Bild: ARCHIV/ Polizei Bochum

Die Bochumer Polizei setzte am Freitag (28. Juni) massiv einen Wasserwerfer ein. Der Grund ist allerdings ein anderer als erwartet: Es ging darum, Straßenbäume zu gießen.

  • Bäume an der Universitätsstraße trocknen aus
  • Polizei Bochum springt mit Wasserwerfer ein

Es sind zwar am Freitag keine 36 Grad im Ruhrgebiet, aber es wird am Wochenende noch heißer. Für diejenigen, die am Samstag und Sonntag in die Becken eines Freibads springen können, ist das super – für die Bäume nicht unbedingt.

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Bochumer Polizei setzt Wasserwerfer ein – um Bäume zu gießen

An der Universitätsstraße in Bochum stehen dutzende Linden auf einer Betondecke. Das bedeutet: Die Wurzeln können nicht wirklich in die Tiefe wachsen, denn unterhalb der Universitätsstraße fährt die U-Bahn-Linie 35 entlang. Deshalb trocknen diese Bäume auch schneller aus.

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Eigentlich ist der Wasserwerfer der Polizei Bochum mit seinem 10.000 Liter Tank für Demonstrationen vorgesehen, doch am Vormittag rückte er aus, um die Linden vor dem Verdursten zu retten. Der Wasserdruck, der eigentlich für gewalttätige Demonstrationen vorgesehen ist, wurde von der Polizei heruntergeschraubt und auf Gießmodus gestellt.

Doch auch die Bürger selber können etwas tun, um die Bäume in der Stadt vor dem Austrocknen zu schützen. Stadtsprecher Thomas Sprenger bat der WAZ zufolge die Bochumer: Wenn man solche Stadtbäume vor der eigenen Haustür hat, könne man die im Sommer auch ab und zu selber gießen.