BVB erweitert Trainingszentrum – das sind die wichtigsten Neuerungen

BVB. Borussia Dortmund. Foto: dpa
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BVB. Borussia Dortmund. Foto: dpa

Der BVB erweitert sein Trainingszentrum. Dabei setzt der Verein auf einige neue innovative Ideen. Das sind die wichtigsten Neuerungen.

Der BVB wird in den nächsten Jahren große Veränderungen rund um das Trainingszentrum in Brackel vornehmen. Für rund 20 Millionen Euro soll das Areal modernisiert und ausgebaut werden. Buzz09 und RUHR24 fassen die wichtigsten Veränderungen zusammen.

  • Trainingszentrum soll vor allem junge Spieler beeindrucken.
  • Neueste Erkenntnisse aus der Trainingswissenschaft fließen ein.
  • Highlight ist eine „Tonnendachhalle“ mit Indoor-Fußballfeld.

Neues Trainingszentrum soll beeindrucken

Noch vor wenigen Jahren galt das Trainingszentrum des BVB als das modernste in Deutschland und eines der modernsten in Europa. Mittlerweile hat sich das geändert. Der FC Bayern hat viel investiert, auch Schalke nimmt aktuell viel Geld in die Hand. Internationale Top-Klubs sind enteilt. Beim BVB will man diesen Rückstand jetzt aufholen.

Aus diesem Grund nimmt man in Zusammenarbeit mit den Dortmunder Stadtwerken rund 20 Mio. Euro für einen Ausbau in die Hand. Bis 2022 soll es dauern, bis alle Maßnahmen umgesetzt sind. Dabei holte man sich Anregungen in den Trainingszentren internationaler Top-Klubs. Vor allem bei Man City, dessen Zentrum als das modernste in Europa gilt.

Geschäftsstelle zieht um

Eine der wohl bedeutendsten Maßnahmen ist der Umzug der Geschäftsstelle. Die komplette sportliche Abteilung der heute noch an der B1 beheimateten Kommandozentrale zieht ins Trainingszentrum nach Dortmund-Brackel. Zukünftig finden also Watzke, Zorc und Co. ihren Arbeitsplatz deutlich näher an der Mannschaft.

Allgemein wird durch diese Maßnahme der Standort im östlichen Dortmunder Stadtteil Brackel gestärkt. Hier sollen nach und nach die Kompetenzen gebündelt und somit deutlich kürzere Wege geschaffen werden. In der neuen Geschäftsstelle befinden sich dann auch mehrere Seminarräume, ein Raum für Pressekonferenzen und Interviews und vieles mehr.

Jugendhaus wird erweitert

Ein weiterer zentrales Aspekt ist der Ausbau des Jugendhauses, das bereits heute auf dem Gelände des Trainingszentrums existiert. Hier wohnen vor allem die ausländischen Talente der Dortmunder Jugendteams. Auch Gio Reyna und Bradley Fink dürfte also bald hier einziehen.

Das Jugendhaus soll ausgebaut und um einige Funktionen erweitert werden. So wird im Haus eine Kantine erbaut, die von den Spielern und Mitarbeitern des Trainingszentrums genutzt werden kann. Das so entstehende Gesamtpaket soll vor allem junge Spieler beeindrucken und das Gefühl vermitteln: Nur hier will ich spielen!

Nicht nur in Brackel, sondern auch in den USA investiert der BVB in Steine und neue Akademien.

Pressearbeit soll erleichtert werden

Auch mit der Errichtung eines Pförtnerhauses soll die Arbeit für die Presse rund um das Trainingszentrum erleichtert werden. Durch das Haus wird zum einen der Zugang zum Gelände kontrolliert. Zum anderen existiert hier ein extra Pressebereich mit Dachterrasse, von wo aus Fotos und Videos vom Training gemacht werden können.

Der vereinseigene Sender BVB-Total bekommt ein eigenes Gebäude samt Studio und Interviewräumen.

Trainingszentrum erhält Schwimmbereich

In alle neuen Maßnahmen und Ausstattungen in und um das Trainingszentrum fließen die neuesten Erkenntnisse aus Trainings- und Ernährungswissenschaften ein. So erhält das Trainingszentrum auch einen neuen Schwimmbereich. Dieser Bereich kann von allen Mannschaften genutzt werden und dient vor allem der Regeneration.

Highlight Tonnendachhalle

Das Highlight des umgebauten Trainingszentrums dürfte aber zweifelsfrei eine sogenannte „Tonnendachhalle“ werden. Der BVB errichtet auf dem Gelände eine große Halle mit einem 45 mal 64 Meter großen Kunstrasenfeld.

So kann zum Beispiel zukünftig auch wetterunabhängig Athletik- und Konditionstraining durchgeführt werden. Die spezielle Dachkonstruktion der Halle (12 Meter hoch) ermöglicht es außerdem, Standardsituation unter Optimalbedingungen zu trainieren.

Auch im Stadion werden aktuell wieder einige Millionen Euro investiert.