Bild: Polizei Bochum

Am Freitag (27. September) hatten die Beamten der Polizei Bochum bei einer Lkw-Kontrolle in Wattenscheid viel zum Schreiben. Denn die festgestellten Mängel am Fahrzeug nahmen kein Ende.

  • Die Beamten der Polizei Bochum staunten bei einer Lkw-Kontrolle in Wattenscheid am Freitag nicht schlecht.
  • Ein 31-jähriger Gladbecker war in einem Lkw unterwegs, der über eine schier endlose Liste an Mängeln verfügte.
  • Das Fahrzeug wurde noch vor Ort zwangsstillgelegt und ein Bußgeldverfahren gegen den Fahrer eingeleitet.

Lkw in Bochum kontrolliert: So ziemlich alles war kaputt

Auf der Märkischen Straße in Wattenscheid war am Freitag ein in Bulgarien zugelassener „40-Tonner“ unterwegs. Die Polizei Bochum spricht von „bedenklichen Feststellungen“, die die Experten für Schwerlastverkehr bei einer Kontrolle registrierten.

Denn am Lkw, den ein 31-jähriger Mann aus Gladbeck fuhr, war so ziemlich alles kaputt, was kaputt sein kann. Und zwar so viel, dass die Polizei nur einen Auszug der Mängel an Zugmaschine und Auflieger veröffentlichte.

Zugmaschine und Auflieger an kontrolliertem Lkw in Bochum voller Mängel

An der Zugmaschine wurden unter anderem folgende Mängel registriert:

  • gebrochener Rückspiegel
  • angeschlagene Spurstangen
  • verrostete Bremsanlage
  • durchrostetes Abgasrohr
  • mangelhafte Beleuchtung

Nicht weniger kaputt war auch der Auflieger des in Bochum-Wattenscheid kontrollierten Lkws:

  • Reifen fast ohne Profil
  • Bremsen völlig unzureichend und zum Großteil ohne Funktion
  • Rahmen gebrochen
  • Bodenblech durchgebrochen
  • mangelhafte Beleuchtung

Umfangreiches Bußgeldverfahren gegen den Lkw-Fahrer eingeleitet

Aufgrund der vielen Mängel untersagten die Beamten der Polizei Bochum die Weiterfahrt und veranlassten noch vor Ort eine Zwangsstilllegung. Die Polizei spricht von Glück, dass nichts Schlimmeres passiert ist. Wie gefährlich ein Lkw-Unfall sein kann, zeigt ein Fall aus Bochum, bei dem ein Kind (8) auf dem Beifahrersitz schwer verletzt wurde.

Der 31-jährige Lkw-Fahrer wird deshalb nun kräftig zur Kasse gebeten. Ein entsprechend „umfangreiches Bußgeldverfahren“ gegen den Gladbecker hat die Polizei bereits eingeleitet. Und dann bleiben noch die Reparaturkosten, die angesichts der zahlreichen Mängel wohl nicht allzu günstig ausfallen werden.