Neuwagen in Flammen

Komplizierter Einsatz hält Feuerwehr in Atem - Brand auf Güterzug zwischen Bochum und Dortmund 

Neuwagen brennen auf einem Güterzug-Waggon in Bochum-Langendreer.
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Neuwagen brennen auf einem Güterzug-Waggon in Bochum-Langendreer.

Auf der Bahnstrecke zwischen Bochum und Dortmund ist es am Samstag (28. März) zu einem komplizierten Feuerwehr-Einsatz gekommen. Ein Güterzug mit Neuwagen stand in Flammen. 

  • Ein Waggon eines Güterzuges mit neuen Autos stand in Flammen. 
  • Der Brand brach auf der Bahnstrecke zwischen Bochum und Dortmund aus. 
  • Die Feuerwehr Bochum hatte mit einem komplizierten Einsatz in der Nähe des S-Bahnhofs Langendreer zu kämpfen. 

Bochum - Gegen 17 Uhr am Samstag (28. März) haben zahlreiche Anwohner rund um Langendreer in Bochum die Feuerwehr gerufen. Sie meldeten eine schwarze Wolke über der Oesterfeldstraße. Ein Waggon eines Güterzuges mit neuen Autos auf der Bahnstrecke zwischen Bochum und Dortmund stand in Flammen. 

Bochum: Auf der Bahnstrecke in Richtung Dortmund - Waggon eines Güterzuges in Flammen

Nach Informationen der Feuerwehr Bochum habe sich der Brandort circa 500 Meter vom S-Bahnhof in Bochum Langendreer in Richtung Dortmund befunden. Insgesamt zwölf Neuwagen auf einem Güterzugwaggon haben in Flammen gestanden. 

Der Brand drohte auch auf andere Waggons überzugreifen. Zudem fing auch der Bahndamm mit Grasnarbe und Buschwerk schon Feuer. Der Einsatz der Feuerwehr gestaltete sich nach eigenen Angaben kompliziert.

Bochum: Feuerwehr mit kompliziertem Einsatz - Bahnstrecke Bochum - Dortmund gesperrt  

Die Einsatzkräfte mussten eine über hunderte Meter lange Schlauchleitung über die Gleise und Bahndämme bis hin zum Brand legen. Der Bahnverkehr zwischen Bochum und Dortmund musste komplett gesperrt werden. 

Insgesamt 45 Einsatzkräfte der Feuerwehr Bochum, die von Löschzügen der freiwilligen Feuerwehren unterstützt wurden, haben die Flammen schnell unter Kontrolle gebracht. Die Ausbreitung des Feuers auf einen zweiten Waggon konnte verhindert werden. 

Dennoch seien die Nachlöscharbeiten sehr aufwendig gewesen, wie die Feuerwehr Bochum es in der Pressemitteilung schreibt. Bei allen Fahrzeugen habe man Motor- und Innenraum aufbrechen müssen, um diesen mit Löschschaum zu fluten. Das sei notwendig gewesen, um alle Brandnester letztendlich löschen zu können. 

Etwas glimpflicher ging ein Brand in Castrop-Rauxel aus - obwohl auch hier das Feuer um ein Haar eine Katastrophe ausgelöst hätte. Die Feuerwehr konnte das jedoch noch verhindern.

Im Rheinland gab es zuletzt einen kuriosen Einsatz der Feuerwehr: Übler Gestank und ein toter Vogel sorgten in Grevenbroich (NRW) für einen Großeinsatz der Feuerwehr - mit einer überraschenden Wendung. 

Bochum: Nach Brand auf Waggon mit Neuwagen - Polizei übernimmt Ermittlungen

Zuletzt kam es in Kamen bei Dortmund Mitte Februar zu einem Brand in einem Zug - allerdings in einem Regionalexpress*. Dabei hat eine Person aus Panik die Notbremse gezogen und wohl Schlimmeres verhindert. 

Der Einsatz der Feuerwehr Bochum am Samstag (28. März) hat sich bis weit in die Abendstunden hingezogen. Die Kriminalpolizei hat mittlerweile die Ermittlungen aufgenommen. Die Brandursache ist noch unbekannt.