Bild: Guido Kirchner/dpa

Dass der BVB im Sommer auf der Außenverteidiger-Position tätig wird, ist längst kein Geheimnis mehr. Ein möglicher Kandidat war Filipe Luis. Der 33-Jährige hat jedoch andere Pläne. Derweil könnte Achraf Hakimi die Probleme gar noch vergrößern.

„Wenn du hörst, dass ein Filipe Luis ablösefrei auf den Markt kommt, dann denkst du zumindest mal drüber nach.“ So äußerte sich Hans-Joachim Watzke bei „Wontorra – der Fußballtalk“ über die Personalie Filipe Luis.

Außenverteidiger Filipe Luis hat einen klaren Wunsch

Die Planspiele mit dem Brasilianer kann der BVB allerdings ad acta legen. Der Grund ist einfach: Denn der Außenverteidiger möchte Atletico Madrid nicht verlassen:

„Ich hoffe, dass ich bleibe. Das habe ich schon deutlich gemacht. Mein Wunsch ist es, hier zu bleiben.“ Dies stellte Luis gegenüber der spanischen Sportzeitung AS klar.

Filipe Luis im Zweikampf mit Christian Pulisic Foto: Marius Becker/dpa

Mit seinen 33 Jahren hätte der Routinier die Probleme der Dortmunder lediglich zeitlich verlagert. Ohnehin scheint sich beim BVB ein anderer Favorit herauszukristallisieren.

Nico Schulz spielt in den BVB-Planungen eine Rolle

Demnach beschäftigt man sich laut verschiedenen Medienberichten mit Nico Schulz von der TSG Hoffenheim. Laut einem Bericht der Sport Bild soll der BVB sogar unmittelbar vor einer Einigung mit dem deutschen Nationalspieler stehen.

Im Vergleich zu Filipe Luis würde Schulz mit 26 Jahren zudem die deutlich jüngere Variante darstellen. Der BVB hätte somit auf der Linksverteidiger-Position langfristig Planungssicherheit.

Achraf Hakimi möchte „so schnell wie möglich“ zurück zu Real

Anders gestaltet sich die Situation währenddessen auf der rechten Abwehrseite. Denn Leihspieler Achraf Hakimi möchte „so schnell wie möglich zu Real Madrid zurück.“ Dies verriet der Marokkaner in einem Interview mit dem spanischen TV-Sender Vamos. 

„Ich würde lügen, wenn ich etwas anderes behaupten würde“, fuhr Hakimi fort. Damit dürfte der 20-Jährige die letzten Hoffnungen auf eine feste Anstellung beim BVB zerschlagen haben.

Wie geht es weiter mit Achraf Hakimi?

Ob Hakimi schon im kommenden Sommer zu den Königlichen zurückkehren darf, ist ungewiss. Der Außenverteidiger unterschrieb nämlich einen bis 2020 datierten Leihvertrag bei Borussia Dortmund.

Dennoch macht Hakimi, der auf DAZN beim Afrika-Cup zu sehen sein wird, keinen Hehl aus seinen Abschichten. Den BVB sieht der Außenverteidiger lediglich als Durchgangsstation:

Ich dachte, dass mir Ähnliches wie David Carvajal gelingen könnte: Erfahrungen bei einem anderen Verein zu sammeln, um dann als gereifter Spieler zurückzukehren. Ich denke, dass ich die richtige Entscheidung getroffen habe.

Achraf Hakimi über seine Absichten. Zitat via AS.

Mit welchem Personal der BVB auf der Außenverteidiger-Position in die neue Saison geht, bleibt also überaus spannend.