Vertragspoker um Sturm-Juwel

Moukoko fordert mehr Gehalt: BVB-Stürmer will auf eine Stufe mit Adeyemi

Im Vertragspoker um BVB-Star Youssoufa Moukoko gibt es noch immer keine Entscheidung. Klub und Spieler sollen bei der Gehaltsfrage auseinanderliegen.

Dortmund - Die Vertragsverhandlungen zwischen Borussia Dortmund und Youssoufa Moukoko werden immer mehr zur Geduldsprobe. Nicht nur für die Protagonisten, sondern auch für zahlreiche BVB-Fans, die sich nach einem schnellen Happy End sehnen. Dieses scheint aber kurzfristig nicht in Sicht. Die Gespräche sollen ins Stocken geraten sein.

Youssoufa Moukoko: BVB soll Sturm-Juwel ein niedriges Angebot gemacht haben

Grund dafür seien laut WAZ unterschiedliche Auffassungen in puncto Gehalt. Der BVB soll Youssoufa Moukoko bereits ein Angebot zur Verlängerung vorgelegt haben. Dieses soll jedoch niedriger als gedacht ausgefallen sein. Von drei Millionen Euro Gehalt, die sich im Erfolgsfall auf sechs Millionen Euro steigern lassen, ist die Rede.

Borussia Dortmund will für die Zukunft bekanntlich strategische Veränderungen vornehmen und neue Spielerverträge leistungsbezogener gestalten. Konkret wollen die Verantwortlichen die Grundgehälter ihrer Profis reduzieren und dafür höhere erfolgsabhängige Prämien ausschütten. Youssoufa Moukoko soll zu den ersten Spielern gehören, auf die diese Umstellung zutreffen soll.

BVB-Star Youssoufa Moukoko zögert: Angreifer sieht sich auf einer Stufe mit Adeyemi und Schlotterbeck

Die Seite des 18-Jährigen sieht den Angreifer damit jedoch unter Wert verkauft. Schließlich ist Youssoufa Moukoko neben Jude Bellingham der Spieler mit den meisten Torbeteiligungen beim BVB in dieser Spielzeit. Zudem stieg er kürzlich zum Nationalspieler auf und war bei der WM in Katar dabei.

Aus den genannten Gründen soll sich Youssoufa Moukoko daher gehaltstechnisch in anderen Sphären sehen, etwa auf dem Niveau von Karim Adeyemi und Nico Schlotterbeck. Beide sollen laut WAZ ein Fixgehalt von etwa 5 Millionen Euro einstreichen. Erfolgsabhängige Prämien kann es dann immer noch geben, aber bei einem höheren Grundbetrag.

Moukoko-Zukunft beim BVB offen: Deal droht wegen zwei Millionen Euro zu platzen

Die Situation scheint also sehr verzwickt. Eine Partei müsste sich wohl von ihrer Position deutlich in die Richtung des anderen bewegen. Die Frage ist nur, wer? Keine Seite möchte sich verzetteln. Klar ist: Es ist noch nichts entschieden und Spieler und Verein bekräftigten zuletzt, dass es noch eine Lösung geben kann.

Die Zukunft von Youssoufa Moukoko ist weiterhin offen.

Mit zunehmender Zeit schwindet allerdings der Glaube an eine Vertragsverlängerung. Der BVB sitzt bei Moukoko nämlich in einer Falle. Ab dem 1. Januar 2023, also einem halben Jahr vor Vertragsende, dürfen offiziell auch andere Klubs mit dem Juwel verhandeln. Potenzielle Interessenten wie der FC Chelsea oder Barcelona sollen schon in Lauerstellung sein. Sie könnten dem Stürmer finanziell vermutlich noch einiges mehr bieten.

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