Nach Gespräch mit Favre - Zukunft von Julian Weigl beim BVB offenbar geklärt

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Deutscher Supercup BVB gegen Bayern München. Foto: dpa

Julian Weigl könnte dem BVB doch noch länger erhalten bleiben. Ein Gespräch mit Trainer Lucien Favre soll ihn zum Umdenken bewogen haben. Hier mehr!

Julian Weigl (23) und der BVB. Was am Ende der vergangenen Saison noch nach schneller Trennung ausgesehen hat, wirkt nun wie "Echte Liebe" auf den zweiten Blick.

  • Julian Weigl könnte dem BVB erhalten bleiben.
  • Er zeigte eine starke Leistung im Supercup.
  • Lucien Favre will in Zukunft auf ihn setzen.

Selbst einige BVB-Experten staunten nicht schlecht, als beim Supercup am vergangenen Samstag (3. August) nicht Thomas Delaney (27) sondern Julian Weigl neben Mittelfeldmotor Axel Witsel (30) im defensiven Mittelfeld spielte. Eigentlich schien Weigl vor dem Absprung zu sein. Paris galt als Favorit auf eine Verpflichtung. Zudem waren drei weitere Klubs am 23-Jährigen interessiert.

4-Augen Gespräch mit Favre

Seine Transferpläne könnte der 23-Jährige nun aber auf Eis gelegt haben. Wie die Bild-Zeitung berichtet, hat sich BVB-Trainer Lucien Favre (61) im Trainingslager in Bad Ragaz intensiv mit Weigl auseinandergesetzt.

In einem 4-Augen-Gespräch soll der Trainer dem ehemaligen Nationalspieler mitgeteilt haben, dass er ihn gerne weiter im Kader hätte und auf ihn bauen möchte. Dafür wäre der Schweizer Fußballlehrer sogar bereit einen sportlichen Kompromiss einzugehen.

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Anstelle des Jobs als Aushilfsinnenverteidiger soll Weigl nun nämlich, wie im Supercup gegen die Bayern, wieder seine Lieblingspostion auf der 6 bekleiden.

Zorc hält sich in der "Causa Weigl" bedeckt

Sportdirektor Michael Zorc (56) lobte seinen Schützling nach dem Supercup-Triumph zwar, hielt sich aber in Sachen Transferpläne weiterhin bedeckt. Der 56-Jährige sagte:

"Julian hat im Supercup ein sehr gutes Spiel gemacht. Mehr gibt's zu diesem Thema nicht zu sagen."

Eine klare Entscheidung über die Zukunft von Julian Weigl scheint es also noch nicht zugeben, die neusten Entwicklungen sprechen aber eindeutig für einen Verbleib beim BVB. Sein Vertrag ist ohnehin noch bis 2021 gültig.

Bei einem anderen Dortmund-Spieler zeichnet sich allerdings ein Wechsel ab. Maximilian Philipp steht vor einem Transfer zu Dynamo Moskau.