Akanji kehrt ins Training zurück - Nachricht lindert Katerstimmung beim BVB

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03.11.2018, Niedersachsen, Wolfsburg: Fußball: Bundesliga, 10. Spieltag, VfL Wolfsburg - Borussia Dortmund. Dortmunds Manuel Akanji steht auf dem Feld. Foto: Swen Pförtner/dpa - WICHTIGER HINWEIS: Gemäß den Vorgaben der DFL Deutsche Fußball Liga bzw. des DFB Deutscher Fußball-Bund ist es untersagt, in dem Stadion und/oder vom Spiel angefertigte Fotoaufnahmen in Form von Sequenzbildern und/oder videoähnlichen Fotostrecken zu verwerten bzw. verwerten zu lassen. +++ dpa-Bildfunk +++ | Verwendung weltweit

Eine Nachricht vom BVB sorgte am Vormittag für Erleichterung: Manuel Akanji trainierte mit den Reservisten. Ein Ende der Personalsorgen ist absehbar.

Eine recht simple Nachricht sorgte am Sonntagvormittag für Erleichterung: Manuel Akanji trainierte mit den Reservisten. Für viele BVB-Fans ist es einen Tag nach dem 3:3 gegen die TSG Hoffenheim das wohl beste „Katerfrühstück“. Der 23-jährige Schweizer wird seit dem Spiel gegen Fortuna Düsseldorf schmerzlich vermisst.

Das bittere Unentschieden gegen die TSG Hoffenheim hinterließ ein Gefühl der Ratlosigkeit. Der BVB gab eine sicher geglaubte 3:0-Führung aus der Hand. Einen logischen Erklärungsansatz gab es nach Spielende jedenfalls nicht. Dabei liegen die Probleme des BVB auf der Hand.

Lucien Favres Improvisationstalent ist gefragt

Cheftrainer Lucien Favre muss seit Wochen ohne seine etatmäßige Stamm-Innenverteidigung auskommen. Manuel Akanji fehlt nunmehr seit fünf Bundesliga-Spielen. Dan-Axel Zagadou muss in der Liga bereits seit acht Spielen pausieren.

Die Ausfälle können momentan nicht kompensiert werden

Dies konnte die Mannschaft über einige Wochen durch gute Ergebnisse und einen überragenden Roman Bürki kaschieren. Insbesondere Roman Bürki bewahrte seine Teamkollegen in den vergangenen Wochen durch starke Paraden vor einigen Gegentreffern. In der letzten Woche musste der BVB jedoch den vielen Verletzungen Tribut zollen.

Innerhalb von sieben Tagen verspielte die Mannschaft vier Mal eine Führung. Alles begann mit einem leistungsgerechten 1:1 gegen die Frankfurter Eintracht. Was folgte waren das Pokalaus gegen Werder Bremen und die gefühlte Niederlage gegen Hoffenheim.

Der Mannschaft fehlt ein Abwehrchef

In beiden Spielen offenbarten die Gegner die Anfälligkeit in der BVB-Defensive. Was der Mannschaft derzeit fehlt, ist ein Abwehrchef.

„Aushilfsverteidiger“ Julian Weigl meistert seine Aufgaben in der Innenverteidigung mit Bravour. Der Mittelfeldstratege spielt schon das sechste Spiel in Folge auf ungelernter Position. Die Rolle des Abwehrchefs kann er folgerichtig nicht ausfüllen.

Sein Kompagnon Abdou Diallo wirkt überspielt. Der 22-Jährige verpasste verletzungsbedingt weite Teile der Wintervorbereitung. Eine dringend benötigte Pause ist durch die angespannte Personallage allerdings kaum denkbar.

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Ömer Toprak wurde einst als Abwehrchef zum BVB geholt. Unter Cheftrainer Lucien Favre findet Toprak allerdings kaum Berücksichtigung. Der 29-Jährige kommt in der laufenden Bundesliga-Saison auf lediglich 195 Spielminuten (via Transfermarkt).

Umso wichtiger ist eine baldige Rückkehr des Duos Akanji / Zagadou. Dan-Axel Zagadou konnte im Testspiel am Samstag (9. Februar) der Amateure gegen den Bonner SC bereits wertvolle Spielpraxis sammeln. Der Franzose kam etwa 60 Minuten zum Einsatz.

Ein Ende der Verletzungsmisere in der Innenverteidigung ist daher absehbar.