Dortmund erkämpft sich den Sieg

BVB-Einzelkritik gegen Hertha BSC: Superstar bekommt nur Note 4

Erling Haaland gegen Hertha BSC
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Live-Ticker: Die Abwehr von Hertha BSC hat BVB-Stürmer Erling Haaland gut im Griff.

Es war spannend fast bis zu letzten Minute. Bis zum Joker-Tor von Youssouffa Moukoko. Der BVB kämpfte gegen eine kampflustige Hertha. Alle Noten in der Einzelkritik.

Dortmund – Es war die zweite Halbzeit die Borussia Dortmund jubeln ließ. Mit einem 2:0 des BVB gegen Hertha BSC nähern sich die Schwarz-Gelben wieder der Champions-League-Platzierung. Der Kampfgeist wird mit guten Noten in der Einzelkritik belohnt.

BVB-Einzelkritik gegen Hertha BSC: Alle Noten für Borussia Dortmund

Marwin Hitz: Der Torwart wurde an diesem Abend weitestgehend für das Nichtstun bezahlt. Hertha BSC suchte sein Heil fast ausschließlich in einer Beton-Defensive. Wenn er dann doch mal gefragt war, wie beim Distanzschuss von Marvin Plattenhardt in der 30. Minute, war er zur Stelle. Note: 3

Mateu Morey: Der junge Spanier überzeugte mit hoher Einsatzbereitschaft auf der rechten Seite. Er war mit ein Grund dafür, dass der rechte Flügel beim BVB lange der stärkere war. Was ihm noch fehlt, ist manchmal Präzision bei seinen Flanken. Für seinen Kampfgeist bekommt er in der Einzelkritik die Note: 2,5

BVB-Einzelkritik gegen Hertha BSC: Emre Can überzeugt bei Borussia Dortmund nicht nur in der Abwehr

Mats Hummels: Der BVB-Abwehrchef wurde defensiv kaum geprüft. Beim Spielaufbau war Mats Hummels permanent auf der Suche nach der Lücke und forderte seine Mitspieler auf, mehr in die Tiefe zu gehen. Das gestaltete sich allerdings schwer bei der kompakten Abwehr von Hertha BSC. Note: 3

Emre Can: War immer wieder auch im Vorwärtsgang. Emre Can war der verlässliche Verteiler und sorgte dafür, das Spiel des BVB stets von der einen auf die andere Seite zu verlagern. Mit 101 Pässen hat er die meisten des Spiels verteilt. Er war stark daran beteiligt, dass der BVB 75 Prozent Ballbesitz hatte. Mit einem präzisen Kopfball hätte er Hertha-Keeper Rune Jarstein beinahe überwunden (76.), der aber hielt in dieser Szene dann überragend. Für seine Leistung erhält Emre Can in der Einzelkritik die Note: 2

Emre Can überzeugte gegen Hertha BSC, weil er auch nach vorne mitwirkte. In der BVB-Einzelkritik bekommt er die Note 2.

BVB-Einzelkritik gegen Hertha BSC: Jude Bellingham als offensiver Wirbelwind von Borussia Dortmund

Nico Schulz: Insgesamt ist der Flügelspieler zwar auf dem Vormarsch und rief gegen Hertha BSC eine solide Leistung ab. Fing sich aber nach eigenem Fehlpass eine überflüssige gelbe Karte. Seine technischen Schwächen machen klar: Wenn Raphael Guerreiro wieder fit ist, wird Nico Schulz wohl wieder auf der Bank Platz nehmen müssen. In der Einzelkritik nur die Note: 3,5

Jude Bellingham: Der junge Brite war neben Marco Reus zweifelsohne die auffälligste Offensivkraft des BVB in der ersten Halbzeit. Zeigte immer wieder seine Stärke am Ball und ließ seine Gegenspieler regelmäßig stehen. Er zeigte sich außerordentlich dribbelstark und gewann die meisten Zweikämpfe (9). Suchte häufig den Abschluss, hätte beinahe ein Tor geschossen, aber Rune Jarstein vereitelte den Treffer mit einer Glanzparade (33.). Note: 2

BVB-Einzelkritik gegen Hertha BSC: Julian Brandt erzielt kurioses Flatter-Tor für Borussia Dortmund

Mahmoud Dahoud: Beinahe mit einem Zufallstreffer, als sein abgefälschter Schuss an der Latte landete. Ansonsten eher unauffällig. Er bekommt in der Einzelkritik nur die Note: 3,5

Der in letzter Zeit aufblühende Mahmoud Dahoud konnte sich gegen Hertha BSC nicht durchsetzen. In der BVB-Einzelkritik bekommt er Note 3,5.

Julian Brandt: Vom ehemaligen Sorgenkind zum Dosenöffner. Ein Flatterball vom Allerfeinsten, der den Berliner Keeper richtig schlecht aussehen ließ. Der Moment, in dem Borussia Dortmund sich auf die Siegesstraße begab Note: 2,5

BVB-Einzelkritik gegen Hertha BSC: Marco Reus spielt auffällig – und muss verletzt vom Platz

Marco Reus: Er suchte immer wieder den Abschluss, zeigte sich spielfreudig und spielte stark. Er erarbeitete die meisten Chancen des Spiels. Insbesondere in der ersten Halbzeit war Marco Reus beteiligt, wenn es vor dem Berliner Tor spannend wurde. Der BVB-Kapitän hatte Pech beim Freistoß, als er die Latte traf (17.) und noch mehr Pech beim Foul von Darida (82.). Danach musste er verletzt ausgewechselt werden. Note: 2

Thorgan Hazard: Reus und Hazard: Das Duo versuchte die kompakte Abwehr durcheinander zu wirbeln. Immer wieder suchte Thorgan Hazard seine Mitspieler und brachte gefährliche Zuspiele in den Strafraum von Hertha BSC. In der Einzelkritik die Note: 2,5

BVB-Einzelkritik gegen Hertha BSC: Erling Haaland chancenlos gegen Berliner Bollwerk

Erling Haaland: BVB kann nur Erling Haaland – diesmal galt dieses Motto nicht. Er hatte kaum Aktionen und die wenigsten Ballkontakte aller Feldspieler (16). Das Berliner Bollwerk bremste ihn gänzlich aus. Tempoläufe und raumgreifende Dribblings unmöglich! Gab aber immerhin den Pass auf Moukoko zum 2:0 (90.) Note: 4

Dan-Axel Zagadou: Der Abwehr-Riese kam in der 58. Minute für den verletzten Mats Hummels. Seine Fußstapfen waren groß, doch diese konnte er ausfüllen. Insgesamt solide Leistung. In der Einzelkritik bekommt er die Note: 3

BVB-Einzelkritik gegen Hertha BSC: Joker Youssouffa Moukoko lässt Borussia Dortmund jubeln

Thomas Meunier: Ersetzte Mateu Morey, der in der 72. Minute mit Wadenproblemen vom Platz musste. Teilweise unsaubere Pässe, aber insgesamt brachte auch er die Dortmunder Führung über die letzten 20 Minuten. Bleibt in der Einzelkritik Ohne Note

Youssouffa Moukoko belohnt sich mit einem Joker-Tor, bleibt aber in der BVB-Einzelkritik ohne Note.

Giovanni Reyna: Kam in der 72. Minute für Thorgan Hazard. Mit einer ganz großen Chance nach Vorlage von Youssouffa Moukoko, in der 89. Minute – traf aber nur den Pfosten. Ohne Note

Youssouffa Moukoko: Der 16-Jährige war zu kurz im Spiel, um bewertet zu werden – er kam in der 83. Minute für Marco Reus. Aber was er in der kurzen Zeit zeigte, überzeugte. Youssouffa Moukoko bereitete den Beinahe-Treffer von Giovanni Reyna vor, der nur den Pfosten trifft und machte das 2:0 dann einfach selbst (90.)! Ganz starker Joker-Auftritt! Da drehte die Zukunft des BVB auf. Ohne Note

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