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In Bochum wurde am Donnerstag (2. Mai) eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg freigelegt. Sie muss noch am selben Tag entschärft werden.

Update, Donnerstag (2. Mai), 21 Uhr: Der Knall war zu hören – die Bombe ist gesprengt. Nach der Sprengung berichtet die Feuerwehr gleich wieder live auf Facebook.

Update, Donnerstag (2. Mai), 20.40 Uhr: Die Sprengung ist für 20.45 Uhr geplant.

Update, Donnerstag (2. Mai), 19.54 Uhr: Sprengung wird laut Kampfmittelräumdienst nur durch einen dumpfen Knall zu hören sein.

Update, Donnerstag (2. Mai), 19.26 Uhr: Während die Evakuierung noch läuft, laufen an der Bombe bereits die Vorbereitungen für eine kontrollierte Sprengung. Diese soll gegen 20 Uhr stattfinden.

Update, Donnerstag (2. Mai), 18.36 Uhr: Die Feuerwehr berichtet immer wieder live auf Facebook über die Evakuierung und die Sprengung.

Update, Donnerstag (2. Mai), 18.19 Uhr: Mittlerweile sind über 200 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei, Ordnungsamt und Rotem-Kreuz vor Ort. Seit 18 Uhr läuft die Evakuierung, Straßen wurden gesperrt.

Am Fundort der Bombe haben die Stadtwerke Bochum damit begonnen, eine Gasleitung abzuschieben, die am Fundort vorbei läuft.

Update, Donnerstag (2. Mai), 17.43 Uhr: Wie die WAZ unter Berufung auf die Feuerwehr in Herne berichtet, soll die kontrollierte Sprengung der Bombe erst gegen 21 Uhr erfolgen.

Update, Donnerstag (2. Mai), 17.41 Uhr: Das Rote Kreuz hat mittlerweile eine Betreuungsstelle im Gemeindehaus an der Dorstener Straße/Ecke Poststraße eingerichtet.

Update, Donnerstag (2. Mai), 17.15 Uhr: Nach Aussage des Kampfmittelräumer kann die Bombe nicht entschärft werden, sondern muss in 6 Metern Tiefe kontrolliert gesprengt werden. Dazu wird das Loch wieder mit Erde aufgefüllt.

Erstmeldung, Donnerstag (2. Mai), 15 Uhr: Gefunden wurde der 250-Kilogramm schwere Blindgänger auf der Bergmannstraße in Bochum-Hofstede. Die Evakuierung wird voraussichtlich um 17.30 Uhr starten.

Die Fundstelle befindet sich unweit des Hannibal Einkaufscenters sowie der Diskothek Prater. Sie sind aber von einer Evakuierung nicht betroffen. Im Evakuierungsradius liegt jedoch ein Sitz der Firma GEA. Zudem werden auch weitere Industriebetriebe und andere Gewerbeflächen evakuiert.

Evakuierung am Donnerstag

1800 Anwohner sind von der Entschärfung betroffen. Der genaue Evakuierungsradius wurde mit dem Kampfmittelräumdienst abgestimmt. So sieht er aus:

In diesem Bereich muss die Stadt Bochum aufgrund der Bombe evakuieren. Quelle: Stadt Bochum
In diesem Bereich muss die Stadt Bochum aufgrund der Bombe evakuieren. Quelle: Stadt Bochum

Laut Evakuierungsplan ist der Radius um die Bombe so weit gefasst, dass auch eine Bahnlinie von der Entschärfung betroffen ist. Es handelt es um die Strecke der von Abellio betriebenen Linie RB46 (Glückauf-Bahn) zwischen Gelsenkirchen und Bochum.

Gesperrt werden muss für die Entschärfung die vielbefahrene Dorstener Straße zwischen Herzogstraße und dem Hannibalcenter.

Aktuelle Top-Themen:

Ab sofort ist das Bürgertelefon der Stadt Bochum unter 910 – 5555 erreichbar.

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