Bild: Polizei Bochum

Abenteuerlicher Einsatz für die Feuerwehr Bochum: Zwei Entenküken stolpern in einen Gully. Mit etwas MacGyver-Geschick holen die Retter eines davon wieder heraus.

Eine Anwohnerin hatte gegen 10 Uhr am Sonntag (2. Juni) beobachtet, wie die Enten-Mama mit ihren vier Küken auf der Querstraße in Wattenscheid unterwegs war. Plötzlich fielen zwei Küken in einen 1,20 Meter tiefen Gully.

Anwohnerin ruft die Polizei

Die Frau alarmierte die Polizei und packte selbst mit an. Nachdem der schwere Deckel hochgehoben war, konnte eines der Entenküken gerettet werden.

Mit vereinten Kräften wird das Küken gerettet. Foto: Polizei Bochum

Das zweite Küken hatte sich laut Polizei Bochum bereits „ein Stück in die Wattenscheider Kanalisation begeben“. Deshalb wurde die Feuerwehr alarmiert.

Mit „leichtem Ansaugdruck“ gerettet

Die hatte einen größeren Staubsauger dabei, mit dem das Entenküken gerettet werden sollte. Was abenteuerlich klingt, war aber erfolgreich: Mit „leichtem Ansaugdruck“ konnten die Retter das Küken in den Schacht und von dort mit der Hand zurück an die Oberfläche befördern.

Nicht ganz so glimpflich ging es für eine Entenfamilie Anfang Juli an den Westfalenhallen aus.

Anschließend eskortierten die Beamten die „sichtlich aufgeregte“ Entenmutter und ihre Küken zu einem kleine Park am Krankenhaus.

Auch in Sittensen (Niedersachsen) kam es für die Autobahnpolizei zu einem tierischen Einsatz. Ein Bienenschwarm belagerte am Sonntag (2. Juni) ein geparktes Auto vor einer Burger-King-Filiale.

Feuerwehr und Polizei rücken immer wieder aus, um Küken das Leben zu retten. Doch in der Legehennenzucht werden jährlich knapp 45 Millionen Küken kurz nach dem Schlüpfen getötet. Und das ist auch weiterhin erlaubt.

In Essen ist kürzlich ein Hund auf eine Markise geklettert und kam anschließend nicht mehr alleine runter. Die Feuerwehr musste tricksen, um das verängstigte Tier zu retten.