Unfall in Harpen

Tödlicher Unfall in Bochum: Hund läuft vor Auto - Polizei sucht SUV-Fahrer

Hund bei Unfall mit SUV in Bochum getötet.
+
Hund bei Unfall mit SUV in Bochum getötet. (Symbolfoto)

In Bochum ist am Samstag ein Hund bei einem Unfall mit einem SUV getötet worden. Die Polizei sucht nun den Fahrer des Wagens. Er könnte aus Dortmund kommen.

  • In Bochum nahm ein Unfall zwischen einem Hund und einem SUV ein tragisches Ende.
  • Der Vierbeiner lief im Stadtteil Harpen plötzlich auf die Straße.
  • Der Fahrer des SUV fuhr weiter und wird nun von der Polizei gesucht.

Bochum - Der Unfall soll sich am Samstagabend (25. Januar) in Bochum-Harpen ereignet haben. Als eine Hundebesitzerin ihr Haustier von der Leine ließ, passierte das Unglück.

Bochum: Hund rennt plötzlich auf die Straße

Der Hund lief kurz darauf gegen 19.30 Uhr auf der Maischützstraße vor der jungen Frau und versuchte auf Höhe der Hausnummer 80 alleine die Straße zu überqueren. Allerdings hatte er dabei offenbar den SUV übersehen.

Der schwarze Mercedes W 164 (M-Klasse) erfasste den Hund. Dabei wurde der kleine braune Vierbeiner so schwer verletzt, dass er wenig später an den Verletzungen starb. Um was für einen Hund es sich genau handelt, kann die Polizei Bochum, die einen dreisten Urkundenfälscher geschnappt hat, aktuell noch nicht sagen.

Bochum: SUV-Fahrer lässt Hund liegen und fährt weiter

Doch der SUV-Fahrer fuhr weiter, ohne sich um den Vierbeiner zu kümmern. Wie die Polizei Bochum berichtet, könnte der geflüchtete Täter aus Dortmund kommen. Denn es gibt Hinweise darauf, dass sein Auto ein Dortmunder Kennzeichen hat.

Um den Fahrer zu identifizieren, bittet die Polizei Bochum nun um Hinweise von Zeugen. Außerdem sind die Beamten auf der Suche nach einem namentlich nicht bekannten Mann, der die Hundehalterin direkt nach dem Unfall angesprochen hatte. Er gab an, den Unfall gesehen zu haben. Die Frau selbst hatte den Zusammenprall zwischen ihrem Hund und dem SUV nicht beobachtet.

Hinweise nimmt die Polizei Bochum unter der Nummer 0234/909 5206 oder unter 0234/909 3521 entgegen.

Schlimme Tat im Ruhrgebiet: Hunde mit Messer erstochen

Neulich musste eine Frau aus Mülheim eine ähnlich schlimme Situation durchleben. Nachdem sich ihre zwei Hunde losgerissen hatten, sollen sie einen anderen Vierbeiner angegriffen haben. Daraufhin zückte der Besitzer des angegriffenen Tieres kurzerhand ein Messer und stach auf die beiden fremden Hunde ein.

Ein glückliches Ende gab es hingegen Ende Dezember in Wuppertal. Hündin Frieda war vier Tage lang von zuhause ausgebrochen. Daher suchte sogar die Feuerwehr in Bochum nach dem Haustier - und wurde schließlich fündig.

Mehr zum Thema