BVB muss die Krise meistern: Holt Michael Zorc jetzt Aleksandr Sobolev nach Dortmund?

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BVB-Sportdirektor Zorc soll Alexandr Sobolev auf dem Radar haben. Foto: Guido Kirchner/Archiv

Der BVB steckt in der Krise. Holt Sportdirektor Michael Zorc deswegen bald Aleksandr Sobolev aus Russland? Hier merh erfahren.

Wie reagiert der BVB auf die aktuelle Ergebniskrise? Diese Frage wird derzeit nicht nur in Dortmund diskutiert. Sportdirektor Michael Zorc (57) könnte zumindest mittelfristig eine Lösung im Auge haben. Der russische Erstligastürmer Aleksandr Sobolev (22) soll im Fokus stehen.

  • Borussia Dortmund soll ein Auge auf Alexandr Sobolev geworfen haben.
  • Scouts sollen den Stürmer bereits unter die Lupe genommen haben.
  • Michael Zorc wollte bereits im Sommer einen weiteren Stürmer verpflichten.

BVB: Aleksandr Sobolev angeblich im Fokus von Michael Zorc

Eine Trainerdiskussion wollte Michael Zorc auch nach dem dritten Remis in Folge (in der Bundesliga) gar nicht erst aufkommen lassen, obwohl Aki Watzke von einer Rückholaktion von Jürgen Klopp träumt. Vielmehr nimmt der 56-Jährige die Mannschaft in die Pflicht. Unter anderem auch Manuel Akanji (24), der sich in einem Formtief befindet.

Der Sportdirektor selbst dreht auch in seinem Kompetenzbereich jedes Steinchen um. Dort scheint er nun fündig geworden zu sein.

Aleksandr Sobolev bislang mit zehn Toren in zwölf Spielen

Neben den offensichtlich eklatanten Schwächen in der Defensive, fehlte dem BVB zuletzt auch in der Offensive die nötige Durchschlagskraft. Um das zu ändern, hält Borussia Dortmund nach einem neuen Stürmer Ausschau. Medienberichten zufolge führt eine erste Spur nach Russland. Auch Mariano Diaz soll ein Thema beim BVB sein.

Nach Informationen des russischen Nachrichtenportals sportbox . ru hat der BVB die Fühler nach Aleksandr Sobolev von Krylya Sovetov Samara ausgestreckt. Der 22-Jährige gilt als großes Talent und hat in dieser Spielzeit bereits zehn Treffer in zwölf Partien für den Erstligaklub aus Russland geschossen. Eine Quote, die man wohl auch im Signal Iduna Park gerne sehen würde.

Aleksandr Sobolev erstmals in die Nationalmannschaft berufen

Mit einem Gardemaß von 1,95 Meter gilt er als besonders wuchtig und ist dennoch technisch versiert. Er ist außerdem ein mitspielender Stürmer, was besonders BVB-Coach Lucien Favre (61) gefallen dürfte. Zur Belohnung für seine auffälligen Leistungen wurde der Knipser jetzt sogar in den Kader der russischen A-Nationalmannschaft berufen.

Wie das Nachrichtenportal berichtet, sollen Scouts der Schwarzgelben beim 2:0-Erfolg von Samara über FK Sochi auf der Tribüne gesessen haben, um Aleksandr Sobolev zu beobachten. Dort dürften sie nicht enttäuscht worden sein.

BVB: Robert Lewandowski wird schmerzlich vermisst

Der 22-Jährige erzielte beide Treffer im Spiel. Ein wenig erinnert die Sturmkante an Robert Lewandowski (31), der beim BVB schmerzlich vermisst wird.

Ob die Verantwortlichen um Michael Zorc bei Aleksandr Sobolev Ernst machen, ist wohl von der Entwicklung der Dortmunder in den kommenden Wochen abhängig. Fakt ist, dass sowohl Michael Zorc als auch Hans-Joachim Watzke (60), der beim BVB rückblickend lieber die ganze Mannschaft statt Jürgen Klopp (52) ausgetauscht hätte, schon im Sommer eine weiter Sturmalternative verpflichten wollten. Ein Transfer von Patrik Schick (23) scheiterte jedoch am Veto von Lucien Favre.

Mit Aleksandr Sobolev wäre der BVB flexibler aufgestellt

Angesichts der Tatsache, dass Paco Alcacer (26) der einzige gelernte Stürmer im Kader ist und sowohl Mario Götze (27), den die Fans des DFB-Teams beim Spiel gegen Argentinien mit einer beeindruckenden Choreo ehrten, als auch Julian Brandt (23) noch auf der Suche nach ihrer Form sind, täte man in Dortmund gut daran, einen weiteren Stürmer zu verpflichten.

Mit Aleksandr Sobolev würde der BVB ein anderes Stilmittel mit in sein Spiel aufnehmen und im Angriff noch flexibler agieren. Besonders bei hohen Flanken hat der Tabellenachte der Bundesliga noch Verbesserungspotenzial.

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Bis zu einer Verpflichtung müsste sich der BVB allerdings noch bis zum Winter gedulden. Erst am 1. Januar öffnet sich wieder das Transferfenster.