Dortmund schaut in die Röhre

Alexander Isak pfeift auf BVB-Option: "Alles, was ich sagen kann, ist..."

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Alexander Isak (l.) hat kein Interesse daran, von Real Sociedad zum BVB zurückzukehren.

Alexander Isak wechselte im Sommer von Borussia Dortmund zu Real Sociedad. Eine Rückkehr zum BVB kommt für den Stürmer nicht infrage.

  • Alexander Isak ist derzeit eines der heißesten Eisen auf dem europäischen Stürmer-Markt.
  • Der Ex-Profi von Borussia Dortmund blüht derzeit bei Real Sociedad San Sebastian auf.
  • Eine Rückkehr zum BVB ist für das Top-Talent offenbar keine Option.

Dortmund - 12 Tore aus den vergangenen 14 Pflichtspielen. Das ist die beeindruckende Bilanz von Alexander Isak (20) bei seinem neuen Verein Real Sociedad. Der Knipser denkt deshalb offenbar gar nicht daran, zum BVB zurückzukehren.

Alexander Isak schließt Rückkehr zum BVB aus

Ein Wiedersehen mit Borussia Dortmund wird es für Alexander Isak aller Voraussicht nach nicht geben. Das verriet der schwedische Stürmer im Gespräch mit der Zeitung Aftonbladet.

"Alles, was ich sagen kann, ist, dass Dortmund in meiner Vergangenheit liegt. Und nicht in meiner Zukunft", lauten die deutlichen Worte des Youngsters, der im vergangenen Sommer für eine Ablösesumme von 6,5 Millionen Euro vom BVB zu Real Sociedad gewechselt war. 

Alexander Isak: Real Sociedad statt Borussia Dortmund

Das Ausnahme-Talent ist nach nur einer Halbserie schon komplett in LaLiga angekommen: "Ich fühle mich hier wirklich wohl und verschwende keinen Gedanken daran, zurückzukehren", so Alexander Isak. Worte, die Borussia Dortmund weh tun.

Schließlich wurde bisher davon ausgegangen, dass der BVB Alexander Isak spätestens im Jahr 2021 von Real Sociedad zurückholen kann. Demnach greife dann eine Rückkauf-Option in Höhe von 30 Millionen Euro. Sollte Borussia Dortmund schon im Sommer 2020 wieder auf die Dienste des schlaksigen Angreifers setzen wollen, würden 70 Millionen fällig.

BVB: Muss Alexander Isak einer Rückhol-Aktion zustimmen? 

Wie Aftonbladet weiter berichtet, könnte diese Vorstellung nun aber hinfällig sein. Das schwedische Blatt will nämlich erfahren haben, dass Alexander Isak einer Rückkehr zum BVB selbst zustimmen müsste. Dieser scheint aktuell aber den Plan zu haben, seinen Vertrag bei Real Sociedad (bis 2024) zu erfüllen.

Auch gegenüber der spanischen Zeitung Mundo Deportivo hatte er zuletzt betont, sich derzeit nur auf  seinen aktuellen Verein konzentrieren zu wollen: "Das Einzige, woran ich denke, ist Real Sociedad. Mein einziger Fokus liegt hier. Jeder weiß das und es gibt keine Diskussion darüber."

BVB: Ex-Stürmer Alexander Isak und Paco Alcacer schlagen bei neuen Klubs ein

Damit könnteBorussia Dortmund eine weitere Stürmer-Option flöten gehen, nachdem im Winter Paco Alcacer (26) den BVB Richtung Villarreal verlassen hatte. Der Spanier wechselte für 23 Millionen in LaLiga und unterschrieb dort einen Vertrag bis 2025. 

Auch er lebte sich sofort gut ein, erzielte bei seinem Debüt direkt einen Treffer. Bisher stand er in allen Partien in der Startelf, kommt auf zwei Tore und zwei Vorlagen bei vier Einsätzen. Jetzt sendete Paco Alcácer BVB-Torjäger Erling Haaland eine Botschaft.

BVB setzt voll auf die Karte Erling Haaland

Immerhin: An Dortmunds eigenen Stürmer-Neuzugang Erling Haaland (19) kommen weder Alexander Isak noch Paco Alcacer heran. Der Norweger (im Winter für 20 Millionen Euro von RB Salzburg geholt) benötigte gerade einmal acht Spiele für 12 Tore. 

Nicht wenige Experten sehen in ihm bereits den kommenden Weltfußballer. Bei gleichbleibender Entwicklung ist davon auszugehen, dass der Tor-Magnet nicht lange für den BVB zu halten sein wird.

Alexander Isak in Zukunft keine Option für den BVB?

Die SportBild berichtet von einer 75-Millionen-Ausstiegsklausel, die aber frühestens im Sommer 2021 greift. Falls Erling Haaland höhere Ziele anstrebt, muss Borussia Dortmund sich wieder neu orientieren. 

Dann hätte man beim BVB sicher gerne die Option Alexander Isak in der Hinterhand. Doch der zieht es aktuell vor, bei Real Sociedad zu bleiben.

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