Leihspieler verlässt Borussia Dortmund

BVB muss Achraf Hakimi ziehen lassen: Michael Zorc verrät Details

Achraf Hakimi wird den BVB nach zwei Jahren am Saisonende verlassen.
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Achraf Hakimi wird den BVB nach zwei Jahren am Saisonende verlassen.

Der BVB muss Achraf Hakimi ziehen lassen. Der Leihspieler wird von Real Madrid an Inter Mailand verkauft. Michael Zorc verrät Details.

  • Achraf Hakimi wird in der kommenden Saison nicht mehr für Borussia Dortmund spielen.
  • Vor dem Spiel gegen die TSG Hoffenheim vermeldete Michael Zorc den Abgang des BVB-Profis.
  • Am Ende ist wohl vor allem eine Tatsache ursächlich für den Abschied des 21-Jährigen.

Dortmund – Achraf Hakimi wird im Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim seine Abschiedsvorstellung im Trikot von Borussia Dortmund (alle BVB-Texte bei RUHR24.de) geben. Vor dem abschließenden Spieltag der Saison 2019/20 bestätigte Michael Zorc (57) den Abgang der Leihgabe von Real Madrid.

Name

Achraf Hakimi

Geboren

4. November 1998 (Alter 21 Jahre), Madrid, Spanien

Größe

1,81 Meter

Gewicht

73 Kg

Aktuelle Teams

Borussia Dortmund (#5 / Abwehrspieler), Marokkanische Fußballnationalmannschaft (#2 / Abwehrspieler)

BVB: Lucien Favre verzichtet gegen Hoffenheim auf Achraf Hakimi

Nachdem Achraf Hakimi (21) das Auswärtsspiel in Leipzig am vergangenen Wochenende wegen einer Gelbsperre verpasste, wurde der BVB-Verteidiger für das letzte Bundesligaspiel eigentlich wieder in der Startelf erwartet. 

Doch Lucien Favre (62) wählte eine andere Aufstellung, setzte gegen die TSG Hoffenheim erneut auf Mateu Morey (20). Offenbar arbeitet der BVB-Coach bereits an seiner Mannschaft für die kommende Saison.

BVB-Leihgabe Achraf Hakimi wechselt für rund 40 Millionen Euro zu Inter Mailand

Dieser wird Achraf Hakimi nicht mehr angehören. Am Freitag (26. Juni) berichteten zunächst italienische Medien von einem bevorstehenden Wechsel zu Inter Mailand. Kurz darauf vermeldeten auch deutsche Medien, dass Real Madrid seinen Außenverteidiger wohl für rund 40 Millionen Euro verkauft. 

Das ist, gerade in Corona-Zeiten, zu viel Geld für den BVB. Gegenüber Sport1 erklärte Michael Zorc, der gegenüber dem kicker die Mentalität der BVB-Spieler kritisierte, am Freitag: "Wir wissen, was wir im Fall Hakimi machen können und was wir nicht machen können. Wir sind in engem Kontakt mit Real Madrid. Für ein paar Tage ist er ja noch unser Spieler."

BVB: Michael Zorc bestätigt Abgang von Achraf Hakimi

Nur einen Tag später musste der Sportdirektor den Fans auch die letzten Hoffnungen auf einen Verbleib von Achraf Hakimi nehmen. Vor der BVB-Partie gegen die TSG Hoffenheim (zur Einzelkritik und den Noten) sagte er bei Sky: "Es gab in den vergangenen Tagen eine neue Entwicklung - und die Summe wird sicherlich noch etwas höher ausfallen."

Auch wenn der BVB den Spieler „in einem anderen Konstrukt" gerne länger in Dortmund gesehen hätte, sei man irgendwann zur Einsicht gelangt, "dass wir da nicht mitgehen wollen, nicht mitgehen können", machte Michael Zorc deutlich. Mittlerweile hat sich der Berater von Achraf Hakimi zu den Gründen des Wechsels geäußert.