Zwei Tote bei Unfall auf ehemaligem Opel-Gelände in Bochum

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Auf dem ehemaligen Gelände des Opel Werks sind bei einem Unfall zwei Arbeiter gestorben. Foto: Tnn/dpa-Zentralbild/dpa

Bochum/NRW - Bei einem Arbeitsunfall auf einem ehemaligen Opel-Gelände in Bochum sind am Dienstagnachmittag zwei Arbeiter getötet worden.

Bei einem Arbeitsunfall auf einem ehemaligen Opel-Gelände in Bochum sind am Dienstagnachmittag zwei Arbeiter getötet worden.

Update, Dienstag (12. März), 20.23 Uhr: Jetzt nimmt auch die Wirtschaftsentwicklung Bochum Stellung zu dem Unfall. Demnach soll es sich bei den beiden Toten um Mitarbeiter einer Sanierungsfirma handeln.

Rolf Heyer, Geschäftsführer des Flächen-Eigentümers Bochum Perspektive 2022, zeigte sich in der Pressemitteilung geschockt von dem Unfall.

Mauer begräbt zwei Arbeiter unter sich

Ursprungsmeldung: Die Mauer einer ehemaligen Werkshalle war gegen 15.40 umgestürzt und hatte zwei Arbeiter unter sich begraben. Rettungskräfte der Feuerwehr befreiten die Männer.

Eine Notärztin konnte jedoch nur noch den Tod der Männer feststellen. Ein weiterer Mann wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht.

Notfallseelsorger im Einsatz

Nachdem die Opfer geborgen waren, suchte eine Rettungshundestaffel die Trümmer ab. Weitere Verschüttete wurden jedoch nicht gefunden. Notfallseelsorger kümmerten sich um die weiteren Arbeiter auf dem Gelände.

Warum die etwa 15 mal 20 Meter große Ziegelwand im Bereich des ehemaligen Presswerks umstürzte, ist noch unklar. Nun ermitteln die Polizei und das Amt für Arbeitsschutz.

Der Unfall ereignete sich nach Angaben der Feuerwehr Bochum auf dem Gelände von "Mark 51°7" in Bochum-Laer. Bis Ende 2014 wurden dort bei Opel noch Autos gebaut. Künftig soll dort Wissenschaft und Technologie angesiedelt werden.