Bild: Andreas Gora/dpa

Wie die Bild berichtet, ist der BVB an Julian Brandt von Bayer Leverkusen und Niklas Stark von Hertha BSC interessiert. Beide Akteure sollen eine Ausstiegsklausel von rund 25 Millionen Euro haben. Medien brachten in der Vergangenheit aber auch den FC Bayern München mit beiden Akteuren in Verbindung.

Update Freitag (15. März), 9.30 Uhr: In einem Interview mit den Ruhr Nachrichten hat sich Herthas Niklas Stark jetzt zu den Gerüchten um einen möglichen Wechsel zu den Bayern oder dem BVB geäußert. „Ich weiß gar nicht wo dieses Gerücht immer wieder herkommt. Sollte das ernsthaft so sein, dann kenne ich nur wenige Spieler, die sich grundsätzlich nicht geschmeichelt fühlen, wenn sie mit einem solchen Verein in Verbindung gebracht würden.“

Wechsel zum BVB nur ein Gerücht

Eine angebliche Verbindung zu Borussia Dortmund will der 23-Jährige ebenfalls nicht bestätigen. „Hier gilt dasselbe. Aber ich habe schon einmal gesagt, dass zwischen einem Gerücht und einem tatsächlichen Wechsel ein großer Unterschied liegt.“

Angesprochen auf seine fußballerische Zukunft erklärt Stark außerdem, dass er jemand sei, „der sich auf die Liga und die Leistung“ konzentriere und nicht in Zukunftsplänen denkt. „Alles andere lasse ich auf mich zukommen und mache mir dann Gedanken darüber, wenn es soweit ist.“

Ursprungsmeldung:

Brandt (22) spielt bei Bayer Leverkusen im offensiven Mittelfeld. In der Vergangenheit kam der Mittelfeldspieler häufiger über die linke Seite. Mittlerweile setzt ihn Ex-BVB-Trainer Peter Bosz auch mal zentral ein. Sein Marktwert beläuft sich auf 45 Millionen Euro (transfermarkt.de).

Stark (23)spielt in der Innenverteidigung von Hertha BSC und kommt eigentlich aus der Jugend vom 1. FC Nürnberg. Sein Marktwert liegt laut transfermarkt.de bei 20 Millionen Euro.

Ausstiegsklauseln könnten dem BVB die Verpflichtung von Brandt und Stark erleichtern

Die Transfers würden passen. Beide Akteure haben durch starke Leistungen überzeugt. Zudem handelt es sich um junge Perspektivspieler aus Deutschland, die sich schnell integrieren können und Entwicklungspotenzial haben.

Dauerbrenner in der Bayer-Offensive

Brandt hat vor allen Dingen in dieser Saison bei Bayer Leverkusen richtig aufgedreht. Sieben Tore und 13 Vorlagen sprechen für sich. Aber auch die Details können sich sehen lassen (Quelle: whoscored.com im Durchschnitt pro Spiel)

  • 1,7 Schüsse auf das Tor
  • 2,1 Schlüsselpässe
  • 1,1 Dribblings
  • 10 Kilometer Laufleistung

Besonders in der Rückrunde dreht der 22-Jährige sieben Vorlagen und drei Toren so richtig auf.

Jadon Sancho von Dortmund und Julian Brandt von Leverkusen im Zweikampf. Foto: Ina Fassbender/dpa
Jadon Sancho von Dortmund und Julian Brandt von Leverkusen im Zweikampf. Foto: Ina Fassbender/dpa

Der offensive Mittelfeldspieler gehörte bei der WM 2018 zu einen der wenigen Lichtpunkte in der Nationalmannschaft.

Hertha-BSC-Innenverteidiger als Konstante

Stark lief bei Hertha BSC in dieser Saison in 18 Bundesliga-Spielen und drei DFB-Pokal-Partien auf. Kurios. Beim 2:1 Sieg der Hertha gegen den 1. FSV Mainz 05 am 2. März unterlief ihm ein Eigentor. Doch die Trauer währte nicht lange. Denn der 23-Jährige erzielte nach de Ausgleich von Marko Grujic das 2:1.

Seine Statistiken können sich sehen lassen (
(Quelle: whoscored.com im Durchschnitt pro Spiel):

  • 58,11 Prozent gewonnene Zweikämpfe
  • 6,6 erfolgreiche Zweikämpfe
  • 1,7 abgefangene Pässe
  • 1,3 Grätschen

Zuletzt äußerte sich Hertha-Trainer Pal Dardei über seinen Schützling und sagte, dass er der nächste Nationalverteidiger sei.

Aktuelle BVB-Themen

Sowohl Brandt als auch Stark sind auch im Fokus vom FC Bayern München. Medien bringen den Leverkusener schon seit Monaten mit dem Rekordmeister in Verbindung.

Der Herthaner hatte nach dem Bayern-Spiel im Februar vom Interesse aus München gehört. Das habe ihn durchaus überrascht. Dazu äußern wollte er sich nicht.