Attacke aus München

BVB-Star Niklas Süle wird vom FC Bayern verspottet

Niklas Süle muss sich erneut den Spott der Bayern-Verantwortlichen gefallen lassen. Diesmal teilte FCB-Boss Oliver Kahn gegen den 27-Jährigen aus.

Dortmund/München – Bei Borussia Dortmund läuft es derzeit überhaupt nicht rund. Am Sonntag (16. Oktober) gab es die bittere 0:2-Pleite des BVB bei Union Berlin. Der Revierklub rutschte in der Bundesliga damit auf Rang 8 ab. Bereits am Tag zuvor machte sich FCB-Vorstandsboss Oliver Kahn über Niklas Süle lustig.

NameNiklas Süle
Geboren3. September 1995 (Alter 27 Jahre), Frankfurt am Main
Größe1,95 Meter
Aktuelles Team Borussia Dortmund

BVB-Star Niklas Süle vom FC Bayern verspottet: Kahn stichelt wegen Transfer

Am Samstag (15. Oktober) lud der FC Bayern zur obligatorischen Jahreshauptversammlung (JHV) im Münchener Audi-Dome ein. Nachdem die Veranstaltung des Rekordmeisters im Vorjahr aufgrund des unseriösen Auftretens der Führungsriege noch einem Desaster gleichkam, waren die Mitglieder dieses Mal deutlich zufriedener gestimmt.

Grund dafür war unter anderem eine Rede von Oliver Kahn, der es sich nicht nehmen ließ, einen Seitenhieb gegen Ex-Bayern-Profi Niklas Süle zu verteilen.

BVB: Bayern-Boss Oliver Kahn teilt gegen Niklas Süle aus

Als es thematisch um die Bayern-Transfers des vergangenen Jahres ging, sorgte der Titan mit einem kleinen Nebensatz für Aufruhr in der Veranstaltungshalle: „Auch Niklas Süle und Corentin Tolisso haben den FC Bayern verlassen. Und während Niklas jetzt aus unerfindlichen Gründen für Borussia Dortmund spielt, ist Corentin Tolisso zurückgekehrt zu seinem Heimatverein Olympique Lyon.“

Für den 53-Jährigen gab es dafür tosenden Applaus und großes Gelächter. Im Sommer sorgte Niklas Süle mit seinem Wechsel aus München zum BVB bekanntlich für großen Frust an der Isar. Oliver Kahn scheint den ablösefreien Transfer zum ärgsten Rivalen noch immer nicht ganz verdaut zu haben.

Oliver Kahn hat BVB-Star Niklas Süle verspottet.

Nach Transfer von BVB-Star Niklas Süle: Auch Karl-Heinz-Rummenigge hat nachgetreten

Der Verteidiger hatte in der Vergangenheit selbst mehrfach seine Beweggründe für einen Wechsel dargelegt. Ihm habe die nötige Wertschätzung beim FC Bayern gefehlt, hatte der BVB-Verteidiger erklärt. Der Umgang mit seiner Person hatte dem 27-Jährigen missfallen.

Unmittelbar nach Bekanntwerden des Süle-Deals mit dem BVB war damals auch Ex-Bayern-Chef Karl-Heinz-Rummenigge auf die Barrikaden gegangen. Gegenüber Sky hatte der heute 67-Jährige erklärt: „Er war immer ein brauchbarer Spieler. Das Problem ist, er hat sich nie wirklich auf seiner Position durchgesetzt. In der Innenverteidigung ist Bayern München auch ohne ihn gut besetzt.“

Rubriklistenbild: © Laci Perenyi via Imago, MIS via Imago; Collage: RUHR24