Erste Runde im DFB-Pokal

Trotz Gala von Erling Haaland: Eine Note vier in der BVB-Einzelkritik gegen SV Wehen

Borussia Dortmund konnte sich im DFB-Pokal bei Wehen Wiesbaden durchsetzen und in die nächste Runde einziehen. Die Noten in der BVB-Einzelkritik fallen entsprechend gut aus.

Dortmund/Wiesbaden - Borussia Dortmund hat sich im DFB-Pokal souverän durchgesetzt. Der BVB bezwang Wehen Wiesbaden mit 3:0. Erling Haalnd lieferte einmal mehr einen Gala-Auftritt.

VereinBorussia Dortmund (BVB)
OrtDortmund
ArenaSignal-Iduna-Park

BVB-Einzelkritik gegen Wehen Wiesbaden: Note 2,5 für Gregor Kobel

Gregor Kobel: Für den Neuzugang war es in der ersten Halbzeit ein ereignisarmer Abend. Gregor Kobel wurde kaum gefordert. Im zweiten Durchgang war der Keeper häufiger in Aktion ohne sich großartig auszeichnen zu müssen. Nichtsdestotrotz strahlte der Schweizer eine gesunde Sicherheit aus und wirkte auch im Spielaufbau unaufgeregt und nahezu fehlerfrei. Note: 2,5

Nico Schulz: Trotz ständiger Kritik hinterließ Nico Schulz gegen Wehen Wiesbaden einen sehr positiven Eindruck. Defensiv wirkte er sehr stabil und ließ auf seiner linken Seite kaum etwas anbrennen. Nach vorne hin schaltete er sich immer wieder ein und spielte gute Pässe in die Spitze. Etwas unnötig war dagegen seine gelbe Karte wegen taktischem Foulspiels. Diese schmälert seine gute Einzelkritik jedoch nur geringfügig: Note: 2,5

BVB-Einzelkritik gegen Wehen Wiesbaden: Abwehrchef Manuel Akanji sichert sich die Note 2

Manuel Akanji: Der neue Abwehrchef zeigte eine starke Leistung. Robust im Zweikampf und ruhig im Spielaufbau. Er sorgte für die nötige Stabilität in der Defensive und führte seinen Partner in der Innenverteidigung mit Bravur. Beinahe hätte Manuel Akanji sogar in der Offensive geglänzt. Nach einer Ecke in der 83. Spielminute scheiterte er jedoch am Keeper. Note: 2

Antonios Papadopoulos: Ein gelungenes Debüt für Antonios Papadopoulos bei den Profis. Zwar merkte man ihm noch ein wenig die fehlende Erfahrung an, jedoch präsentierte er sich stark und bissig im Zweikampf. Auf dieser Leistung kann der Youngster aufbauen und zu einer echten Alternative im BVB-Kader werden. Note: 2,5

Antonios Papadopoulus zeigte ein ordentliches Spiel. Dafür bekommt er in der Einzelkritik die Note 2,5.

BVB-Einzelkritik gegen Wehen Wiesbaden: Note 4 für Felix Passlack

Felix Passlack: Der Rechtsverteidiger hatte auf seiner Seite so manche Probleme. Zwar machte er keine groben Fehler, jedoch war eine gewisse Unsicherheit bei Felix Passlack zu spüren. Diese äußerte sich vor allem in unnötigen Ballverlusten. Auch sein Passspiel wirkte nicht immer sattelfest. Trotzdem zeigte er zumindest in der Defensive eine solide Leistung und hatte in der 68. Spielminute sogar die Möglichkeit auf 4:0 zustellen. Sein Distanzschuss flog allerdings knapp über das Tor. Note: 4

Mahmoud Dahoud: Im Spiel mit dem Ball war Mo Dahoud ein echter Aktivposten. Er glänzte als Ballverteiler und spulte einige Kilometer ab. Dabei gelang dem Mittelfeldspieler nicht alles, jedoch scheint er seine guten Leistungen aus der vergangenen Saison bestätigen zu wollen. In der Rückwärtsbewegung könnte er noch an Aggressivität zulegen. In der Einzelkritik gibt es Note: 2

BVB-Einzelkritik gegen Wehen Wiesbaden: Giovanni Reyna nach starker Leistung mit Note 1,5

Marco Reus: Auch der Kapitän machte seine Sache insgesamt gut. Marco Reus gab die Vorlage zum 1:0. Darüber hinaus sorgten seine Standardsituationen immer wieder für Gefahr. Im Offensivspiel war er häufig beteiligt, kam jedoch selbst zu selten in gute Abschlusssituationen. An seine überragenden Leistungen aus dem Saisonfinale der vergangenen Spielzeit konnte er noch nicht zu hundert Prozent anknüpfen, aber er ist auf einem guten Weg. Note: 2,5

Marco Reus verdient sich im DFB-Pokal gegen Wehen Wiesbaden die Note 2,5

Giovanni Reyna: Nach Erling Haaland war Giovanni Reyna der beste Mann auf dem Feld. Immer wieder biss sich der US-Amerikaner in der offensive durch. Er spielte intelligente Pässe, wie etwa die Torvorlage vor dem 3:0. Aber auch in Eins-gegen-Eins Situationen spielte er geschickt seine Schnelligkeit aus. Unter Trainer Marco Rose scheint der Rohdiamant weiter durchzustarten. Das spiegelt sich auch in der Einzelkritik wieder: Note: 1,5

BVB-Einzelkritik gegen Wehen Wiesbaden: Note 3 für Rückkehrer Bellingham

Jude Bellingham: Der EM-Finalist stand nach drei Tagen Mannschaftstraining überraschend in der Startelf. Er machte seine Sache sehr ordentlich. Insgesamt gehörte der Youngster nicht zu den auffälligsten Spielern, jedoch spielte er hin und wieder gute Bälle in die Tiefe. In den Zweikämpfen fehlte hier und da die gewohnte Spritzigkeit, allerdings machte Jude Bellingham wenig Fehler. Er ging in der 54. Minute für Axel Witsel vom Feld. Damit verdiente er sich eine befriedigende Leistung in der Einzelkritik. Note: 3

Steffen Tigges: Ähnlich wie bei Felix Passlack war die Leistung von Steffen Tigges auch keine Offenbarung. Der 23-Jährige spielte insgesamt zu unauffällig und war im Schatten von Erling Haaland. Dafür brachte er viel Engagement und Laufbereitschaft mit. Vor dem Elfmeter spielte er zudem einen starken Pass zu Erling Haaland. In den kommenden Begegnungen muss er mehr Zug zum Tor entwickeln und sich häufiger im Offensivspiel einschalten. Note: 3,5

Auch Jude Bellingham zeigte eine ordentliche Leistung gegen Wehen Wiesbaden.

BVB-Einzelkritik gegen Wehen Wiesbaden: Erling Haaland verdient sich eine glatte 1

Erling Haaland: Der norwegische Büffel kürte sich mit einer bärenstarken Leistung einmal mehr zum Spieler des Spiels. Alle drei Tore erzielte der Torjäger selbst und brachte die Wiesbadener Abwehr immer wieder in Verlegenheit. Mit etwas Glück hätte er sogar noch mehr Tore erzielt. Dennoch war es ein Gala-Auftritt von Erling Haaland, die in der Einzelkritik mit der Bestnote belohnt wird. Note: 1

Axel Witsel: Das „Ruderboot“, wie Axel Witsel gerne genannt wird, ist zurück beim BVB. Er wurde in der 54. Minute für Jude Bellingham eingewechselt und spielte, als wäre er nie weg gewesen. Der Belgier strahlte Ruhe am Ball aus und sorgte für Struktur nach dem Seitenwechsel. Im Spielaufbau aktiv, aber auch mit guten Momenten in der Offensive. Mit dieser Leistung staubte er eine gute Einzelkritik ab: Note: 2

BVB-Einzelkritik gegen Wehen Wiesbaden: Note 3 für Donyell Malen

Donyell Malen: Der erste Einsatz im BVB-Dress verlief ruhig für Donyell Malen. In der 64. Minute wurde er beim Stand von 3:0 eingewechselt. Das Spiel plätscherte zu diesem Zeitpunkt ein wenig vor sich hin, sodass er seine Qualität noch nicht vollends unter Beweis stellen konnte. Er versuchte sich immerhin in mehreren Dribblings im gegnerischen Sechzehner. Der Ertrag blieb am Ende zwar aus, jedoch hätte er mit etwas Glück seinen Premierentreffer erzielt. In der 82. Minute scheiterte er frei stehend vor dem Keeper der Wiesbadener. In den kommenden Wochen soll Donyell Malen noch an seiner Fitness arbeiten. Note: 3

Donyell Malen bekam bei seiner Premiere die Note 3.

Thorgan Hazard: Auch Thorgan Hazard wurde in der 64. Minute eingewechselt. Der EM-Fahrer wirkte noch nicht frisch. Mehrere Flankenversuche segelten weit am Strafraum vorbei. In der halben Stunde versuchte er sich aber ins Offensivspiel einzufügen und war bemüht noch einen weiteren Treffer zu initiieren. Der Belgier wird ebenfalls noch ein paar Trainingseinheiten benötigen, ehe er zu alter Stärke zurückfindet. Note: 3

Thomas Delaney: Kam nur für die letzten 5 Minuten im Tausch gegen Mo Dahoud zum Einsatz. Das Spiel war schon lange entschieden und es gab kaum noch spektakuläre Aktionen: Ohne Note

BVB-Einzelkritik gegen Wehen Wiesbaden: Thomas Delaney und Youssoufa Moukoko ohne Note

Youssoufa Moukoko: Wurde wie Thomas Delaney kurz vor Schluss eingewechselt. Auch er hatte keine nennenswerte Ballaktion mehr. Er bleibt in der Einzelkritik Ohne Note

Rubriklistenbild: © Christopher Neundorf/Kirchner-Media

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