BVB-Profi Paco Alcácer blickt vor Wiedersehen mit Barca kritisch auf seine Zeit bei den Katalanen zurück

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Paco Alcacer vom BVB. Foto: Ina Fassbender/dpa

BVB-Torjäger Paco Alcácer (26) hat vor dem Champions League-Duell gegen den FC Barcelona kritisch über seine Zeit bei den Katalanen gesprochen.

BVB-Torjäger Paco Alcácer (26) hat vor dem Champions League-Duell gegen den FC Barcelona kritisch über seine Zeit bei den Katalanen gesprochen.

  • Paco Alcácer beklagt fehlendes Vertrauen ihm gegenüber beim FC Barcelona.
  • Von Mitspielern und dem Großteil der Fans sei er gut behandelt worden.
  • Der Spanier will spontan entscheiden, ob er bei einem Tor gegen Barca jubelt oder nicht.

BVB-Stürmer Alcácer über seine Zeit bei Barca

Pünktlich zum Wiedersehen mit seinem Ex-Klub präsentiert sich Paco Alcácer in glänzender Verfassung. In den ersten acht Pflichtspielen der Saison erzielte er für den BVB und Spanien schon zehn Tore.

Vor seinem Wechsel nach Dortmund lief der Angreifer zwei Jahre für den FC Barcelona auf. An diese Zeit hat Alcácer nicht nur gute Erinnerungen.

„In Barcelona haben sich viele Leute sehr gut mir gegenüber benommen, und sie haben meinen Respekt verdient. Viele Menschen haben mich aber auch sehr schlecht behandelt“, so der BVB-Angreifer gegenüber dem spanischen Radiosender Cadena SER.

Vertrauen ist für Alcácer sehr wichtig

Von seinen Mitspielern und dem Großteil der Fans habe er Vertrauen gespürt. „Es ist wie in jedem Job. Wenn die Menschen dir vertrauen, gibst du dein Bestes. Und wenn nicht, gibst du es nicht.“ Vertrauen zu spüren sei für ihn für sehr wichtig und in Barcelona hätten es letztendlich viele Menschen nicht gezeigt, erklärte Alcácer.

In zwei Saisons kam der Spanier in 37 Partien für Barcelona zum Einsatz. 23 davon begann er zunächst auf der Bank. Dabei gab Alcácer zumeist den Back-up für Luis Suarez. „Es ist sehr schwierig, sich gegen einen Spieler wie Luis Suárez durchzusetzen.“

Torjubel gegen Barca?: "Das werde ich in dem Moment entscheiden"

Beim BVB, dem Raphael Guerreiro (25) kürzlich eine Liebeserklärung machte, ist der 26-Jährige dagegen als Stürmer Nr. 1 gesetzt. Das wird wohl auch am Dienstag (17. September) so sein. Auf die Frage, ob er bei einem Treffer jubeln würde, antwortete Dortmunds Top-Knipser: „Das werde ich in dem Moment entscheiden.“ Fakt ist, dass sich der Spanier auf die Torvorlagen von Supertalent Jadon Sancho (19) verlassen kann. Der hat gegen Bayer Leverkusen einen weiteren Meielstein geknackt.

Am Sonntag (15. September) kehrte Superstar Lionel Messi ins Mannschaftstraining der Katalanen zurück. Geht es nach Alcácer, darf sich dieser mit dem Comeback noch etwas Zeit lassen: „Hoffentlich spielt er nächstes Wochenende gegen Granada und nicht gegen uns.“