Vertrag läuft aus

BVB-Kapitän Marco Reus zu RB Leipzig? Jetzt spricht Max Eberl

Sein Vertrag bei Borussia Dortmund läuft im Sommer aus. Jetzt ist ein Wechsel von BVB-Kapitän Marco Reus zu RB Leipzig im Gespräch.

Dortmund – Im Sommer 2009 verpflichtete Max Eberl den damals 20-jährigen Marco Reus schon einmal. Eine Million Euro überwies Borussia Mönchengladbach an RW Ahlen. Folgt 13 Jahre später die Wiedervereinigung?

BVB-Kapitän Marco Reus: Max Eberl holte ihn vor 13 Jahren zu Gladbach

Eberl ist jetzt Sport-Boss bei RB Leipzig. An den inzwischen 33-jährigen BVB-Kapitän hat er nur gute Erinnerungen.

„Marco Reus war ja tatsächlich einer meiner ersten großen Transfers, die ich in Gladbach tätigen konnte. Und ich dachte auch kein so schlechter“, erklärte Max Eberl bei Bild-TV. „Er hat ja dann auch eine längere Leidenszeit hinter sich in Dortmund, aber ist jetzt natürlich wieder in einer Top-Form. Auch, wenn er noch mit der einen oder anderen Verletzung zu kämpfen hat.“

Leipzig-Sportchef Max Ebel sprach über einen möglichen Transfer von BVB-Kapitän Marco Reus.

BVB-Vertrag läuft aus: Marco Reus schließt Wechsel nicht aus

Der Vertrag von Marco Reus läuft im Sommer aus. Seitens des BVB laufen die Gespräche über eine Verlängerung nur langsam an. Sehr zum Ärger des Ur-Dortmunders, der sich hinter pokernde Jungstars wie Youssoufa Moukoko zurückgestellt sieht.

Deshalb schließt Reus einen Wechsel im Sommer nicht aus. „Natürlich schaue ich voraus“, gesteht er. „Ich habe noch ein halbes Jahr Vertrag. Es wäre falsch, wenn ich mir keine Gedanken machen würde.“ Seinen Berater Dirk Hebel soll er für den Fall der Fälle sogar aktiv auf Vereinssuche geschickt haben.

BVB-Kapitän Marco Reus bald ohne Vertrag? „Wenn Spieler ablösefrei zu haben sind...“

Und Eberl? Der Leipzig-Boss will wiederum einen Transfer des BVB-Kapitäns nicht ausschließen. Er sagt: „Wenn Spieler ablösefrei sind, dann sollte man sich mit jedem einzelnen zumindest beschäftigen.“

Marco Reus sei „die Kategorie Führungsspieler oder Schlüsselspieler, der einen Kader durch seine Erfahrung noch stärker machen kann. Generell ist es so, dass ablösefreie Spieler einen sehr, sehr großen Markt gefunden haben. Das kriegt man immer mehr mit. Heute lassen Spieler Verträge auslaufen.“

BVB-Kapitän Marco Reus wohl nicht zu RB Leipzig: Eberl sucht Jungprofis

Allerdings: Allzu große Sorgen müssen sich Fans von Borussia Dortmund wohl nicht machen. Denn RB Leipzig bedient sich lieber beim „jüngeren Genre“, wie Eberl sagt. „Also Spieler zu finden, die man entwickeln kann, die mit uns erfolgreich sein können und hoffentlich länger bleiben.“

Das trifft auf Routinier Marco Reus nicht zu. Ohnehin: Dass der gebürtige Dortmunder sich für einen Transfer zum ungeliebten Bundesliga-Konkurrenten des BVB entscheidet, ist kaum vorstellbar. Und ähnlich abwegig wie die Gerüchte über einen Wechsel zu Al-Nassr nach Saudi-Arabien.

Rubriklistenbild: © Perenyi/Imago, Picture Point/Imago, BVB, RB Leipzig, Collage: Nicolas Luik/RUHR24