Ärger bei Borussia Dortmund

Watzke platzt der Kragen: BVB-Boss schießt heftig gegen das Team nach Frankfurt-Pleite

Das Erreichen der Champions-League-Ränge ist für Borussia Dortmund mit der Pleite gegen Eintracht Frankfurt in weite Ferne gerückt. Hans-Joachim Watzke ist sauer auf das Team.

Dortmund – Die Stimmung bei Borussia Dortmund ist dem Tiefpunkt nahe. Nach der 1:2-Niederlage des BVB gegen Eintracht Frankfurt am Samstag (3. April) scheint es so, als wenn die Schwarz-Gelben für die Saison 2021/22 ohne Champions-League-Teilnahme planen müssten. Boss Hans-Joachim Watzke (61) ist über die Art und Weise sehr enttäuscht.

NameHans-Joachim Watzke
Geboren21. Juni 1959 (Alter 61 Jahre), Marsberg
EhepartnerinAnnette Watzke
AusbildungUniversität Paderborn (1979-1984)
Position beim BVBGeschäftsführer (seit 2005)

BVB: Borussia Dortmund nach Frankfurt-Pleite in der Kritik

Gegen Frankfurt machte Borussia Dortmund nicht den Anschein, wirklich alles für den möglichen Erfolg gegeben zu haben. Das zeigt auch die BVB-Einzelkritik gegen die Eintracht.

BVB-Kapitän Marco Reus (31) ist nach seinem lustlosen Abgang gegen Eintracht Frankfurt sogar unter Beschuss. „Er ist Kapitän der Mannschaft und geht mit dieser Mimik und Gestik raus. Das ist eine Katastrophe“, so der frühere Fußball-Kommentator Marcel Reif (71) im Sport1-Doppelpass am Sonntag (4. April).

BVB: Borussia Dortmund droht das Verpassen der Champions League

Mit jetzt sieben Punkten Rückstand auf einen Champions-League-Platz bei noch sieben ausstehenden Spielen muss der BVB realistischerweise eher mit einem Erreichen der Europa League oder sogar lediglich der neu geschaffenen Conference League rechnen. Theoretisch könnte Borussia Dortmund sogar noch komplett aus den internationalen Rängen herauszufallen, auch wenn das eher unwahrscheinlich erscheint.

BVB-Boss Hans-Joachim Watzke gibt sich dennoch kämpferisch, wie er am Sonntag gegenüber den Ruhr Nachrichten verriet: „Wir werden den Kampf um die Champions League nicht aufgeben, solange Platz vier noch möglich ist.“

BVB-Boss Hans-Joachim Watzke (l.) ist sauer. Er kritisiert das Team von Borussia Dortmund nach der Frankfurt-Pleite heftig.

BVB: Hans-Joachim Watzke mit heftiger Kritik am Team von Borussia Dortmund

Dass sich der BVB aber im Kampf um einen Platz in der Königsklasse ausgerechnet vom direkten Konkurrenten Eintracht Frankfurt abkochen ließ, macht den Dortmund-Boss sauer.

BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke, der zuletzt seinen Vertrag überraschend lange bis 2025 verlängerte, kritisierte das Team von Borussia Dortmund heftig: „Ich habe die Mannschaft immer in Schutz genommen. Aber für das Auftreten im Spiel gegen Eintracht Frankfurt kann ich das nicht mehr machen.“

BVB: Hans-Joachim Watzke vermisst die nötige Körperhaltung, Ausstrahlung und den Willen

So bemängelte der 61-Jährige vor allem die Körperhaltung und Ausstrahlung der Dortmund-Profis. Ihm fehlte der Willen, als Sieger vom Platz zu gehen. „Das ist eine Willensfrage, und da hat mich die Mannschaft maßlos enttäuscht“, sagte Hans-Joachim Watzke.

Auch Sportdirektor Michael Zorc (58) stimmte dem zu und sprach von zu vielen Fehlern, unsauberem Passspiel und technischen Patzern. In die gleiche Kerbe schlug BVB-Abwehrchef Mats Hummels (32), der vier Punkte nach der Frankfurt-Pleite anprangerte.

BVB: Hans-Joachim Watzke blickt Champions-League-Spiel gegen Manchester City nicht positiv entgegen

Zwar ist der Zug in Richtung Königsklasse noch nicht komplett abgefahren, doch vieles deutet darauf hin. Immerhin kann der BVB in der Champions League gegen Manchester City (zum Live-Ticker) am Dienstag (6. April) etwas Wiedergutmachung betreiben.

Hans-Joachim Watzke sieht darin aber im Interview mit DAZN ein Problem: „Dann hast du gegen City gespielt und musst danach nach Stuttgart. Das ist die eigentliche Herausforderung, denn wir können uns in der Bundesliga keine weiteren Misserfolge erlauben.“

BVB: Emre Can möchte mit Borussia Dortmund unbedingt Champions League spielen

In den kommenden Wochen gilt es für den BVB noch einmal alle Kräfte zu bündeln, um das nahezu Unmögliche doch noch möglich zu machen. Oder wie es Emre Can nach der Frankfurt-Niederlage gegenüber Sky ausdrückte: „Ich habe keinen Bock, in der Europa League zu spielen. Ich will Champions League spielen.“

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