33. Spieltag

BVB gegen Greuther Fürth: Drei Profis fallen in Einzelkritik ab

Es dauerte, bis sich der BVB gegen Fürth gefunden hat. Doch in der zweiten Hälfte drehte die Borussia auf. Das zeigt sich in der Einzelkritik.

Fürth – Borussia Dortmund ist Vizemeister. Nach dem 3:1-Sieg bei Absteiger Greuther Fürth hat der BVB Gewissheit. Lange war das Spiel aber hart umkämpft. Bei der weitestgehend durchschnittlichen Leistung sticht ein Spieler in der Einzelkritik heraus.

VereinBorussia Dortmund (BVB)
Gründung19. Dezember 1909
VereinsfarbenSchwarz-Gelb
TrainerMarco Rose

BVB-Einzelkritik gegen Greuther Fürth: Doppelpacker bekommt beste Note

Marwin Hitz: Zeigte astreine Reflexe beim Schuss von Raschl (33.) Wurde ansonsten viel von seinen Teamkollegen im Spiel eingebunden. Glück für ihn, dass sein gefährlicher Pass in der Anfangszeit nicht von Greuther Fürth bestraft wurde. Wichtiger Einsatz gegen Ngankam in der 80. Minute. Note: 3

Emre Can: Kehrte nach Gelbsperre zurück in die Startelf. Unterstützte die Abwehr auf der rechten Seite, warf sich wie gewohnt rein. Starke Zweikampfquote von 83 %. Note: 2,5

BVB-Einzelkritik gegen Greuther Fürth: Note 3,5 für Dan-Axel Zagadou

Manuel Akanji: Einer überragenden Passquote von 95 % stehen zwischenzeitliche Unsicherheiten entgegen. Etwa als sich Hrgota seinem Blick entzog und ein Tor erzielte. Glücklich für ihn, dass der Treffer zurückgezogen wurde. Note: 3

Dan-Axel Zagadou: Er hatte mit Simon Asta so seine Probleme. Häufig konnte sich der flinke Gegenspieler lösen. Oft entstanden daraus gefährliche Angriffe durch Greuther Fürth. Er war ein Unsicherheitsfaktor der BVB-Defensive. Das schmälert seine Note in der Einzelkritik. Note: 4

Dan-Axel Zagadou war Unsicherheitsfaktor bei der BVB-Defensive. Er bekommt in der Einzelkritik die Note 4.

BVB-Einzelkritik gegen Greuther Fürth: Raphael Guerreiro bekommt Note 4

Raphael Guerreiro: Sein Torschuss war die Vorlage für den ersten Brandt-Treffer. Die brillanten Momente blieben aber beim Portugiesen aus. Ballverluste bestimmten seinen Einsatz. Note: 4

Axel Witsel: Er war der Kopf im Mittelfeld, leistete solide Arbeit, agierte als Ballverteiler und behielt den Überblick. Note: 3

BVB-Einzelkritik gegen Greuther Fürth: Dortmund-Kapitän Marco Reus verlor viele Bälle

Marco Reus: Der BVB-Kapitän setzte Akzente vorne und tauchte auch regelmäßig im gegnerischen Sechzehner auf. Hatte aber Probleme, den Ball an Sebastian Griesbeck vorbeizubringen. Viele Ballverluste und ungenutzte Torchancen verschlechtern seine Bewertung in der Einzelkritik. Note: 3

Julian Brandt bekommt in der BVB-Einzelkritik gegen Greuther Fürth die beste Note. 

Jude Bellingham: Licht und Schatten bei Jude Bellingham. Das Herz des Dortmunder Mittelfelds schloss die meisten Dribblings ab (4), gewann die meisten Zweikämpfe (8) und ist der meistgefoulte Spieler (4). Er erzielte sogar ein Tor, das allerdings nach Einschreiten des VAR zurückgenommen wurde. Es war allerdings auch sein Ballverlust, der den Fürth-Treffer durch Ngankam einläutete. Insgesamt aber wieder eine aufopferungsvolle Leistung des 18-Jährigen. Note: 2

BVB-Einzelkritik gegen Greuther Fürth: Julian Brandt bekommt die beste Note

Marius Wolf: Er arbeitete nach vorne und nach hinten. Dennoch war es ein eher unauffälliger Auftritt. Schon nach 66. Minuten war Schluss. Für ihn kam Felix Passlack. Note: 4

Julian Brandt: Sein Doppelpack war maßgebend für den Dortmunder Sieg. Zweimal brachte er den BVB in Führung und ließ nach dem Gegentreffer den Knoten zum Platzen. Sein Einsatz wird in der Einzelkritik belohnt. Note: 1,5

Julian Brandt erzielte zwei Tore gegen Greuther Fürth.

BVB-Einzelkritik gegen Greuther Fürth: Erling Haaland beweist den Überblick und bekommt die Note 2,5

Erling Haaland: Er behielt den Überblick in der 26. Minute, als er die Abwehr-Spieler auf sich zog, den Ball auf Guerreiro passte, dessen Schuss dann letztendlich bei Julian Brandt landete. Der wiederum konnte dann den ersten BVB-Treffer erzielen. Auch kurz vor Schluss hatte er den Blick für Bellingham und jubelte schon mit seinem Kumpel über das Tor. Allerdings stand der Stürmer haarscharf im Abseits. Insgesamt ein durchschnittlicher Auftritt des Norwegers. Note: 2,5

Felix Passlack: Er belohnte sich mit einem Joker-Treffer. Auch sonst war es ein solider Auftritt des Reservisten. Note: 3

Nico Schulz: Er kam für in der 66. Minute für Raphael Guerreiro. Sein Auftritt war unauffällig, er leistete sich aber auch keine groben Schnitzer. Note: 3,5

Youssoufa Moukoko (86. für Haaland) und Immanuel Pherai für (90.+1 für Reus) bleiben in der Einzelkritik ohne Note.

Rubriklistenbild: © IMAGO/Harry Langer/DeFodi Images

Mehr zum Thema