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Der aus einem Tierpark in Haltern entlaufene Luchs ist am Samstag (11. Mai) von einem Wildhüter in Bochum eingefangen worden. Zuvor war das Tier monatelang durchs Ruhrgebiet gestreift.

Wie die WAZ berichtet, hatte ein Bauer aus Bochum-Werne den Luchs am Samstagabend erneut entdeckt. Seine Hunde hatten die Wildkatze auf einen Baum getrieben.

Der Landwirt informierte demnach den Wildpark. Der schickte einen Wildhüter, der das Tier mit zwei Narkosepfeilen betäuben sollte.

Luchs mit Pfeil betäubt

Nachdem der zweite Pfeil getroffen habe, sei das Tier noch mehrere hundert Meter durch Unterholz in Richtung Lütgendortmund geschlichen. Mit den Hunden habe der Bauer die Fährte aufnehmen können.

In Herne wurde ein Bild von einem Luchs aufgenommen. Foto: Polizei Bochum
In Herne wurde ein Bild von dem Tier aufgenommen. Foto: Polizei Bochum

Zur Zeit soll sich der Luchs in einer Quarantänestation in Rheine aufhalten. Er sei abgemagert und voller Zecken gewesen, sagte der Bauer der WAZ.

Raubkatze war aus Tierpark in Haltern ausgebrochen

Was nach dem längeren Ausflug mit dem Luchs passiert, ist noch unklar. Er war im November aus dem Tierpark in Haltern ausgebrochen und seitdem durchs Ruhrgebiet gestreift. In Deutschland soll es nur wenige Dutzend Luchse in freier Wildbahn geben.

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Unter anderem wurde er im März in Herne gesichtet. Ende vergangener Woche wurde er im Osten von Bochum gesichtet. Einfangen konnten die Experten das Tier jedoch nicht. Gefahr soll von der Raubkatze aber nicht ausgegangen sein.