Ikone in Dortmund

BVB oder Ghana? Otto Addo fällt Trainer-Entscheidung

Elf BVB-Spieler sind bei der WM in Katar. Auch Otto Addo wird vor Ort sein, als Trainer von Ghana. Jetzt verrät er seinen Plan für die Zukunft.

Dortmund – Die Winterpause wird bei Borussia Dortmund wohl dafür genutzt, einen Schlachtplan für die Spiele nach der WM auszutüfteln, um auch leistungstechnisch wieder zu den Top-Teams der Bundesliga zu gehören. Währenddessen stellt sich BVB-Legende Otto Addo ganz anderen Herausforderungen.

BVB oder Ghana? Otto Addo fällt klares Trainer-Statement

Der Talentmanager des BVB übernahm im Jahr 2022 die Position den ghanaischen Nationaltrainers. Und ihm gelang prompt ein historischer Erfolg: Die Dortmund-Ikone führte die „Black Stars“ als Interimstrainer zur WM in Katar. Es ist das vierte Mal, dass sich Ghana für eine Weltmeisterschaft qualifizieren konnte. Zuletzt 2014.

Bei dem Sportereignis wird der einstige ghanaische Nationalspieler ebenfalls als Trainer am Seitenrand stehen – und versuchen, so weit es geht mit Ghana zu kommen. Doch er hat auch schon konkrete Pläne für seine berufliche Zukunft nach dem Turnier.

Otto Addo bekennt sich zum BVB: Nach der WM ist seine Zeit als Nationaltrainer von Ghana vorerst vorbei

Bei Borussia Dortmund darf man aufatmen, denn Otto Addo sieht sich auch zukünftig bei den Schwarz-Gelben. Das betonte er jetzt erneut im Interview mit den Ruhr Nachrichten: „Ich mache meine Arbeit hier in Dortmund beim BVB sehr gerne. Ich werde auf jeden Fall zurücktreten als Nationaltrainer in Ghana, und dann geht es normal weiter.“

So sei es auch mit seiner Familie besprochen, die wegen seiner „Doppelbelastung“ viel zurückstecken habe müssen. Der Vertrag Addos mit dem ghanaischen Fußballverband läuft Ende 2022 aus. Eine Verlängerung ist also vorerst ausgeschlossen.

BVB-Legende Otto Addo reist als Ghana-Trainer zur WM. Jetzt verriet er seinen Plan für die Zukunft.

Sollte Otto Addo bei der WM die große Überraschung gelingen und er übersteht die Gruppenphase gegen Portugal, Uruguay und Südkoreo, dürfte er wohl noch mehr als Nationalheld gefeiert werden als ohnehin schon. Schon bei seinem Einzug zur Weltmeisterschaft erklärte Staatschef Nana Akufo-Addo spaßeshalber am Telefon: „Wenn du zurückkommst, werden wir dich kidnappen. Wir werden dir nicht erlauben, nach Dortmund zurückzukehren.“

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