Umfangreiche Arbeiten

BVB investiert Millionen in Stadion-Umbau

Im Signal-Iduna-Park und der Roten Erde stehen Umbaumaßnahmen an. Der BVB investiert mehrere Millionen Euro – und muss mit Widerständen kämpfen.

Dortmund – Borussia Dortmund baut um. Der BVB nutzt die Winterpause, um den Signal Iduna Park sowie die benachbarte Rote Erde aufzupolieren.

BVB investiert Millionen in Stadion-Umbau: Plan durchkreuzt

In der Heimstätte der BVB-Profis werden dieser Tage vier neue Videowände installiert. Die Vorgänger wurden bereits abgenommen. Drei weitere Videowände werden an der Nordfassade des Stadions angebracht sowie zusätzliche LED-Wände. Diese sollen die Verkehrsführung vereinfachen. Kostenpunkt: drei Millionen Euro.

„Möglichst bis zum Augsburg-Spiel Ende Januar sollen schon einige der Neuerungen einsatzbereit sein“, zitiert die Ruhr Nachrichten Christian Hockenjos, Organisations-Direktor bei Borussia Dortmund. Doch damit sind die Umbaumaßnahmen nicht abgeschlossen.

Umbaumaßnahme im Signal Iduna Park: BVB kalkuliert mit einem zweistelligen Millionenbereich

Der Küchenbereich für das Stadion-Catering soll ausgebaut werden. Allerdings ist unklar, wann zum Werkzeug gegriffen werden kann. Der BVB hofft, dass der Umbau im März 2023 beginnen kann und bis zu Fußball-EM 2024 in Deutschland abgeschlossen ist. Sollte dies nicht möglich sein, werde erst nach der Europameisterschaft angepackt.

„Wir sind logistisch am Anschlag. Wir müssen ja bei Heimspielen 80.000 durstige und hungrige Menschen binnen kurzer Zeit bedienen“, sagt Christian Hockenjos gegenüber den Ruhr Nachrichten. Der BVB kalkuliert mit einem zweistelligen Millionenbereich für das Großprojekt.

Der Signal Iduna Park wird umfangreich umgebaut.

Darüber hinaus sollen die Dachträger auf der West- und Osttribüne des Signal Iduna Parks im Frühjahr 2023 saniert werden. Die Dachträger der Nord- und Südtribüne sind bereits in den vergangenen Monaten überarbeitet worden. Rund 900.000 Euro ließ sich dies der BVB kosten.

Probleme beim Umbau im Stadion Rote Erde

Und auch im Stadion Rote Erde, der Heimstätte der Dortmunder Zweitvertretung, sollen die Bagger wieder anrollen. Ab dem 9. Januar soll die Rasenheizung eingebaut werden.

Doch ganz so einfach ist es nicht: „Mit Blick auf die anstehenden Weihnachtstage verbleibt nicht mehr viel Zeit für die Auswertung von Angeboten und Verhandlungsgespräche“, sagt Christian Hockenjos. Somit ist unklar, ob es im Januar tatsächlich weitergehen kann.

Dabei muss sich der BVB bereits gedulden. Aufwändige Arbeiten früherer Bergbauschäden unter dem Spielfeld schmissen den Zeitplan über Bord.

Rubriklistenbild: © Kirchner-Media, Kirchner-Media, Hans Blossey/Imago, Fotomontage: RUHR24

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