Partie im Free-TV zu sehen

BVB-Benefizspiel gegen Dynamo Kiew: Flüchtling spielt für Dortmund

Der BVB bestreitet ein Benefizspiel gegen Dynamo Kiew. Ein ukrainischer Flüchtling spielt für Dortmund. Die Partie wird live im Free-TV übertragen.

Update, Freitag (22. April), 7.55 Uhr: Das Benefizspiel von Borussia Dortmund gegen Dynamo Kiew im Signal Iduna Park wird am Dienstag (26. April) live im Free-TV übertragen. Das ZDF zeigt das Spiel. Anstoß ist um 18 Uhr.

Zudem wird es bei der Partie zu einer Premiere kommen. Der ukrainische Flüchtling Alan Aussi läuft für den BVB auf, wie die Ruhr Nachrichten berichten. Der 20-Jährige hält sich seit einigen Wochen bei der Dortmunder U23 fit.

VereinBorussia Dortmund (BVB)
StadionSignal-Iduna-Park
Kapazität81.365
CheftrainerMarco Rose

BVB bestätigt Benefizspiel wegen Ukraine-Krieg – Dynamo Kiew kommt nach Dortmund

Update, Freitag (8. April), 15.30 Uhr: Nun hat auch der BVB das geplante Benefizspiel gegen Dynamo Kiew bestätigt. Wie Borussia Dortmund auf seiner Klubhomepage verlauten lässt, soll die Begegnung am 26. April im Signal-Iduna-Park ausgetragen werden. Nähere Informationen zur Anstoßzeit sowie zum Vorverkauf gibt der Verein in Kürze bekannt.

Trainer Marco Rose erklärte im Hinblick auf die Partie: „Wir freuen uns über jeden einzelnen Fußballfan, egal welche Farben er trägt, und über jeden einzelnen Menschen, der eine Eintrittskarte kauft, um den vom Krieg so schwer getroffenen Ukrainern zu helfen.“

Erstmeldung, Freitag (1. April), 11.00 Uhr: Der Ukraine-Konflikt dauert inzwischen schon über einen Monat an. Die Situation im Land spitzt sich aufgrund der massiven Angriffe von Russland immer weiter zu. Der Fußball zeigte sich in der vergangenen Wochen immer wieder solidarisch mit den Ukrainern. Nun will auch Borussia Dortmund helfen und ein erneutes Zeichen gegen den Krieg setzen.

BVB: Zeichen gegen Ukraine-Krieg – Dortmund plant Benefizspiel

Wie Fußballklub Dynamo Kiew über seine Social-Media-Kanäle verlauten ließ, hat Borussia Dortmund einem Benefizspiel gegen den ukrainischen Rekordmeister zugestimmt. Unter dem Motto „Match für Frieden! Stoppt den Krieg!“ wollen beide Teams demnächst freundschaftlich gegeneinander antreten.

Die Partie ist für den Zeitraum zwischen April und Juni vorgesehen. Ein genauer Termin steht derzeit noch nicht fest. Sämtliche Erlöse aus dem Benefizspiel sollen anschließend den Menschen in der Ukraine zugutekommen. Borussia Dortmund hat sich bislang noch nicht öffentlich zu den Plänen geäußert.

BVB sagt Benefizspiel gegen Dynamo Kiew zu – genauer Zeitpunkt noch offen

Doch nicht nur der BVB wird gegen Dynamo Kiew antreten. Auch eine Reihe von Top-Klubs soll bereits ihre Zusage für weitere Benefizspiele gegeben haben. Unter anderem sollen auch Paris Saint-Germain, Steaua Bukarest, Legia Warschau, FC Barcelona, AC Milan, Benfica, Sporting, Ajax Amsterdam und der FC Basel ihre Teilnahme versprochen haben.

Damit reiht sich neben Borussia Dortmund auch ein Großteil der europäischen Fußball-Elite in dieses Projekt mit ein. Für die Fußballer des ukrainischen Hauptstadtklubs stellen die Spiele womöglich auch eine kurzfristige Ablenkung dar. Die Liga pausiert logischerweise aufgrund der aktuellen Ereignisse.

Der BVB plant ein Benefizspiel gegen Dynamo Kiew.

BVB: Zahlreiche Top-Klubs planen weitere Benefizspiele gegen Dynamo Kiew

Im Klub-Statement machte Dynamo Kiew nochmals deutlich, warum sie diese hohe Zahl an Benefizspielen in unterschiedlichen Ländern realisieren wollen. Konkret heißt es dort: „Der Zweck dieser Spiele besteht darin, die internationale Gemeinschaft über den schrecklichen Krieg in der Ukraine zu informieren und Spenden zu sammeln, um die Ukrainer zu unterstützen, die unter dem Krieg mit dem russischen Aggressor gelitten haben.“

Der BVB hat sich in dieser Hinsicht zuletzt immer wieder klar positioniert. Zuerst entzog der Klub Alt-Kanzler Gerhard Schröder die Ehrenmitgliedschaft, weil er seine Führungspositionen in verschiedenen staatsnahen Firmen in Russland nicht aufgeben wollte. Anschließend nahm der BVB einen Ukraine-Profi auf, der vor dem Krieg geflohen war.

Rubriklistenbild: © Dennis Ewert/RHR-FOTO

Mehr zum Thema