17-jähriger Dortmund-Stürmer

BVB: Youssoufa Moukoko spielt keine Rolle – Marco Rose verrät Problem

Youssoufa Moukoko wird immer wieder von Verletzungen geplagt. Er spielt kaum beim BVB. Trainer Marco Rose spricht von einem „schwierigen Thema“.

Dortmund – Es sollte seine Saison werden. Youssoufa Moukoko wollte nach dem Profi-Debüt in der Spielzeit 2020/21 jetzt bei Borussia Dortmund voll durchstarten. Doch Anfang April 2022 lautet die Bilanz: 316 Spielminuten in 17 Profi-Pflichtspielen mit einem Tor und zwei Vorlagen. Dazu kommen zwei U23-Einsätze in der dritten Liga mit einem Treffer.

NameYoussoufa Moukoko
Geboren20. November 2004 (Alter 17 Jahre), Yaounde, Kamerun
Größe1,79 Meter
Aktueller VereinBorussia Dortmund

BVB: Youssoufa Moukoko mit wenig Einsatzzeit – Marco Rose erklärt das Problem

Erst im März hieß die Schlagzeile erneut: BVB-Youngster Youssoufa Moukoko fällt verletzt aus. Wieder einmal setzte ein Muskelfaserriss den 17-Jährigen außer Gefecht. Es war die dritte Muskelverletzung und insgesamt vierte Verletzungspause in dieser Saison für den jungen Stürmer. Beim 1:4 gegen RB Leipzig feierte der Angreifer sein Kader-Comeback.

Einsatzzeit bekam er jedoch nicht. BVB-Trainer Marco Rose ist sich der Problematik bei Youssoufa Moukoko bewusst und erklärte am Donnerstag (7. April) vor dem Auswärtsspiel beim VfB Stuttgart das Problem des deutschen U21-Nationalspielers.

BVB: Youssoufa Moukoko zu oft verletzt – Marco Rose möchte Stürmer weiterentwickeln

„Mouki (Youssoufa Moukoko, Anm.d.Red.) ist so oft verletzt gewesen diese Saison, stand gar nicht zur Verfügung“, so der Trainer, der die Erwartungen des Spielers, aber auch der Öffentlichkeit, an viele Einsätze nicht ganz teilen kann: „Das Gesamtbild muss passen.“

Aufgrund seiner vielen Verletzungen brauche Youssoufa Moukoko beim BVB immer wieder Zeit, um Anschluss zu finden. Marco Rose würde ihn „gerne reinschmeißen und weiterentwickeln“. Das sei aber aufgrund der wiederkehrenden Probleme nicht möglich. Weshalb der 17-Jährige, der alleine im U17- und U19-Junioren-Bereich binnen drei Jahren 141 Tore schoss, aktuell in seiner Entwicklung stagniert.

Youssoufa Moukoko bekommt beim BVB wenig Einsatzzeit. Marco Rose erklärt das Problem.

BVB: Marco Rose verwehrte Youssoufa Moukoko Einsatzzeiten in Dortmund

Mit Erling Haaland, aber auch Donyell Malen, hätte der Youngster zwei Beispiele an seiner Seite, von denen er sich als Stürmer etwas abschauen könnte. Die Möglichkeiten dafür fallen verletzungsbedingt jedoch immer wieder aus. Von einem Abgang oder zumindest einer Leihe wollen die Verantwortlichen aktuell aber nichts wissen. Eine BVB-Entscheidung zu Youssoufa Moukoko soll erst im Zuge der Vorbereitung auf die Saison 2022/23 fallen.

Schließlich müsste Youssoufa Moukoko verletzungsfrei bleiben, um sein Können in der Vorbereitung unter Beweis zu stellen. Die Einsatz-Forderungen des Beraters des Juwels an den BVB, die Patrick Williams gegenüber der Bild öffentlich machte, wirken angesichts der Ausfallzeiten sehr deplatziert. Wenngleich Trainer Marco Rose zugibt: „Es gab Spiele, wo er in guter Verfassung war und ich ihn nicht gebracht habe. Den Schuh ziehe ich mir an.“

BVB: Youssoufa Moukoko fehlt laut Marco Rose der Rhythmus und das Vertrauen

Doch Marco Rose sagt auch klar, wo das Problem bei Youssoufa Moukoko liegt und wie dieser zu mehr Einsatzzeiten kommen kann: „So ein junger Kerl braucht Rhythmus und Vertrauen. Das müssen wir uns über das Training erarbeiten. Ein schwieriges Thema.“ Die kommenden Wochen werden zeigen, ob der 17-Jährige ein beständiger Teil der Trainingsgruppe bleibt – oder doch wieder einen Rückschlag hinnehmen muss, wie so oft in der jüngeren Vergangenheit.

Rubriklistenbild: © Teresa Kröger/Christopher Neundorf/Kirchner-Media - Montage: RUHR24

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