So verzweifelt agiert der FC Bayern auf dem Transfermarkt: Der BVB zeigt, wie man es besser macht

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Uli Hoeneß vom FC Bayern. Foto: Matthias Balk/dpa

Der FC Bayern sorgt mit einer verzweifelten Aktion für Aufsehen. Wie man es besser macht, zeigt der BVB. Jetzt mehr erfahren.

Der FC Bayern agiert derzeit sehr unglücklich auf dem Transfermarkt. Am Donnerstag (27. Juni) sorgten sie mit einer verzweifelten Aktion für Aufsehen. Wie man es besser macht, zeigt der BVB.

  • Der FC Bayern versuchte Sepp van den Berg (17) von einem Wechsel zum FC Liverpool abzuhalten.
  • Dabei versuchte man mehrmals verzweifelt den Berater des Innenverteidigers zu erreichen. Während des Medizinchecks.
  • Indes verstärkte der BVB seinen Kader bereits hochkarätig.

Während der BVB auf dem Transfermarkt aus den Vollen schöpft, stottert der bayrische "Transfer-Motor" gewaltig. Der FC Bayern bekommt derzeit einen Korb nach dem anderen verpasst.

Denn: Wie es scheint, möchte keiner der Bayern-Wunschspieler den Wechsel nach München antreten. Dabei lässt der deutsche Rekordmeister nichts unversucht.

FC Bayern versucht Liverpool-Wechsel zum Platzen zu bringen

Den Höhepunkt der Verzweiflung erreichten die Verantwortlichen des FC Bayern offenbar am Donnerstag (27. Juni). Nach Informationen der in London ansässigen Tageszeitung The Times versuchte man, den Niederländer Sepp van den Berg (17) von einem Wechsel zum FC Liverpool abzuhalten.

Verzweifelte Bayern-Anrufe währen des Medizinchecks

Schlecht nur, dass van den Berg zur selben Zeit beim Champions-League-Sieger seinen Medizincheck absolvierte. Wie die Tageszeitung berichtet, riefen Verantwortliche der Bayern mehrmals van den Bergs Berater an, um den Wechsel im letzten Moment zum Platzen zu bringen.

Der Niederländer hatte sich jedoch längst für den FC Liverpool entschieden. Van den Berg wechselte für umgerechnet 1,45 Millionen Euro vom niederländischen Erstligisten PEC Zwolle zum FC Liverpool.

Nicht die erste Abfuhr, die der FC Bayern in der laufenden Transferperiode kassierte. Ähnlich schwierig gestaltet sich beispielsweise der angestrebte Transfers von Ex-Schalker Leroy Sané (23).

Der BVB macht dem Rekordmeister vor, wie es geht

Deutlich besser läuft es derweil beim deutschen Vizemeister Borussia Dortmund. Den jüngsten Transfercoup landete BVB-Sportdirektor Michael Zorc (56) mit der Verpflichtung von Mats Hummels (30).

Den 30-Jährigen verpflichtete man, auf eigenen Wunsch, ausgerechnet vom FC Bayern. Für seine BVB-Rückkehr sagte Hummels sogar Manchester United ab.

Borussia Dortmund bläst zum "Titelangriff" auf die Bayern

Zuvor konnte Zorc bereits die Verpflichtungen Nico Schulz (26), Thorgan Hazard (26) und Julian Brandt (23) unter Dach und Fach bringen.

Wollen die Bayern dem Dortmunder "Titelangriff" in der kommenden Saison standhalten, dann müssen sie sich auf dem Transfermarkt besser anstellen als zuletzt. Noch hat der deutsche Rekordmeister jedoch genügend Zeit, um es in diesem "Transfer-Sommer" besser zu machen.

Übrigens wird Uli Hoeneß (67) voraussichtlich von seinen Ämtern beim FC Bayern zurücktreten.