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Die „Ehe“ von Thomas Tuchel (48) und dem BVB endete im Sommer 2017 in Unfrieden. In diesem Sommer könnte Tuchel seinem Ex-Verein aber viel Geld bescheren.

  • Ex-BVB-Trainer Thomas Tuchel soll Ousmane Dembélé (23) als Ersatz für Neymar auserkoren haben.
  • Verlässt der Franzose den FC Barcelona, fließen sofort 20 Millionen Euro auf das Konto des BVB.
  • Abdou Diallo (23) wechselte bereits für bis zu 34 Millionen Euro nach Paris. Guerreiro (25) und Weigl (23) sind ebenfalls auf dem Radar von Tuchel.

Thomas Tuchel (48) und der BVB. Das passte nicht. Obwohl es sportlich lief, krachte es hinter den Kulissen immer wieder. Zuerst mit dem damaligen Chefscout Sven Mislintat (46), dann mit Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke (60). Wenige Tage nach dem Pokalsieg folgte Ende Mai 2017 die Trennung.

Auch zwei Jahre später sind die Tuchels Spuren beim BVB noch sichtbar. André Schürrle (28) kam im Sommer 2016 auf ausdrücklichen Wunsch des Trainers nach Dortmund.

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Diallo, Guerreiro und Weigl: Ein BVB-Trio für Tuchel?

30 Millionen Euro kostete der Weltmeister von 2014. Der Transfer floppte. Sein üppiges Gehalt von rund sieben Millionen Euro jährlich belastet das Gehaltsbudget des BVB noch immer. Jetzt deutet sich ein Wechsel nach Russland an.

In diesem Sommer könnte Tuchel seinem Ex-Klub allerdings viel Geld bescheren. Verteidiger Abdou Diallo (23) verließ den BVB bereits in Richtung Paris. Bis zu 34 Millionen Euro wird Dortmund mit diesem Transfer insgesamt einnehmen.

Zudem zeigt Thomas Tuchel laut Medienberichten Interesse an sowohl Raphael Guerreiro (25) als auch Julian Weigl (23). Sollten beide Spieler zum französischen Hauptstadtklub wechseln, würden weitere rund 40 Millionen Euro auf das BVB-Konto fließen.

Holt Tuchel Dembélé als Neymar-Ersatz? BVB würde profitieren

Doch damit nicht genug. Wie französische Medien berichten, steht Ex-Borusse Ousmane Dembélé ganz oben auf Tuchels Wunschliste. Er wäre ein möglicher Ersatz für den wechselwilligen Neymar.

Der 48-Jährige soll den Franzosen sogar schon persönlich angerufen haben, um ihn zu überzeugen. Tritt dieser Fall ein, kassiert der BVB sofort alle ausstehenden Bonuszahlungen. Der FC Barcelona müsste dann 20 Millionen Euro nach Dortmund überweisen.

Bisher lehnt Dembélé einen Abschied von den Katalanen ab. Kürzlich gab er dem FC Bayern einen Korb. Angesichts der drohenden Offensiv-Konkurrenz könnte ein Wechsel zu Thomas Tuchel nach Paris aber durchaus an Attraktivität gewinnen.

Mit den Millionen-Einnahmen wären die Schwarzgelben in der Lage, weitere Neuverpflichtungen zu realisieren. Für die Stürmer-Position besteht laut kicker Intereresse an Juventus-Angreifer Moise Keane (19). Im defensiven Mittelfeld wird er BVB aktuell mit Salzburgs Diadie Samassekou (23) in Verbindung gebracht.