Spieler mit Klarstellung

BVB-Angreifer rudert zurück: Adeyemi-Statement nach „Ist mir egal“-Aussage

Karim Adeyemi hatte nach dem BVB-Sieg bei Eintracht Frankfurt gut lachen. Doch nun hat er seine Aussagen korrigiert.

Update, Montag (31. Oktober), 17.31 Uhr: Karim Adeyemi rudert zurück! Der BVB-Angreifer hat sich nach seiner „Ist mir egal“-Aussage zu Wort gemeldet.

NameKarim-David Adeyemi
Geboren18. Januar 2002 (Alter 20 Jahre), München
Größe1,80 Meter
Aktuelles TeamBorussia Dortmund

BVB-Angreifer rudert zurück: Adeyemi-Statement nach „Ist mir egal“-Aussage

„Mir wurde nach dem Spiel die Szene nicht gezeigt und im Spiel hat es sich für mich anders angefühlt“, schrieb er in seiner Instagram-Story am Montag (31. Oktober). „Nach dem ich die Bilder gesehen habe, muss ich ehrlich zugeben, dass meine Aussage falsch war.“

Der 20 Jahre alte BVB-Star hatte sich nach dem 2:1-Duselsieg des BVB bei Eintracht Frankfurt am vergangenen Samstag (29. Oktober) über die SGE lustig gemacht. Die Gastgeber hatten den Schiedsrichter sowie den VAR massiv kritisiert, weil es nach einem Adeyemi-Schubser an Jesper Lindström im BVB-Strafraum keinen Elfmeter gegeben hatte. Eine Fehlentscheidung – doch nicht für den BVB-Profi, zumindest unmittelbar nach dem Spiel.

„Für mich war das gar kein Foul“, hatte Karim Adeyemi nach der Partie gegenüber Sport1 gesagt. „Gefühlt war ich Körper an Körper mit ihm. Deswegen fand ich, dass es richtig vom Schiedsrichter war.“ Den Unmut der Frankfurter hatte er nicht verstehen können: „Das ist deren Sache. Wir haben drei Punkte geholt. Das ist mir eigentlich ganz egal.“

Jude Bellingham (Mitte) und Karim Adeyemi (r.) freuen sich über drei BVB-Punkte.

BVB gegen Eintracht Frankfurt: SGE tobt nach ausbleibendem Pfiff

Erstmeldung, Sonntag (30. Oktober), 16.28 Uhr: Der BVB hat sich am vergangenen Samstag (29. Oktober) zu einem 2:1-Sieg bei Eintracht Frankfurt geduselt. Der schmeichelhafte Auftritt von Borussia Dortmund stand nach dem Spiel jedoch nicht in Mittelpunkt, vielmehr eine strittige Elfmeter-Szene, die bei den Gastgebern für reichlich Frust sorgte.

BVB-Angreifer Karim Adeyemi hatte in der 42. Spielminute den einsschussbereiten Jesper Lindström, der mit dem BVB in Verbindung gebracht wird, im Strafraum der Westfalen von hinten umgestoßen, aber der Pfiff von Schiedsrichter Sascha Stegemann blieb aus. Eintracht Frankfurt tobte und forderte einen Elfmeter. Doch der VAR griff nicht ein.

„Wenn wir diesen Videoassistenten haben, dann nutzt ihn halt. Wenn ihr ihn nicht nutzt, mein Gott, dann lasst es sein, stampft den Keller ein“, wütete SGE-Sportvorstand Markus Krösche nach der Partie. Karim Adeyemi konnte die Aufregung nicht verstehen.

BVB-Star lacht Ärger von Eintracht Frankfurt weg: „Das ist mir ganz egal“

„Ich war erstmal hinten, dann stand er vor mir. Für mich war das gar kein Foul“, beschrieb Karim Adeyemi die Szene gegenüber Sport1. „Also gefühlt war ich Körper an Körper mit ihm. Deswegen fand ich, dass es richtig vom Schiedsrichter war“, befand der BVB-Star.

Den Unmut der Frankfurter lachte der 20-Jährige weg: „Das ist deren Sache. Wir haben drei Punkte geholt. Das ist mir eigentlich ganz egal.“

Glück für Karim Adeyemi, denn in der Nachbetrachtung wird deutlich, dass Schiedsrichter Sascha Stegemann mit seiner Entscheidung in der 42. Spielminute falsch lag. „Wenn ich jetzt die Bilder mit den entsprechenden Kameraperspektiven sehe, muss man klar konstatieren, dass es einen Strafstoß für Eintracht Frankfurt hätte geben müssen, weil sich der Sachverhalt in den TV-Bildern und gerade in der Zeitlupe anders darstellt, als für mich auf dem Spielfeld“, gab er nach dem Spiel gegenüber Sky zu.

Rubriklistenbild: © Marco Steinbrenner/Kirchner-Media

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