Bild: Feuerwehr Bochum

Die Feuerwehr in Bochum hatte es am Donnerstag (9. Mai) mit einer 300-köpfigen Herde von Schafen zu tun. Am Ende des Einsatzes begannen alle Tiere gemeinsam zu blöken.

Eigentlich war die Feuerwehr in Bochum-Querenburg gerufen worden, weil sich ein Schaf in einem Gebüsch verfangen hatte.

Eine Schaf-Herde hatte zuvor am dortigen Sportplatz am Hustadtring gegrast, als die 300 Schafe starke Truppe gegen Mittag weiterzog.

Eines der Schafe verfängt sich

Doch eines der Schafe verfing sich in einem Dornengebüsch auf einer Wiese, kam alleine aus seiner misslichen Lage nicht mehr heraus.

Erst als eine Passantin das Tier bemerkte und die Feuerwehr rief, war Hilfe in Sicht. Die Einsatzkräfte befreiten das Schaf – und wussten danach aber nicht wohin damit. Denn die Herde war in der Zwischenzeit mit seiner Schäferin weitergezogen, ohne das Unglück bemerkt zu haben.

Polizistin hat zufällig die richtige Nummer

Weil eine Polizisten zufälligerweise die Nummer einer Schäferin hatte, die häufiger mit ihrer Herde in Bochum-Querenburg unterwegs ist, riefen die Einsatzkräfte ebenjenen Kontakt an. Und siehe da: Das verlorene Schaf gehörte tatsächlich besagter Schäferin!

Diese machte mit ihrer Herde kehrt, um das verlorene Schaf einzusammeln. Kurz darauf waren die Fahrzeuge der Feuerwehr von den rund 300 Schafen umzingelt.

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„Am Ende gab es unter lautem Geblöke ein freudiges Wiedersehen mit dem verlorenen Artgenossen“, teilt die Polizei in Bochum mit.