Teuerster Neuzugang im Sommer

Donyell Malen winkt Liga-Debüt: Aber BVB-Trainer Marco Rose sieht noch Nachholbedarf

Donyell Malen dribbelt mit dem Ball.
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Donyell Malen winkt das Bundesliga-Debüt beim BVB. Doch Trainer Marco Rose sieht bei ihm noch Nachholbedarf.

Donyell Malen durfte im DFB-Pokal 25 Minuten lang ran, winkt jetzt das Startelf-Debüt beim BVB? Trainer Marco Rose sieht noch zwei Probleme.

Dortmund – Er ist mit knapp 30 Millionen Euro der teuerste Neuzugang der Sommerpause bei Borussia Dortmund: Donyell Malen steht vor seinem Debüt in der Bundesliga. Gegen Eintracht Frankfurt am Samstag (14. August) könnte der Niederländer zum ersten Mal im schwarz-gelben Trikot im Signal Iduna Park auflaufen.

BVB: Donyell Malen vor Bundesliga-Debüt – „außergewöhnliche fußballerische Fähigkeiten“

Beim 3:0-Erfolg des BVB im DFB-Pokal über den SV Wehen Wiesbaden durfte der Angreifer rund 25 Minuten spielen. Ein Tor erzielte er nicht. Aber Trainer Marco Rose ist mit ihm zufrieden: „Er kommt aus einem anderen Land, einer anderen Liga, aber er hat außergewöhnliche fußballerische Fähigkeiten“, so der Coach auf der Pressekonferenz am Donnerstag (12. August) vor dem Frankfurt-Spiel.

Donyell Malen spielte gegen den SV Wehen Wiesbaden erstmals in einem Pflichtspiel für den BVB.

Ob der Niederländer jetzt nach rund zweieinhalb Wochen Training beim BVB von Beginn an ran darf? Marco Rose gab sich bedeckt: „Ich habe ‚Donny‘ auch auf dem Schirm für Samstag“, sagte der Trainer. Doch gegen den SV Wehen ließ er Steffen Tigges neben Erling Haaland im Sturm auflaufen. Womöglich wird das auch gegen Eintracht Frankfurt so aussehen.

BVB: Donyell Malen braucht noch Zeit – Trainer Marco Rose sieht Nachholbedarf

Denn Marco Rose sieht bei Donyell Malen noch Nachholbedarf: „Er muss physisch noch draufpacken. Sich an unser Spiel gewöhnen, auch bei der Arbeit gegen den Ball.“ In dieser Hinsicht ist ihm Steffen Tigges einen Schritt voraus.

Das Startelf-Debüt des Niederländers rückt aber näher. Schon bald dürfte der 22-Jährige zeigen können, warum ihn der BVB für rund 30 Millionen Euro von PSV Eindhoven verpflichtet hat.