Bild: dpa (Symbolbild)

In Witten hat sich am Montagabend (7. Oktober) ein bewaffneter Mann (46) stundenlang in seiner Wohnung verschanzt. Die Polizei musste einen Schuss abgeben, um ihn zu überwältigen.

  • In der Schlachthofstraße in Witten hatte sich ein bewaffneter Mann verschanzt.
  • Das SEK (Sondereinsatzkommando) der Polizei musste ausrücken.
  • Der Einsatz ist inzwischen beendet.

Witten: Bewaffneter Mann sorgt für Angst bei den Bewohnern

In der Schlachthofstraße in Witten hat ein Mann am frühen Abend am Fenster sitzend mit einer Pistole hantiert und für Angst und Schrecken bei den Bewohnern gesorgt. Mehrmals schrie er von der Wohnung aus auf die Straße, dass er nicht mehr leben will.

Zuvor kursierten bereits Gerüchte in den sozialen Medien, dass der Mann sich auf dem Dach des MarienHospitals versteckt hätte. Diese wurden von der Polizei aber zeitnah dementiert. Witten geriet zuletzt wegen einer Massenschlägerei unter Jugendlichen in die Schlagzeilen

SEK der Polizei Witten musste Schuss abgeben

Es dauerte bis etwa 20.45 Uhr, ehe man in Witten aufatmen konnte. Der 46-Jährige soll dann nämlich seine Wohnung verlassen haben und mit seiner Pistole auf die Beamten gezielt haben. Als er die Pistole gegen die SEK-Beamten richtete, wurden auf den Wittener geschossen. Dadurch wurde der 46-Jährige im Schulterbereich verletzt.

Zurzeit wird der einschlägig polizeibekannte Mann in einem Wittener Krankenhaus behandelt. Lebensgefahr besteht nicht. „Der Mann war isoliert in seiner Wohnung, es bestand keine Gefahr für die Bevölkerung“, sagte Polizeisprecher Frank Lemanis gegenüber der WAZ.