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BVB-Einzelkritik gegen Mönchengladbach: Malen macht einfach weiter

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Von: Malte Schindel

Borussia Dortmund hat am 32. Bundesliga-Spieltag die Borussia aus Mönchengladbach abgeschossen. Zwei BVB-Profis verdienten sich die Note eins.

Dortmund – Borussia Dortmund präsentiert sich vor heimischer Kulisse weiterhin meisterlich. Der BVB gewann am 32. Bundesliga-Spieltag mit 5:2 gegen Borussia Mönchengladbach. Donyell Malen setzte dem Spiel seinen Stempel auf. Die BVB-Noten in der Einzelkritik.

BVB-Einzelkritik gegen Mönchengladbach: Kobel erst beschäftigungslos, dann chancenlos

Gregor Kobel: Der Schweizer wollte zum zehnten Mal in der laufenden Bundesliga-Saison ohne Gegentor bleiben, doch BVB-Kollege Giovanni Reyna hatte etwas dagegen: Der Angreifer holte Ramy Bensebaini im eigenen Sechzehner von den Beinen (74. Spielminute), den folgenden Strafstoß verwandelte der Algerier zum 1:4 selbst. Beim 2:4 durch Lars Stindl streckte sich der Schweizer vergebens (85.). Er verhinderte das 3:4 glänzend (87.). In Durchgang eins war er noch nahezu beschäftigungslos gewesen. Note: 3

Julian Ryerson: Der Linksverteidiger setzte Haller vor dem 1:0 durch Malen in Szene. Er versuchte sich auf der linken Seiten in die Offensive einzubinden, doch blieb über weite Strecken blass. Note: 3

BVB gegen Gladbach im Live-Ticker bei RUHR24
BVB-Verteidiger Julian Ryerson marschierte die linke Seite hoch und runter. © Dennis Ewert/RHR-FOTO

BVB-Einzelkritik gegen Mönchengladbach: Mats Hummels bekommt die Note 2

Niklas Süle: Der Innenverteidiger ließ sich in der 12. Spielminute von Bensebaini zu leicht vernaschen, er hatte Glück, dass Kobel den Flachschuss parierte. In der Folge stabiler. Super: Er klärte einen Netz-Abschluss vor der Torlinie (76.) und verhinderte damit eine späte Aufholjagd der Gäste. Note: 3

Mats Hummels: Der Routinier wusste, wann er das Leder zu schlagen und wann er den Pass zum Nebenmann zu spielen hat. Er griff wie schon in der Vorwoche beim 6:0-Sieg des BVB über den VfL Wolfsburg aktiv in die Partie ein – das BVB-Spiel bekam nach seiner Auswechslung (59.) einen Knick. Note: 2

Marius Wolf: Der Rechtsverteidiger war in seinem Offensivspiel etwas gehemmt, dennoch schuf er Vordermann Malen immer wieder Räume. Er hätte – insbesondere in Halbzeit eins und mit Blick auf die wackelige „Fohlen“-Abwehr – aktiver mitspielen können. Note: 3

BVB-Verteidiger Marius Wolf in Aktion
Spielte auf der Position des Rechtsverteidiger gegen Borussia Mönchengladbach: Marius Wolf. © Dennis Ewert/RHR-FOTO

BVB-Einzelkritik gegen Mönchengladbach: Jude Bellingham bekommt die Note 2,5

Emre Can: Unauffällige Partie des „Sechsers“. Er hatte zunächst leichtes Spiel, erst mit der Beorderung in die Innenverteidiger wurde es ungemütlich: Er hob das Abseits vor Netz‘ Ausgleichsversuch auf, der von Süle vor der Linie geklärt werden konnte (76.). Note: 3

Julian Brandt: Der Kreativkopf. Der offensive Mittelfeldspieler war wie so oft gedankenschneller als seine Gegenspieler, hatte gute Ideen: Er spielte Malen frei, während drei Gäste noch die Ordnung suchten – der Niederländer legte Haller zum 3:0 auf (21.). Er tauchte in Durchgang zwei etwas ab, nach 68 Spielminuten hatte er Feierabend. Note: 2,5

BVB gegen Gladbach im Live-Ticker bei RUHR24
Verwandelte vom Punkt zum 3:0: BVB-Star Jude Bellingham. © Neundorf/Kirchner-Media

Jude Bellingham: Der Engländer war von Spielminute eins an aktiv am Spiel beteiligt, forderte den Ball und verteilte ihn. Den Angriff vor seinem Elfmeter-Tor zum 2:0 (18.) hatte er selbst eingeleitet. Er schaltete – wie die gesamte BVB-Mannschaft – nach der Halbzeitpause zwei Gänge zurück. Note: 2,5

BVB-Einzelkritik gegen Mönchengladbach: Donyell Malen ist „Der Spieler des Spiels“

Donyell Malen: Der beste Mann auf dem Platz. Er war an drei von fünf BVB-Toren direkt beteiligt. Er traf auch im achten Spiel in Folge: Er stand nach einem abgefälschten Haller-Abschluss richtig (1:0, 5.). Wenig später war es der Niederländer, der seinem Stürmer assistierte, während die Gladbacher Hintermannschaft pennte. In der 32. bediente er den Invorer erneut (4:0). Bensebaini, seit Monaten beim BVB gehandelt, sah kein Land gegen Malen. Er durfte sich nach 68 Spielminuten von den BVB-Fans feiern lassen. Note: 1,5

Karim Adeyemi: Sehr Spielfreudig und trickreich: Der Flügelspieler hatte bereits nach 16 Spielminuten drei Beinschüsse verteilt. Er konnte zumeist nur per Foulspiel gestoppt werden. Er reagierte selbst unter Druck cool und brachte sich in der Defensive mit ein. Note: 2,5

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Donyell Malen traf auch im achten Spiel in Folge. © Neundorf/Kirchner-Media

Sébastien Haller: Zwei Tore geschossen, darunter eines per Hacke, ein Tor vorbereitet und einen Elfmeter herausgeholt: Die Nummer neun des BVB kommt allmählich in Dortmund an. Seine Highlights an dieser Stelle aufzudröseln, würde den Rahmen sprengen. Er durfte nach 79 Spielminuten vorzeitig zum Duschen. Tolle Partie! Note: 1,5

BVB-Einzelkritik gegen Mönchengladbach: Reyna verursacht Elfmeter gegen Bensebaini

Raphael Guerreiro: Der Linksverteidiger durfte für Ryerson ab der 59. mitmischen. Er stand wie so oft sehr hoch in der Viererkette, die Rolle im Mittelfeld liegt ihm deutlich besser. Note: 3

Salih Özcan: Er kam in der 59. Spielminute für Hummels in die Partie und rückte auf die Position von Can. Er fügte sich direkt ein und interpretierte seine Rolle vor der Abwehr deutlich offensiver als Can. Er hatte sichtlich Freude daran, erneut Minuten sammeln zu dürfen. Note: 2,5

Marco Reus: Der BVB-Kapitän betrat in der 68. für Brandt den Rasen. Ohne Note

Giovanni Reyna: Der US-Amerikaner wurde für Malen eingewechselt (68.). Er holte Bensebaini von den Beinen, was einen Elfmeter für die Gäste zur Folge hatte, der von Bensebaini selbst verwandelt wurde. Unmittelbar vor dem Abpfiff drückte er das Leder ein letztes Mal über die Linie (5:2, 90. +4). Ohne Note

Youssoufa Moukoko: Der 18-Jährige spielte ab der 79. anstelle von Haller mit. Ohne Note

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