Bild: Guido Kirchner/dpa

Der BVB hat seinen Kader hochkarätig verstärkt. Dabei wurde besonders auf die Geschwindigkeit der Neuzugänge gesetzt.

  • Mit viel Tempo möchte der BVB in der kommenden Saison gut sortierte Gegner knacken.
  • Lucien Favre hat in der Offensive viele Möglichkeiten.
  • Mats Hummels ist der Dortmunder Königstransfer.

Borussia Dortmund hat mit den getätigten Transfers ein Ausrufezeichen hinter die gesteckten Titelambitionen gesetzt. Etwa 127 Millionen Euro ließ sich der BVB, an den Karl-Heinz Rummenigge (63) eine Kampfansage schickt, die Veredelung des Kaders kosten.

So möchte der BVB gut sortierte Gegner knacken

Dabei setzte der deutsche Vizemeister neben den technischen Fähigkeiten ganz auf die Karte Geschwindigkeit. Wie Sportdirektor Michael Zorc (56) dem kicker mitteilte, sei dies gegen gut sortierte Gegner der Schlüssel zum Erfolg.

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Nico Schulz unterschreibt beim BVB einen Vertrag bis 2024. Foto: BVB
Mit Nico Schulz hat der BVB einen der schnellsten Außenverteidiger der Liga verpflichtet. Foto: BVB

Gegen die tat man sich in der Vergangenheit oft schwer. Damit soll in der kommenden Saison Schluss sein. Denn: Nach der Verpflichtung von Nico Schulz (26) vereint der BVB mit dem 26-Jährigen und Achraf Hakimi (20) das schnellste Außenverteidiger-Duo der Liga.

Lucien Favre hat in der Offensive die Qual der Wahl

Auch in der Offensive wird es der Elf von Lucien Favre (61) nicht an Tempo fehlen. So bringen beispielsweise Julian Brandt (23), Thorgan Hazard (26), Marco Reus (30) und Jadon Sancho (19) allesamt eine Höchstgeschwindigkeit von über 33 Kilometer pro Stunde auf den Rasen, wie der kicker berichtet.

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Gepaart mit den technischen Fähigkeiten, die insbesondere Reus besitzt, der Neuzugänge ist der BVB in der kommenden Saison noch unberechenbarer. Während Favre, zu dem es verschiedene Meinungen gibt, seine Mannschaft in der Vorsaison noch vorwiegend im 4-2-3-1 auflaufen ließ, ist eine Abkehr dieses Systems denkbar.

Mats Hummels soll die Titelambitionen des BVB unterstreichen

Insbesondere ein 4-3-3 oder ein 4-1-4-1 wären prädestiniert für die hinzugewonnene Offensivpower. Damit es jedoch mit der Meisterschaft klappt, hat sich Borussia Dortmund mit Mats Hummels (30) den Königstransfer für die Verteidigung aufgehoben. Der 30-Jährige kehrt im Supercup-Spiel gegen die Bayern in den Signal Iduna Park zurück. Jens Lehmann (49) traut dem BVB die Meisterschaft zu.

Anders als die anderen Neuzugänge kann der 30-jährige Innenverteidiger Geschwindigkeit nicht zu seinen Stärken zählen. Mit seiner Leaderqualität soll Hummels dafür sorgen, dass der BVB nicht erneut vom Meisterkurs abkommt.

Auf der anderen Seite tut sich der FC Bayern schwer, den Dortmunder Titelangriff auf dem Transfermarkt zu kontern. Denn: Leroy Sané hat sich womöglich einen Kreuzbandriss zugezogen.