Begehrter Spieler

BVB droht Transfer-Rückschlag: Bieterstreit um WM-Star

Fehlende finanzielle Mittel könnten dem BVB zum Verhängnis werden. Es deutet sich ein Transfer-Rückschlag an.

Dortmund – Der BVB steht vor dem Transfer von Mohammed Kudus? Fehlanzeige. Zwar bestehe Interesse, doch ist ein Wechsel des 22-Jährigen ins Ruhrgebiet keineswegs konkret, berichtet Sport1. Demnach habe es zwischen der Beraterin des Spielers und Borussia Dortmund lediglich einen losen Austausch bei einem Youth-League-Spiel gegeben.

BVB droht Transfer-Rückschlag: Bieterstreit um WM-Star

Mohammed Kudus wird seit Wochen intensiv mit einem Wechsel zum BVB in Verbindung gebracht. Allerdings soll der 22-Jährige auch auf den Einkaufszetteln des FC Liverpool und des FC Everton stehen.

Mit Blick auf das bis 2025 laufende Arbeitspapier des zentralen Mittelfeldspielers und dessen WM-Vorstellungen mit Ghana (zwei Tore) dürfte die Ablösesumme durchaus üppig ausfallen und aufgrund der finanzstarken Konkurrenz zunehmen. Im Gespräch waren bislang 20 Millionen Euro, doch nun könnte ein Transfer von Mohammed Kudus doppelt so teuer werden, wie jüngst berichtet wurde.

Ajax Amsterdam soll bis zu 45 Millionen Euro für sein Mittelfeldjuwel aufrufen. Der FC Liverpool soll bereit sein, sogar 50 Millionen Euro zu zahlen. Zu viel für den BVB (BVB-Transfer-News bei RUHR24).

Mohammed Kudus: BVB hat überzeugende Transfer-Argumente

Dabei hat der BVB durchaus überzeugende Transfer-Argumente. Mohammed Kudus würde in Dortmund auf ein bereits vertrautes Gesicht treffen: Otto Addo hatte bis zum WM-Aus die Nationalmannschaft Ghanas trainiert, ehe er in seine Rolle als sogenannter Top-Talente-Trainer beim BVB zurückgekehrt ist.

Und: Mohammed Kudus steht bei BVB-Ausrüster Puma unter Vertrag. Ein durchaus bedeutendes Detail, wie seine Beraterin Jennifer Mendelewitsch kürzlich gesagt hatte. „Nicht jeder Spieler wird gesponsert. Die Marken haben bestimmte Vorlieben und typische Profile.“

Mohammed Kudus wird intensiv mit dem BVB in Verbindung gebracht.

Ob der begehrte WM-Fahrer im Ruhrgebiet landen wird, bleibt abzuwarten. Sein präferiertes Ziel soll aber England sein, berichtet The Athletic.

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