Borussia im DFB-Pokal-Achtelfinale

BVB-Einzelkritik gegen FC Ingolstadt: Eine Note 1 für bärenstarke Leistung

Lange mussten die Fans zittern, bis der BVB den Sack im DFB-Pokal endlich zumachte. In der Einzelkritik kann sich der junge Leader der Mannschaft über Note 1 freuen.

Dortmund – Die Schwarz-Gelben dürfen jubeln: Borussia Dortmund ist im Achtelfinale des DFB-Pokals. Dabei haben sie es lange spannend gemacht. Erst in der 72. Minute gelang dem BVB der Befreiungsschlag gegen den FC Ingolstadt. Die Noten in der Einzelkritik sind jedoch weitestgehend gut.

BVB-Einzelkritik gegen FC Ingolstadt im DFB-Pokal: Alle Noten für Borussia Dortmund im Überblick

Marwin Hitz: Er ersetzte den angeschlagenen Gregor Kobel – und machte seine Sache solide. Hatte über weite Strecken wenig zu tun und wenn die Gäste vor sein Tor kamen, war er da. So etwa in der 35. Minute, als er eine Hereingabe in den BVB-Strafraum wegfausten konnte und somit sogar einen schwarz-gelben Angriff einleitete. Note: 3

Thomas Meunier: Besonders in der ersten Halbzeit gelangen ihm mehrere Flanken in den gegnerischen Strafraum. Sie trugen jedoch alle keine Früchte. Mangelnden Ehrgeiz kann man dem Belgier jedoch nicht vorwerfen. Ging nach 71 Minuten für den Joker Thorgan Hazard. Note: 2,5

BVB-Einzelkritik gegen FC Ingolstadt im DFB-Pokal: Borussia mit stabiler Abwehr – Note 2 im Durchschnitt

Marin Pongracic: Er war elementarer Bestandteil der stabilen BVB-Mauer. Marin Pongracic ließ auf seiner Seite nichts zu und verteidigte im Zusammenspiel mit Mats Hummels alles souverän weg – wobei nicht viel für ihn anfiel. Note: 2,5

Mats Hummels: Wollte es nach seinem Tor-Erfolg gegen Arminia Bielefeld wieder machen: In der 32. Minute schoss der Verteidiger den BVB kurzzeitig in Führung, jedoch wurde der Treffer nicht anerkannt. Zuvor soll Emre Can einen Gegenspieler gefoult haben. Danach brachte sich der Verteidiger wieder in Position als Abwehrchef, verteidigte sicher und verteilte die Bälle. Immerhin gab er die meisten Pässe des Spiels ab (111). Note: 2,5

Jude Bellingham geht beim BVB voran und bekommt in der Einzelkritik gegen FC Ingolstadt die Note 1

BVB-Einzelkritik gegen FC Ingolstadt im DFB-Pokal: Axel Witsel bekommt Note 3

Emre Can: Da war er wieder: der zuverlässige Leitwolf. Emre Can ackerte in der Defensive und schaltete sich auch in der Offensive ein (78.). Er war auch Grund dafür, dass hinten nichts anbrannte bei den Schwarz-Gelben. Note: 2,5

Axel Witsel: Sein Schuss wurde gefährlich abgefältscht. Die Gäste aus Ingolstadt hatten nochmal Glück (59.). Ansonsten stabiler Faktor im Mittelfeld. Note: 3

BVB-Einzelkritik gegen FC Ingolstadt im DFB-Pokal: Jude Bellingham geht voran und bekommt Note 1

Jude Bellingham: Wie macht dieser 18-Jährige das. Er geht voran, bringt Kampfgeist auf den Platz und zeigt so manchen alten Hasen und allen voran seinen Gegenspielern, wo der Hammer hängt. Auch beim Pokal-Spiel gegen FC Ingolstadt war Jude Bellingham wieder mit seiner Spiel-Intelligenz und Offensiv-Power herausragende Personalie im BVB-Spiel. Sorgte schon in der Anfangszeit für eine Doppelchance (3. und 7. Minute). Und brachte auch weiterhin Torgefahr. Ärgerlich aus Dortmunder Sicht sein Lattentreffer in der 27. Minute. Er hätte sich das Tor verdient. Note: 1

Jude Bellingham geht beim BVB voran und bekommt in der Einzelkritik gegen FC Ingolstadt die Note 1

Julian Brandt: Ein starker Auftritt des Mittelfeld-Strategen. Julian Brandt erspielte die meisten Torchancen (8), hatte eine Passquote von 91 Prozent und bereitete die beiden Tore von Thorgan Hazard vor. Ein guter Abend für die Offensiv-Kraft, die so lange beim BVB in der Kritik stand. Note: 2,5

BVB-Einzelkritik gegen FC Ingolstadt im DFB-Pokal: Bemühter Marius Wolf erhält Note 3

Marius Wolf: Engagiert, aber nicht immer glücklich. Marius Wolf konnte einzelne gute Chancen nicht nutzen, blieb aber stets am Ball. Nach 87 Minuten war Schluss für den Profi. Er hinterließ zwar einen guten Eindruck, nur an seiner Torgefahr muss er noch arbeiten. Note: 3

Reinier: Endlich bekam er die langersehnte Einsatzzeit. 90 Minuten stand Reinier gegen den FC Ingolstadt auf dem Platz. Und bewies im DFB-Pokal seine spielerische Stärke. War am ersten Treffer durch Thorgan Hazard beteiligt. Was ihm allerdings fehlte, war Kopfballstärke, sonst hätte sich der BVB über weitere Großchancen freuen können. Note: 3

BVB-Einzelkritik gegen FC Ingolstadt im DFB-Pokal: Joker und Torschütze Thorgan Hazard bleibt ohne Note

Steffen Tigges: Die Fußstapfen, die es zu füllen galt, waren groß. Nachdem erst Erling Haaland, dann Youssoufa Moukoko und auch noch Donyell Malen dem BVB im DFB-Pokal fehlten, hatte die Stunde des Steffen Tigges geschlagen. Der Stürmer der U23 war über weite Strecken unsichtbar. Seine auffälligste Szene: Die verpasste Großchance nach Kopfball-Vorlage durch Thomas Meunier (52.) Note: 4

Thorgan Hazard: Er ist die beste Einwechslung, die BVB-Trainer Marco Rose hätte tätigen können. Joker und Doppel-Packer Thorgan Hazard schoss die Borussia zum Sieg und das in nur 20 Minuten Einsatzzeit. Kam in der 71. für Thomas Meunier. Bleibt in der Einzelkritik allerdings Ohne Note

BVB-Einzelkritik gegen FC Ingolstadt im DFB-Pokal: Einwechselspieler allesamt ohne Note

Marco Reus: Der BVB-Kapitän wurde im DFB-Pokal zunächst geschont. Mit voranschreitendem Spiel und der anhaltenden schwarz-gelben Torlosigkeit entschied sich Marco Rose in der 70. jedoch zu einem Wechsel. Er nahm Steffen Tigges runter. Und siehe da: Auf einmal lief‘s. Marco Reus leitete die Aktion zum ersten Tor ein und agierte als Kopf im Angriff. Ohne Note

Grund zur Freude hatte Doppel-Torschütze Thorgan Hazard (r.). In der BVB-Einzelkritik bleibt er allerdings ohne Note.

Manuel Akanji: Kam für Mats Hummels in der 83. Minute. Ohne Note

Felix Passlack: Sammelte wenige Einsatzminuten, als er für Julian Brandt in der 87. Minute eingewechselt wurde. Ohne Note

Ansgar Knauff: Kam in der 87. Minute für Marius Wolf. Ohne Note

Rubriklistenbild: © Ina Fassbender/AFP

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