Nach sechs Minuten setzte der BVB-Kapitän einen Freistoß aus 25 Metern nur knapp neben das VfB-Tor. Ansonsten lief er sich häufig in der gegnerischen Defensive fest – oder der finale Pass blieb hängen. Nach 74 Minuten bot sich unverhofft die Chance zur Führung, Marco Reus traf den Ball nicht richtig und zielte am Tor vorbei. Wurde in der 85. Minute doch noch zum umjubelten Helden, als er einen Konter aufzog und diesen selbst zum 2:1 abschloss. Note: 3

Thorgan Hazard: Der Belgier spielte eine gute Anfangsphase, arbeitete fleißig nach hinten mit. Sein Schuss aus 16 Metern wurde zur Ecke abgefälscht (12.), in der 37. Minute zielte er selbst knapp übers Tor. Wie den BVB-Kollegen gelang es aber auch Thorgan Hazard kaum, die VfB-Defensive mit Überraschungsmomenten zu entblößen. In der 85. Minute am 2:1 beteiligt. In der Einzelkritik gibt es Note: 3,5

Thorgan Hazard bekommt in der BVB-Einzelkritik für das Spiel gegen den VfB Stuttgart die Note 3,5.

BVB-Einzelkritik gegen VfB Stuttgart: Note 3,5 für Donyell Malen

Donyell Malen: Der BVB-Stürmer tauchte nach 13 Minuten erstmals vor dem Gästetor auf, köpfte aus exzellenter Position aber deutlich daneben. Ansonsten rieb Donyell Malen sich auf, war aber erneut kaum ein Faktor im schwarz-gelben Offensivspiel. Bis zur 55. Minute, als sein abgefälschter Flachschuss aus 20 Metern die 1:0-Führung brachte. Sein erster Bundesliga-Treffer im zwölften Bundesliga-Spiel sollte Auftrieb geben. Note: 3,5

Emre Can: Feierte ab der 64. Minute sein Comeback und kam für Raphael Guerreiro. Gab lautstark Anweisungen, konnte dem Spiel aber nicht seinen Stempel aufdrücken. Note: 4

Steffen Tigges: Ab Minute 75 für Julian Brandt mit im Spiel. Sein öffnender Pass ermöglichte erst den Konter, den Marco Reus zum 2:1 abschloss. In der Einzelkritik bleibt er wegen der zu kurzen Spielzeit trotzdem: Ohne Note

Ansgar Knauff: Ersetzte in der 89. Minute Donyell Malen. Ohne Note

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