Alex Frei soll Slomka beerben: Hannover-Aufsichtsrat trifft Entscheidung

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Alex Frei jubelt im Trikot des BVB. Foto: dpa

Alex Frei genießt beim BVB als Derbyheld Legendenstatus. Jetzt könnte der Schweizer als Trainer nach Deutschland zurückkehren.

Alex Frei (40) genießt beim BVB als Derbyheld Legendenstatus. Aktuell ist der Schweizer als Trainer in seinem Heimatland tätig, könnte aber bald in die 2. Bundesliga wechseln.

  • Alex Frei genießt bei vielen BVB-Fans Legendenstatus.
  • Besonders seine Tore im Derby sind in Erinnerung geblieben.
  • Gerüchten zufolge hat Hannover 96 Interesse, Frei als neuen Trainer zu verpflichten.

Alex Frei: H96-Aufsichtsrat und Gesellschafter geben ihren Segen

Update, Mittwoch (6. November), 10.09 Uhr: Nach Informationen des Sportbuzzer sind sich der Aufsichtsrat und die Gesellschafter bei Hannover 96 darüber einig, dass Alexander Frei Nachfolger von Mirko Slomka wird. Die offizielle Bestätigung von H96 steht noch aus.

Alex Frei spielte drei Jahre für den BVB

2006 wechselte Alexander Frei vom französischen Klub Stade Rennes zu Borussia Dortmund. Gleich in seiner ersten Saison beim BVB wusste er zu überzeugen. In 34 Spielen erzielte er 17 Treffer und schoss sich direkt in die Herzen der Fans. Zu dieser Zeit war der BVB, gegen den derzeit ein FIFA-Verfahren läuft, noch weit entfernt von den Erfolgen der kommenden Jahre. An Champions-League-Abende wie heute gegen Inter Mailand war damals noch nicht zu denken.

Auch in den nächsten Spielzeiten traf Frei regelmäßig, wurde allerdings häufiger von Verletzungen zurückgeworfen. 2009 wechselte er zurück zu seinem Heimatverein FC Basel, wo er 2013 seine aktive Karriere beendete und heute die U18 trainiert.

Alex Frei genießt als Derbygeld Legendenstatus

Insgesamt erzielte Frei in 83 Spielen 37 Tore für den BVB. Besonders in Erinnerung geblieben sind den Fans seine Treffer in den Derbys gegen Schalke. So traf er im Mai 2007 beim legendären 2:0-Sieg, der Schalke die Meisterschaft versaute, zum 1:0.

Unvergessen auch sein Doppelpack im Revierderby im September 2008. Der BVB lag schon mit 0:3 zurück, als Frei, der erst zur Halbzeit eingewechselt wurde, das Spiel im Alleingang ausglich. Mit zwei Toren und einer Vorlage sorgte der Schweizer für eines der spektakulärsten Derbys der letzten Jahre.

Frei selbst schwärmt noch heute von den Revierderbys. Auf Ereignisse wie nach de letzten Derby, kann der Schweizer allerdings verzichten. Der Vorfall am Hauptbahnhof Dortmund hat nun ein juristisches Nachspiel.

Alex Frei ist Trainerkandidat bei Hannover 96

Aktuell ist Frei Trainer der U18 bei seinem Heimatklub FC Basel. Gut möglich aber, dass die BVB-Fans ihn schon bald wieder in Deutschland sehen. Wie der Sportbuzzer und auch Medien aus der Schweiz übereinstimmend berichten, ist Frei Top-Kandidat bei Hannover 96.

Die Niedersachsen hatten am Wochenende Trainer Mirko Slomka (52) gefeuert und sind bei der Suche nach einem Nachfolger nun offenbar auf den Derbyhelden gestoßen. Alex Frei absolvierte im April 2019 eine zehntätige Trainer-Hospitanz bei Lucien Favre (62) und dem BVB.

Bei der Partie der Champions League zwischen Borussia Dortmund und Inter Mailand rastete Nobby Dickel im BVB-Netradio komplett aus. Das Spiel von Borussia Dortmund, besonders in der zweiten Halbzeit, gehört jetzt schon zu den Highlights in der Saison.