Nach 4:3 gegen Augsburg

„Keine Qualität“: BVB-Verteidiger fällt vernichtendes Urteil

Der BVB enttäuscht defensiv gegen den FC Augsburg auf ganzer Linie. Entsprechend deutlich fällt das Urteil von Nico Schlotterbeck aus.

Dortmund – Der 4:3-Sieg gegen den FC Augsburg war für den BVB das Spiel der großen Emotionen. Dennoch gibt die Leistung des Tabellensechsten abermals Rätsel auf.

BVB-Defensive enttäuscht gegen den FC Augsburg

Rund drei Wochen hatte Borussia Dortmund in 2023 Zeit, an den Fehlern der ersten Saisonhälfte zu arbeiten. So lange konnte Edin Terzic (40) einen prall gefüllten Kader um sich herum versammeln, um seine Mannschaft auf die Mission Champions League vorzubereiten.

An Königsklasse erinnerte die Vorstellung des BVB allerdings nicht. Insbesondere die Defensiv-Leistung sollte den Westfalen abermals zu denken geben. Die Abwehr ist und bleibt das Sorgenkind bei „Schwarz-Gelb“.

BVB-Verteidiger Nico Schlotterbeck mit schwacher Leistung gegen Augsburg

Gegen den FCA erhielt Nico Schlotterbeck (23) in der Innenverteidigung den Vorzug vor Nationalmannschaftskollege Niklas Süle (27). In seiner Kerndisziplin – dem Verteidigen – erwischte der 23-Jährige einen rabenschwarzen Nachmittag. Entsprechend vernichtend fiel das Fazit des BVB-Profis nach Spielende aus.

„Es gab individuelle Fehler auf beiden Seiten, vor allem bei den Gegentoren. Das Spiel zu erklären, ist sehr schwer“, gab er nach der Partie beim Streamingdienst DAZN zu Protokoll und spielte damit auch auf seine eigene Leistung an.

„Keine Qualität“: BVB-Verteidiger Schlotterbeck zieht deutliches Fazit

Für Nico Schlotterbeck geriet die Partie gegen den FC Augsburg zu einem ständigen Auf und Ab. Defensiv erlaubte sich der Verteidiger haarsträubende Fehler und war somit maßgeblich an den Gegentreffern zum 1:1 und 3:3 beteiligt (die Leistungen der BVB-Profis in der Einzelkritik).

BVB-Verteidiger Nico Schlotterbeck konnte mit seiner Defensiv-Leistung gegen den FC Augsburg nicht zufrieden sein.

Gleichzeitig erzielte der 23-Jährige das zwischenzeitliche 2:1 und leitete mit seinem langen Schlag den 4:3-Schlusspunkt von Gio Reyna ein. Nach dem Spiel nahm er kein Blatt vor den Mund: „Es war Qualität vorne und keine Qualität hinten.“

BVB und Schlotterbeck geben gegen den FC Augsburg weiter Rätsel auf

„Ich weiß nicht, ob ich mich riesig freuen oder lieber ruhig sein soll, da wir drei Dinger kassieren?“, fragte sich der leicht ratlos wirkende Nico Schlotterbeck nach Spielende. Mit dieser Frage dürfte der BVB-Verteidiger an jenem Sonntagnachmittag (22. Januar) nicht alleine gewesen sein.

Trotz maximal dürftiger Defensivleistung durfte sich der Nationalspieler über die Rückendeckung von Cheftrainer Edin Terzic freuen: „Nico hat es trotz dieser zwei Situationen gut gemacht.“ Der 40-Jährige hat zudem „eine richtig gute erste Halbzeit“ seiner Mannschaft gesehen.

Dennoch bleiben die Baustellen der Dortmunder Borussia auch in 2023 unübersehbar. Bereits am Mittwoch (25. Januar, 18.30 Uhr) erhält der Tabellensechste die Möglichkeit beim 1. FSV Mainz 05, seine teils abenteuerlichen Defensiv-Probleme in den Griff zu bekommen. Gut möglich, dass Nico Schlotterbeck dann jedoch nicht mehr den Vorzug vor Niklas Süle erhalten wird.

Rubriklistenbild: © Dennis Ewert/RHR-FOTO

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