Spartak Moskau zieht Kaufoption nicht

André Schürrle: BVB-Comeback ausgeschlossen – drei Optionen hat der Weltmeister jetzt

André Schürrle kehrt vorerst zum BVB zurück. Spielen wird er für Borussia Dortmund aber nicht. Drei Optionen gibt es für den Weltmeister von 2014.

  • André Schürrle wird im Sommer von Spartak Moskau zu Borussia Dortmund zurückkehren.
  • Beim BVB sieht seine sportliche Zukunft ganz und gar nicht rosig aus.
  • Dennoch bieten sich dem ehemaligen deutschen Nationalspieler durchaus einige Auswege.

Dortmund/Moskau - André Schürrle (29) hat auch beim russischen Traditionsklub Spartak Moskau keine Zukunft. Zumindest in der Theorie kehrt der Weltmeister von 2014 somit im Sommer zum BVB zurück.

BVB: André Schürrle kehrt im Sommer zu Borussia Dortmund zurück

Doch darf sich André Schürrle bei Borussia Dortmund (alle Artikel auf RUHR24.de) überhaupt ernsthaft Hoffnungen auf Einsätze in der ersten Elf machen? Schließlich fiel der 29-Jährige bereits zweimal (2018 und 2019) bei BVB-Trainer Lucien Favre (62) durchs Raster

Dass sich dies in der kommenden Saison ändert, dürften derweil selbst die größten Optimisten bezweifeln. Für den Flügelspieler stellt sich in diesem Sommer folglich einmal mehr die Gretchenfrage.

Borussia Dortmund: BVB-Profi André Schürrle steht vor dem Scheideweg seiner Karriere

Setzt der Weltmeister von 2014 seine Karriere bei Borussia Dortmund fort und landet somit erneut in einer sportlichen Sackgasse? Oder stellt sich der einstige Rekordtransfer des BVB einer neuen Herausforderung? 

Wie die Westfalen einem möglichen Rückkehr-Szenario von André Schürrle gegenüberstehen, ließ BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke (60) am Sonntag (26. April) bei „Wontorra“ auf Sky Sport News zumindest zwischen den Zeilen durchblicken: „[…] Er hat noch ein Jahr Vertrag und damit gehört er natürlich wieder zum BVB. Ich denke aber mal, dass beide Seiten wissen, dass es sicherlich keine einfache Geschichte wird“, stellte der 60-Jährige klar. Angeblich hat der BVB sogar einen Schleuderpreis für André Schürrle festgelegt.

BVB: Verbleib von André Schürrle bei Borussia Dortmund käme Kampf gegen Windmühlen gleich

Auch wenn der BVB-Geschäftsführer „ergebnisoffene Gespräche“ in Aussicht stellte, dürfte schnell klar werden, dass für André Schürrle ein Neuanfang bei den „Schwarz-Gelben“ einem Kampf gegen Windmühlen gleichkäme.

André Schürrle wird im Sommer zum BVB zurückkehren.

Moralisch verwerflich wäre ein Wunsch auf Erfüllung des im Juni 2021 auslaufenden Vertrages jedoch keinesfalls. Im schlimmsten aller denkbaren Fälle müsste der 29-Jährige allerdings mit einem Tribünenplatz oder Einsätzen in Borussia Dortmunds Zweitvertretung in der Regionalliga vorliebnehmen. Ein denkbar unwahrscheinliches Szenario für den Weltmeister von 2014.

Regionalliga oder Tribüne: Eher würden der BVB und André Schürrle getrennte Wege gehen

Ehe dies geschehe, „dürfte es eher auf eine Vertragsauflösung gegen Zahlung einer Abfindung hinauslaufen“, berichtet das Sportmagazin kicker am Dienstag (28. April). Aber welche anderen Möglichkeiten bieten sich dem Offensivspieler? 

Fakt ist: Eine in der Vergangenheit präferierte Lösung kommt für André Schürrle in diesem Sommer nicht infrage. Ein neuerliches Leihgeschäft ist aufgrund der zeitlich auf ein Jahr begrenzten Restvertragslaufzeit ausgeschlossen. Neben André Schürrle macht die aktuelle Situation um das Coronavirus auch die Zukunft anderer Spieler beim BVB immer unwahrscheinlicher.

Borussia Dortmund: André Schürrle könnte Schlussstrich unter BVB-Kapitel ziehen

Für den BVB-Profi bliebe folglich nur der endgültige Abschied aus Dortmund als Ultima Ratio. Sportlich und finanziell müsste der offensive Außenbahnspieler hingegen womöglich mit Abstrichen rechnen.

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Als denkbarer Ausweg aus der „BVB-Zwickmühle“ erscheinen derweil zwei Planspiele möglich. Zum einen wäre dies ein Wechsel ins Ausland. 

Zuletzt fühlte sich André Schürrle beispielsweise bei seiner vorletzten Leihstation in der englischen Premier League sichtlich wohl. Den Abstieg des FC Fulham in die Championship konnte er trotz seiner sechs Treffer in der Saison 2018/2019 allerdings nicht verhindern. 

Aber auch ein Transfer innerhalb der Bundesliga könnte durchaus im Bereich des Möglichen liegen. Zumindest geografisch naheliegend wäre für André Schürrle zum Beispiel ein Wechsel zur Hertha BSC nach Berlin. Über einen Wohnsitz in der Hauptstadtmetropole verfügt er jedenfalls bereits.

Rubriklistenbild: © Guido Kirchner/dpa