Dortmund hofft auf Verkauf

BVB-Transfer: Akanji-Verletzung wird zur Gefahr – Klub fürchtet zwei Szenarien

Ein Transfer von Manuel Akanji droht für den BVB immer mehr zur Hängepartie zu werden. Zwei Szenarien sollen dabei unbedingt vermieden werden.

Dortmund – Quo vadis, Manuel Akanji? Die Personalie beschäftigt die Verantwortlichen von Borussia Dortmund bereits seit zahlreichen Wochen.

NameManuel Akanji
Geboren19. Juli 1995 (Alter 26), Wiesendangen, Schweiz
Größe1,87 Meter
Aktuelle TeamsBorussia Dortmund, Schweizer Nationalmannschaft

BVB-Transfer: Akanji-Verletzung wird zur Gefahr – Klub fürchtet zwei Szenarien

„Manuel (Akanji, Anm. d. Red.) hat einen Vertrag bis 2023, möchte diesen nicht verlängern, und es gibt aktuell nichts Neues“, bekräftigte der designierte BVB-Sportdirektor Sebastian Kehl bereits Mitte Mai gegenüber den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. „Wir stehen mit ihm und seinem Berater im engen Austausch und warten ab, was jetzt passiert“, führte der 42-Jährige fort. Ein Transfer gilt seitdem als das wahrscheinlichste Szenario.

Nichts Neues: Frei nach diesem Motto verstrichen die vergangenen Wochen, nachdem der Schweizer entschieden hatte, seine Zukunft nicht bei Borussia Dortmund fortführen zu wollen. Inzwischen sorgt allerdings eine neue Entwicklung für Unbehagen bei den Verantwortlichen der Westfalen. Sie könnte womöglich gar eine Gefahr für die Verkaufsabsichten des Vereins darstellen.

BVB-Transfer: Manuel Akanji fehlt verletzt – Abschreckung für Interessenten?

Manuel Akanji fehlte der Schweiz in der Nations League sowohl beim 1:2 gegen Tschechien als auch beim 0:4 gegen Portugal aufgrund einer Verletzung im linken Knie. Für den Innenverteidiger des BVB ist es bereits die dritte Blessur in der jüngeren Vergangenheit (weitere Transfer-News zum BVB auf RUHR24).

Im Dezember (2021) und Januar verpasste der 26-Jährige bereits fünf Pflichtspiele, nachdem er sich einem operativen Eingriff am Außenmeniskus unterziehen musste. Vier weitere Male musste er aufgrund eines Muskelfaserrisses pausieren. Wie die Kollegen der Ruhr Nachrichten (Bezahlinhalt) berichten, könne nicht ausgeschlossen werden, ob die aktuelle Verletzung mögliche Transfer-Interessenten für den Verteidiger ausgebremst habe.

Manuel Akanji wird seinen 2023 auslaufenden Vertrag beim BVB nicht verlängern.

BVB liegen keine Transfer-Angebote für Manuel Akanji vor

Bereits vor Wochen wurde Manchester United, dem FC Arsenal sowie Juventus Turin Interesse an einem Transfer von Manuel Akanji nachgesagt. Passiert ist seither jedoch nichts. Nach Information der Ruhr Nachrichten liegt dem BVB noch immer kein konkretes Angebot für den Innenverteidiger vor.

Als mögliche Ablöse erhoffen sich die Verantwortlichen der Dortmunder Borussia demzufolge mindestens 25 Millionen Euro. Wenngleich die Westfalen auf der aufnehmenden Seite mit den Verpflichtungen von Niklas Süle (26) und Nico Schlotterbeck (22) in der Abwehrzentrale bereits Fakten geschaffen haben, benötigt der Vizemeister die Einnahmen, um weitere Kader-Baustellen ausmerzen zu können.

BVB: Transfer von Manuel Akanji wird zur Hängepartie – zwei Szenarien drohen

Doch aktuell droht ein Verkauf von Manuel Akanji für den BVB zu einer Hängepartie zu werden. Aus schwarz-gelber Sicht sollen insbesondere zwei Szenarien möglichst verhindert werden.

Zum einen soll vermieden werden, dass die Zukunft des 26-Jährigen in drei Wochen, wenn Cheftrainer Edin Terzic seinen Dienst antritt, noch immer ungeklärt ist. Zum anderen sollte der Innenverteidiger nach Möglichkeit nicht mit den Westfalen in die neue Saison gehen. Schließlich kann der Vizemeister seinen wechselwilligen Abwehrchef nur noch in diesem Sommer gewinnbringend an den Mann bringen.

Rubriklistenbild: © David Inderlied/Kirchner-Media