Interview abgebrochen

Ex-BVB-Trainer flippt im TV aus: „Schreiben Sie sich das in Ihr Gehirn“

So kennen wir Lucien Favre aber nicht. Der ehemalige BVB-Trainer hat ein Interview vorzeitig beendet und einen Reporter angemotzt.

Nizza/Dortmund – Das war gar nicht charmant! Der sonst so höfliche Ex-BVB-Trainer Lucien Favre hat im französischen Fernsehen für einen Eklat gesorgt. Der 65-Jährige beendete am vergangenen Freitag (11. November) abrupt ein Interview mit eindringlichen Worten an seinen Gegenüber.

OGZ Nizza im Niemandsland angekommen: Ex-BVB-Trainer pampt Reporter an

„Was wollen Sie mir mit dieser Fragen sagen?“, pampte Lucien Favre einen Reporter an, der den ehemaligen Trainer des BVB nach seiner Zukunft und den Zielen mit der OGC Nizza befragte. Dort steht der Schweizer seit Sommer an der Seitenlinie. Doch im Vergleich zu seinem ersten Engagement im Süden Frankreichs (2016 bis 2018) verläuft es nicht Plan.

Der OGC Nizza belegt nach 15 Spieltagen den 9. Tabellenplatz. Der Abstand zu den Abstiegsrängen (sieben Punkte) ist geringer als zu den internationalen Plätzen (acht). Zu wenig für die Ansprüche des Klubs an der Côte d‘Azur, der am Freitagabend gegen Olympique Lyon spielte.

Ex-BVB-Trainer flippt im TV aus: „Schreiben Sie sich das in Ihr Gehirn“

„Es gibt eine Menge Dinge, über die ich aber nicht sprechen will“, motzte Lucien Favre – und redete sich in Rage. „Ich habe das schon mal gesagt. Und ich wiederhole es“, begann der ehemalige Trainer von Borussia Dortmund.

„Aber versuchen Sie, sich das endlich in Ihr Gehirn zu schreiben. Wir haben ein Zwei-Jahres-Projekt, einverstanden? Um in der Champions League zu spielen. Um mit PSG zu konkurrieren.“

Ex-BVB-Coach Lucien Favre trainiert inzwischen den OGC Nizza.

Vier Monate seien nicht zwei Jahre, merkte Lucien Favre an. Es gebe eine Menge Arbeit „und man muss sagen, dass uns noch etwas fehlt.“

Lucien Favre sorgt für Eklat: Ex-BVB-Trainer bricht Interview ab

Doch was fehlt denn dem Team des ehemaligen BVB-Trainers, wollte der Reporter wissen. „Fehlen Spieler?“ Zu viel für Lucien Favre, der das Interview abrupt abbrach: „Ich habe ihnen nichts mehr zu sagen.“

Der Schweizer wünschte dem Reporter dennoch einen schönen Abend und klopfte ihm auf die Schulter. „Danke, Trainer. Nehmen Sie es mir nicht übel“, entgegnete dieser.

Rubriklistenbild: © Revierfoto/Imago, Fotomontage: RUHR24

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