Ansu Fati: Auf dieses Wunderkind aus Barcelona muss der BVB besonders Acht geben

Ansu Fati ist das neue Wunderkind beim FC Barcelona; Foto: dpa
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Ansu Fati ist das neue Wunderkind beim FC Barcelona; Foto: dpa

Ansu Fati verzückt den FC Barcelona. Der 16-jährige gilt als neuer Messi und bricht bereits Rekorde des argentinischen Superstars.

Ansu Fati (16) verzückt aktuell Barcelona und die ganze Fußballwelt. Das Megatalent wird als Nachfolger von Lionel Messi gehandelt und bricht bereits Rekorde des Superstars. Am Dienstag (17. September) könnte er im Westfalenstadion auflaufen.

  • Ansu Fati ist jüngster Torschütze der Geschichte des FC Barcelona.
  • Der Youngster wandelt auf den Spuren von Lionel Messi und macht ihn fast vergessen.
  • Am Dienstag kommt Ansu Fati mit dem FC Barcelona nach Dortmund.

Barcelona: Ansu Fati verzückt die Fußballwelt

Bis vor wenigen Wochen war Ansu Fati nur Experten des spanischen Fußballs ein Begriff. Doch bereits in der letzten Saison konnte man erahnen, dass dort wieder ein großes Talent in Barcelonas Nachwuchsschmiede heranwächst.

Bereits mit 15 Jahren debütierte Fati - der aus Guinea-Bissau (West-Afrika) stammt - in der Youth-League. Dort erzielte er in neun Spielen vier Treffer und bereitete weitere drei Tore vor. Im August dieses Jahrs folgte dann bereits der nächste Schritt: Sein Debüt im Profiteam des großen FC Barcelona, mit gerade einmal 16 Jahren.

Sein Debüt von 15 Minuten war vielversprechend. Richtig verzückt war die Fußballwelt dann endgültig, als Fati nur wenige Tage später sogar seinen ersten Treffer erzielte. Das Wunderkind könnten FIFA-Zocker auch im neuen Game spielen. Der Release der FIFA 20 Web App kommt heute.

Fati pulverisiert die Rekorde von Lionel Messi

Sein Tor zum zwischenzeitlichen 1:1 in Osasuna war zudem ein rekordträchtiges. Mit 16 Jahren und zehn Monaten ist Ansu Fati, den der BVB offenbar als möglichen Ersatz für Jadon Sancho (20) ins Visier nimmt, der jüngste Liga-Torschütze in der Geschichte des FC Barcelona. Lionel Messi war bei seinem ersten Liga-Treffer für Barcelona genau ein Jahr älter.

Bereits am nächsten Spieltag legte Fati nach. Beim 5:2 über Valencia erzielte der flinke Offensivspieler sein nächstes Tor und bereite ein weiteres vor. Auch das ist ein neuer Rekord: Messi brauchte 13 Spiele, um auf die Marke von zwei Treffern in der Liga zu kommen.

Mal wieder ein „neuer Messi“ – hält Fati den Vergleichen stand?

Kein Wunder also, dass man in den 16-Jährigen mal wieder alle Hoffnungen setzt, eines Tages den argentinischen Superstar ablösen zu können. Daran sind in der Vergangenheit allerdings schon viele vermeintliche Top-Talente gescheitert. Ob Fati auch zum Auftakt der Champions League beim BVB trifft, könnt ihr bei RUHR24 im Livteticker verfolgen.

Ansu Fati jedenfalls bringt alles dafür mit. Fati, der in Guinea-Bissau, einem der ärmsten Länder der Erde, geboren wurde, lebt seit seinem sechsten Lebensjahr in Spanien. Bereits mit zehn Jahren wechselte er in Barcas Jugendakademie „La Masia“, aus der auch die BVB-Talente Mateu Morey (19) und Sergio Gomez (19) stammen.

Er ist in der Offensive auf jeder Position einsetzbar, spielt aber bevorzugt auf dem linken Flügel. Auch er besticht durch Tempo, Dribblings und eine permanente Torgefahr.

Ob Fati jemals für sein Geburtsland spielen wird, ist fraglich. "Der Verband arbeitet daran, dass er für uns spielen kann", sagt Spaniens Nationaltrainer Roberto Moreno.

Ansu Fati am Dienstag im Westfalenstadion?

Die Chancen stehen nicht schlecht, dass auch die BVB-Fans Ansu Fati live zu Gesicht bekommen. Am Dienstag schließlich trifft der BVB in der Champions-League auf den FC Barcelona.

Da der Ex-Dortmunder Ousmane Dembele sicher fehlt und Messi weiter angeschlagen ist, ist es nicht unwahrscheinlich, dass Fati sein Debüt in der Königsklasse gibt.

Dabei könnte er gleich einen weiteren Rekord brechen und jüngster Torschütze in der Geschichte der Champions-League werden.

Die BVB-Fans wären jedoch froh, wenn dieser Rekord noch ein wenig auf sich warten lässt. Auf einen spektakulären Spieler können sie sich aber so oder so freuen.