Borussia Dortmund feiert deutlichen Erfolg

Zweimal Note 1: Die Einzelkritik zum BVB-Erfolg gegen den SC Freiburg

Giovanni Reyna, Emre Can und Erling Haaland (v.l.) freuen sich über ein Tor des BVB gegen den SC Freiburg.
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Giovanni Reyna, Emre Can und Erling Haaland (v.l.) freuen sich über ein Tor des BVB gegen den SC Freiburg.

Starker Heimauftritt des BVB. Die Einzelkritik gegen den SC Freiburg sieht entsprechend gut aus. Zwei Spieler von Borussia Dortmund erhalten die Note 1.

Dortmund – Borussia Dortmund präsentierte sich am dritten Spieltag der Fußball-Bundesliga in starker Form. Der BVB konnte einen 4:0-Erfolg gegen den SC Freiburg feiern. Hier lest ihr, wie wir die schwarz-gelben Profis für ihre Leistung bewertet haben.

NameBorussia Dortmund
TrainerLucien Favre
StadionSignal Iduna Park
OrtDortmund

BVB - SC Freiburg in der Einzelkritik: Zwei Dortmund-Profis erhalten die besten Noten

Marwin Hitz: Weil Roman Bürki noch immer wegen eines Atemwegsinfektes unpässlich war, durfte dessen Landsmann wieder das BVB-Tor hüten. Die Einzelkritik fällt hier kurz und knackig aus, denn Marwin Hitz hatte nahezu überhaupt nichts zu tun. Wenn er gebraucht wurde, war er aber da. Note: 3

Emre Can: Dass der BVB in der ersten halben Stunde in der Vorwärtsbewegung einige Anlaufschwierigkeiten hatte, schmeckte dem rechten Innenverteidiger gar nicht. Also schaltete er sich kurzerhand selbst ins Offensivspiel ein und forderte von den Kollegen lautstark mehr Engagement ein. Kurze Zeit später gelang Erling Haaland der Führungstreffer (31.) und fortan rollte der BVB-Express. Emre Can zeigte sich nach dem Sieg zufrieden: „Nach zwei Niederlagen in Folge musst du so ein Spiel hier abliefern“. Der BVB-Leader hatte allen Grund zur Freude, schließlich gelang ihm selbst ein sehenswerter Kopfballtreffer zum vorentscheidenden 2:0 (47.). Note: 2

BVB in der Einzelkritik gegen den SC Freiburg: Stabile Noten für Mats Hummels und Manuel Akanji

Mats Hummels: Seine auffälligste Szene hatte er, als er nach einer Ecke aus kurzer Distanz nicht an Freiburg-Torhüter Florian Müller vorbei kam. Die Hauptsache ist aber, dass hinten nichts anbrennt. Das hat Mats Hummels als Organisator der schwarz-gelben Dreierreihe problemlos gemeistert. Wie seine Nebenleute leistete auch er seinen Beitrag zum Spielaufbau des BVB. Note: 2,5

Manuel Akanji: Erwischte einen etwas fahrigen Start in die Partie gegen den SC Freiburg und beschwörte durch einen Fehlpass eine erste kleinere Chance für die Gäste herauf, bügelte seinen Fehler aber selbst wieder aus. Insgesamt lieferte Manuel Akanji eine stabile Leistung ab und bekommt eine ordentliche Note in der Einzelkritik. Heute bester Zweikämpfer (67 Prozent gewonnen laut kicker-Datenbank) unter den Innenverteidigern des BVB. Note: 3

Emre Can jubelt über seinen Treffer für den BVB gegen den SC Freiburg.

BVB in der Einzelkritik gegen den SC Freiburg: Die magischen 15 Minuten von Raphael Guerreiro

Thomas Meunier: Der Neuzugang ist aktuell noch nicht die erhoffte Verstärkung für Borussia Dortmund. Versuchte sich zweimal als Schütze aus der Distanz und blieb ansonsten recht blass. Muss dringend an der Genauigkeit seiner Zuspiele arbeiten, leider zudem nicht der Schnellste. Note: 4

Raphael Guerreiro: Was der kleine Zauberer zwischen Minute 30 und 45 zelebrierte, ließ so manchen der 11.500 Zuschauer im „ausverkauften“ Signal Iduna Park mit der Zunge schnalzen. Mit seinen magischen Tricks ließ er die Freiburg-Abwehr regelrecht verschwinden. Gönnte sich allerdings auch einige Auszeiten während der 90 Minuten gegen den SC Freiburg, was sich hemmend auf die Einzelkritik auswirkt. Note: 3

BVB gegen den SC Freiburg in der Einzelkritik: Axel Witsel bei Borussia Dortmund im Aufschwung

Axel Witsel: Dortmunds Wuschelkopf erlebt derzeit eine persönliche Renaissance und versprüht deutlich mehr Esprit als zum Ende der vergangenen Saison. Auch heute gegen den SC Freiburg wieder an einigen Offensivaktionen des BVB beteiligt. Im Abschluss aber zu ungenau. Besonders ärgerte er sich darüber, dass er in der 52. Minute unbedrängt aus kurzer Distanz über das Tor schoss. Note: 2,5

Jude Bellingham: Wie schon an den vorherigen Spieltagen stand der BVB-Neuzugang von Beginn an auf dem Platz. Ein deutliches Zeichen von Lucien Favre, der sagt: „Es gibt keine jungen und alten Spieler, sondern nur gute und schlechte“. Heute durchmischten sich bei ihm gelungene Szenen mit weniger gelungenen. Kein Wunder, schließlich absolvierte der 17-Jährige sein erst drittes Bundesliga-Spiel. Sein großes Potential lässt er dennoch immer wieder aufblitzen. Note: 3

BVB in der Einzelkritik gegen den SC Freiburg: Marco Reus ist zurück, Giovanni Reyna genial

Marco Reus: Der Kapitän ist zurück. Und wie! Im ersten Startelf-Einsatz seit dem 1. Februar brachte er den BVB auf die Siegerstraße. Denn sein Ballgewinn ermöglichte den Führungstreffer durch Erling Haaland. Hatte kurz vor seiner Auswechselung in der 71. Minute noch einen eigenen Treffer auf dem Kopf, konnte diese Chance aber nicht verwerten. Seine Devise heute laut eigener Aussage bei Sky: „Alles raushauen, was geht“. Das ist ihm gelungen. Note: 2,5

Giovanni Reyna: Borussia Dortmund hat eine neue „Nummer 10“. Mit gerade einmal 17 Jahren schwingt der geniale Techniker das Zepter im kreativen Zentrum. Gegen den SC Freiburg steuerte Giovanni Reyna für den BVB die Vorlagen zu den ersten drei Toren bei und war auch ansonsten Dreh- und Angelpunkt im Spiel. Ihm winkt eine goldene Zukunft. Klare Sache in der Einzelkritik: Note 1

BVB gegen SC Freiburg in der Einzelkritik: Erling Haaland begeistert nicht nur als Torjäger

Erling Haaland: Der norwegische Tor-Gigant schraubte heute sein Konto auf 17 Treffer in 18 Bundesliga-Spielen, weil er schon wieder zweimal erfolgreich war. Keine große Sache für Erling Haaland, der nach dem Spiel nüchtern feststellte: „Könnte mehr sein, aber naja“. Doch was vor allem aus dem Spiel gegen den SC Freiburg in Erinnerung bleiben wird, ist eine Geste aus der 92. Minute. Erling Haaland sorgte für einen Gänsehaut-Moment, als er Felix Passlack den Ball zum 4:0 überließ, anstatt selbst zu schießen. Note: 1

Julian Brandt: Weil die Dortmunder Rasselbande um Giovanni Reyna und Jude Bellingham durchstartet, hat Julian Brandt aktuell einen schweren Stand beim BVB. Auch heute reichte es nur zu einem Kurzeinsatz ab der 71. Minute. Was der so talentierte Regisseur dann ablieferte, war aber aller Ehren wert. Begeisterte durch einige kluge Aktionen und leitete den letzten Dortmunder Treffer durch seine Flanke ein. Wegen der kurzen Spielzeit in der Einzelkritik leider dennoch: Ohne Note

BVB gegen den SC Freiburg in der Einzelkritik: Reinier ersetzt Giovanni Reyna

Thomas Delaney: Kam nach 71 Minuten für Jude Bellingham. Auch er wusste nach seiner Einwechselung zu gefallen und zeigte 20 Einsatzfreudige Minuten, in denen er den Gästen durch seine engagierte Arbeit im Mittelfeld das Leben schwer machte. Ohne Note

Reinier: Durfte zehn Minuten mitspielen, nachdem Giovanni Reyna sich die verdienten Standing Ovations der Fans abgeholt hatte. Unauffällig. Ohne Note

BVB gegen den SC Freiburg in der Einzelkritik: Felix Passlack erlebt magischen Abend nach Zuspiel von Erling Haaland

Felix Passlack: Diese Saison verläuft für das BVB-Eigengewächs wie im Märchen, war er doch eigentlich schon fast abgeschrieben. Nun ist Felix Passlack zurück. Heute wurde er nach 84 Minuten eingewechselt und durfte seinen ersten Bundesliga-Treffer feiern, weil Erling Haaland uneigennützig ablegte. „Er war in der besseren Position. Für mich ist das normal“, sagte dieser später bescheiden. Alles andere als normal wird der große Moment für Felix Passlack gewesen sein. Ohne Note

Nico Schulz: Sammelte ebenfalls ab Minute 84 Einsatzminuten, als er Raphael Guerreiro ablöste. Ohne Note